{"id":1030637,"date":"2017-12-12T09:00:19","date_gmt":"2017-12-12T08:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=1030637"},"modified":"2023-06-12T08:30:11","modified_gmt":"2023-06-12T06:30:11","slug":"ivdr-software","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/ivdr-software\/","title":{"rendered":"IVD Software-Hersteller aufgepasst"},"content":{"rendered":"\n<p>Dieser Artikel beschreibt die Anforderungen der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/ivdr-in-vitro-diagnostic-device-regulation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">In-vitro Diagnostic Regulation IVDR<\/a> an die Entwicklung und Dokumentation der Software.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anforderungen betreffen sowohl Software, die Teil eines&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/ivd-in-vitro-diagnostika\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IVDs<\/a>&nbsp;ist (embedded Software), als auch Software, die selbst ein IVD darstellt (standalone Software).<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso finden Sie in diesem Beitrag einen Vergleich der Anforderungen der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medical-device-regulation-mdr-medizinprodukteverordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MDR<\/a>&nbsp;und der IVDR an die Software.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"overview\">1. IVD &gt; IVDR: Die wichtigsten \u00c4nderungen im \u00dcberblick<\/h2>\n\n\n\n<p>Die alte IVD Richtlinie stellt nahezu keine expliziten Anforderungen an die Entwicklung und Dokumentation von Software. Das hat sich mit der IVDR grundlegend ge\u00e4ndert. Die wichtigsten \u00c4nderungen diesbez\u00fcglich sind:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die IVDR erw\u00e4hnt Software in der Definition des Begriffs &#8222;IVD&#8220; ausdr\u00fccklich.<\/li>\n\n\n\n<li>Zudem verlangt die IVDR <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/entwicklungsprozess\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Software-Lebenszyklusprozesse<\/a> einschlie\u00dflich der Verifizierung und Validierung der Software.<\/li>\n\n\n\n<li>Die IVDR fordert, dass die Hersteller die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/it-security\/\">IT-Sicherheit<\/a> ihrer Produkte gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n\n\n\n<li>Die IVDR stellt Anforderungen an die Dokumentation der Software.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch stand-alone IVD-Software muss \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/unique-device-identification-udi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unique Device Identification<\/a> verf\u00fcgen.<\/li>\n\n\n\n<li>Es gibt eine spezielle Klassifizierungsregel f\u00fcr Software.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zu diesen Aspekten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"definition\">2. Definition: IVDR schlie\u00dft Software mit ein<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Definition des Begriffs &#8222;In vitro Medical Device&#8220; hat sich im Vergleich zur IVD leicht ge\u00e4ndert:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n<div class=\"definition\"><i class=\"fa fa-exclamation-circle\"><\/i> Definition: <dfn>In Vitro Medical Device<\/dfn><\/div>\n<p>\u201ee<span style=\"font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', sans-serif;\">in Medizinprodukt, das als Reagenz, Reagenzprodukt, Kalibrator, Kontrollmaterial, Kit, Instrument, Apparat, Ger\u00e4t, <strong>Software oder<\/strong> System \u2014 einzeln oder in Verbindung miteinander \u2014 vom Hersteller zur In-vitro-Untersuchung von aus dem menschlichen K\u00f6rper stammenden Proben, einschlie\u00dflich Blut- und Gewebespenden, bestimmt ist und ausschlie\u00dflich oder haupts\u00e4chlich dazu dient, Informationen [&#8230;]&nbsp; zu liefern zu<\/span><span style=\"font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', sans-serif;\">&nbsp;[\u2026] \u201c<\/span><\/p>\n<div class=\"defsource\">Quelle: IVDR<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>In fett sind die \u00c4nderungen dargestellt. Im Kontext von Software sind auch die erweiterten <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/zweckbestimmung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zweckbestimmungen<\/a> interessant, die nun die <em>&#8222;Pr\u00e4disposition f\u00fcr einen bestimmten gesundheitlichen Zustand oder eine bestimmte Krankheit&#8220;<\/em> und die <em>&#8222;Festlegung oder \u00dcberwachung therapeutischer Ma\u00dfnahmen&#8220;<\/em> (z.B. Medikamente) ausdr\u00fccklich mit einschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n    <div class=\"definition\">\n        <i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen\n    <\/div>\n    <p>Lesen Sie hier mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/ivd-software\/\">IVD Software<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"requirements\">3. Allgemeines Sicherheits- und Leistungsanforderungen der IVDR<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Software-Entwicklung nach Stand der Technik<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IVDR stellt bez\u00fcglich Software die folgende Anforderung (wortgleich mit der MDR):<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Bei Produkten, zu deren Bestandteilen Software geh\u00f6rt, oder bei Produkten in Form einer Software wird die Software entsprechend dem Stand der Technik entwickelt und hergestellt, wobei die Grunds\u00e4tze des Software-Lebenszyklus, des Risikomanagements einschlie\u00dflich der Informationssicherheit, der Verifizierung und der Validierung zu ber\u00fccksichtigen sind.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Hersteller d\u00fcrften versuchen, durch Einhaltung der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/iec-62304-medizinische-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IEC 62304<\/a> die Konformit\u00e4t nachzuweisen. Allerdings geht die Norm nicht auf die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iec-62304-medizinische-software\/verifizierung-und-validierung-von-medizinprodukten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Validierung<\/a> ein. Auch sind die Anforderungen der Norm bez\u00fcglich IT-Sicherheit sehr rudiment\u00e4r.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Zuverl\u00e4ssigkeit, &#8222;Erstfehlersicherheit&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IVDR dehnt die Forderung an die Zuverl\u00e4ssigkeit und Robustheit explizit auch auf stand-alone Software aus. Sehr an die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/iec-60601-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IEC 60601-1<\/a> und deren Konzept der Erstfehlersicherheit erinnert diese neue Anforderung:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;F\u00fcr den Fall des Erstauftretens eines Defekts sind geeignete Vorkehrungen zu treffen, um sich daraus ergebende Risiken oder Leistungsbeeintr\u00e4chtigungen auszuschlie\u00dfen oder sie so weit wie m\u00f6glich zu verringern.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Besonderheiten mobiler Plattformen<\/h3>\n\n\n\n<p>Genau wie die MDR springt die IVDR auf den Zug auf, spezielle Anforderungen an <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/mobile-medical-apps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">mobile Plattformen<\/a> zu spezifizieren. Deren Besonderheiten m\u00fcssen die Hersteller betrachten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gr\u00f6\u00dfe und Kontrastverh\u00e4ltnisse von Bildschirmen<\/li>\n\n\n\n<li>Nutzungsumgebung wie die physikalische Umgebung (Helligkeit, Lautst\u00e4rke)<\/li>\n\n\n\n<li>Betriebssysteme<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das &#8222;Betrachten&#8220; bezieht sich wahrscheinlich auf die Spezifikation der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/software-anforderungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Software-Anforderungen<\/a>, auf das <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/iso-14971-risikomanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Risikomanagement<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/iec-62366-usability\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gebrauchstauglichkeit<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">d) Anforderungen an die IT-Sicherheit und die Netzwerke<\/h3>\n\n\n\n<p>Ohne konkret zu werden, verlangt die IVDR von den Herstellern, die Anforderungen an die Hardware, an die Netzwerk-Charakteristiken und an die IT-Sicherheit festzulegen. Bei der IT-Sicherheit geht die IVDR nur auf den Schutz vor unbefugtem Zugriff ein. Die IT-Sicherheit auf diesen Aspekt zu reduzieren, ist sicher fragw\u00fcrdig.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n<div class=\"definition\"><i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen<\/div>\n<p>Lesen Sie hier mehr zum <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/it-security\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">weiteren Aspekten der IT-Sicherheit<\/a>. Der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/auditgarant\/uebersicht\/\">Auditgarant<\/a> gibt konkrete Beispiele f\u00fcr Anforderungen an die IT-Sicherheit und Netzwerk-Charakteristiken.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">e) Anforderungen an die Gebrauchsanweisungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Mindestanforderungen an die IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen, an die Netzwerke und an die Hardware m\u00fcssen die Hersteller in die Gebrauchsanweisung mit aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">f) Erste Zusammenfassung<\/h3>\n\n\n\n<p>Tr\u00e4gt man die Anforderungen zusammen, die die IVDR an Software stellt, f\u00e4llt&nbsp; auf: Mit Ausnahme der Wartbarkeit fordert die IVDR alle Software-Qualit\u00e4tskriterien ein, die die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iec-62304-medizinische-software\/iso-9126-und-iso-25010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ISO 25010<\/a> auflistet. Nur gelingt der IVDR das nicht so strukturiert und konsistent.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IVDR-Software-Anforderungen.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"197\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IVDR-Software-Anforderungen-300x197.png\" alt=\"IVDR Software Anforderungen und ISO 25010\" class=\"wp-image-1031171\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IVDR-Software-Anforderungen-300x197.png 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IVDR-Software-Anforderungen-150x98.png 150w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IVDR-Software-Anforderungen.png 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Die IVDR fordert alle Software-Qualit\u00e4tseigenschaften gem\u00e4\u00df ISO 25010 ein mit Ausnahme der Wartbarkeit. Zum Vergr\u00f6\u00dfern klicken<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"dokumentation\">4. Dokumentation der Software konform IVDR<\/h2>\n\n\n\n<p>Die IVD kannte nur den Anhang I mit den &#8222;grundlegenden Anforderungen&#8220;. Hingegen unterscheidet die IVDR einen Anhang I mit den &#8222;allgemeinen Sicherheits- und Leistungsanforderungen&#8220; und einen Anhang II mit den Anforderungen an die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/technische-dokumentation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">technische Dokumentation<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Dokumentation der Software muss umfassen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Darlegung der Entwicklungsstufen<\/li>\n\n\n\n<li>Beschreibung der Software und einen \u00dcberblick \u00fcber das Software-System (was auch immer damit gemeint ist)<\/li>\n\n\n\n<li>Beschreibung der Datenauswertung insbesondere der Software-Algorithmen<\/li>\n\n\n\n<li>Zusammenfassung der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/software-testing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Software-Verifizierung<\/a> und Software-Validierung. Diese m\u00fcssen &#8222;hausintern und in einer tats\u00e4chlichen Verwenderumgebung&#8220; erfolgen und dabei verschiedene Hardware-Konfigurationen und m\u00f6gliche Betriebssysteme ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n<div class=\"definition\"><i class=\"fa fa-exclamation-triangle\"><\/i> Vorsicht!<\/div>\n<p>Eine Beschreibung der (zumindest Grob-)<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/software-architektur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Architektur der Software<\/a> d\u00fcrfte verpflichtend sein. Die Software-Tests sind es. Eine Software-Entwicklung gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iec-62304-medizinische-software\/sicherheitsklassen-iec-62304\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sicherheitsklasse A<\/a> der IEC 62304:2006 ist somit nicht mehr ausreichend, um die Konformit\u00e4t mit den Anforderungen der IVDR vermuten zu lassen.<\/p>\n<p>Die Forderungen nach Tests in der &#8222;tats\u00e4chlichen Verwenderumgebung&#8220; gehen \u00fcber die Anforderungen der IEC 62304 sogar hinaus. Diese zielen eher auf eine <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iec-62366-usability\/usability-validierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Usability-Validierung<\/a> mit repr\u00e4sentativen Nutzern in einer repr\u00e4sentativen Gebrauchsumgebung gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/iec-62366-usability\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IEC 62366<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"klassifizierung\">5. Klassifizierung von IVD Software<\/h2>\n\n\n\n<p>Den Herstellern von IVD Software bleibt zumindest eine Klassifizierungsregel wie in der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/mdr-regel-11\/\">MDR die Regel 11<\/a> erspart. Die einzige Software-spezifische Regel lautet:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Software, die ein Produkt steuert oder dessen Anwendung beeinflusst, wird derselben Klasse zugerechnet wie das Produkt. Ist die Software von anderen Produkten unabh\u00e4ngig, so wird sie f\u00fcr sich allein klassifiziert.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dass die IVDR f\u00fcr Software keine weiteren Regeln aufstellt und somit die Regeln spezifisch f\u00fcr die Analyte festlegt, ist konsequent.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-color has-ji-banner-gradient-background has-text-color has-background is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-301020a0 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--50);padding-right:var(--wp--preset--spacing--50);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);padding-left:var(--wp--preset--spacing--50)\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:20%\">\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/MicrosoftTeams-image-18.png\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/MicrosoftTeams-image-18-1024x798.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5370983\" width=\"97\" height=\"67\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:80%\">\n<h3 class=\"wp-block-heading has-white-color has-text-color\">Meistern Sie Ihr IVDR-Zulassungsprojekt mit Leichtigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Lernen Sie mit Hilfe unserer innovativen E-Learning-Plattform wie Sie Ihr IVD sicher qualifizieren, wie die Klassifizierung von IVDs unter der IVDR funktioniert,<br>wie Sie einen Plan zur Umsetzung der regulatorischen Anforderungen erstellen<br>und schlussendlich die Konformit\u00e4t Ihrer Akte pr\u00fcfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-horizontal is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-30af2ff6 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-white-red\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/digitale-dienstleistungen\/johner-academy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mehr erfahren<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"udi\">6. UDI<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Anforderungen an die Unique Device Identification sind wortgleich mit denen der MDR.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n<div class=\"definition\"><i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen<\/div>\n<p>Lesen Sie hier mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/unique-device-identification-udi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unique Device Identification<\/a> (auch bei stand-alone Software).<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"mdr\">&nbsp;7. Vergleich der Anforderungen der MDR und der IVDR an die Software-Entwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Anforderungen der MDR und IVDR an die Entwicklung von Software sind nicht identisch. Im Folgenden stellt Ihnen das Johner Institut die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede vor.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) \u201eGrundlegende Anforderungen\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/grundlegende-anforderungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">grundlegenden Anforderungen<\/a>, die jetzt allgemeine Sicherheits- und Leistungsanforderungen hei\u00dfen, sind bei der MDR und IVDR buchstabengleich:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>MDR<\/strong><\/td><td><strong>IVDR<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Grundlegende Anforderungen (Anhang I)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>14.2. Die Produkte werden so ausgelegt und hergestellt, dass folgende Risiken ausgeschlossen oder so weit wie m\u00f6glich reduziert werden: [&#8230;]\n<p><\/p>\n<p>d) Risiken im Zusammenhang mit der m\u00f6glichen negativen Wechselwirkung zwischen Software und der IT-Umgebung, in der sie eingesetzt wird und mit der sie in Wechselwirkung steht;<\/p>\n<\/td><td>13.2. Die Produkte werden so ausgelegt und hergestellt, dass folgende Risiken ausgeschlossen oder so weit wie m\u00f6glich reduziert werden:\n<p><\/p>\n<p>d) Risiken im Zusammenhang mit der m\u00f6glichen negativen Wechselwirkung zwischen Software und der IT-Umgebung, in der sie eingesetzt wird und mit der sie in Wechselwirkung steht;<\/p>\n<\/td><\/tr><tr><td>17.1. Produkte, zu deren Bestandteilen programmierbare Elektroniksysteme, einschlie\u00dflich Software, geh\u00f6ren, oder Produkte in Form einer Software werden so ausgelegt, dass Wiederholbarkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit und Leistung entsprechend ihrer bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Verwendung gew\u00e4hrleistet sind. F\u00fcr den Fall des Erstauftretens eines Defekts sind geeignete Vorkehrungen zu treffen, um sich daraus ergebende Risiken oder Leistungsbeeintr\u00e4chtigungen auszuschlie\u00dfen oder sie so weit wie m\u00f6glich zu verringern.<\/td><td>16.1. Produkte, zu deren Bestandteilen ein programmierbares Elektroniksystem, einschlie\u00dflich Software, geh\u00f6rt, oder Produkte in Form einer Software werden so ausgelegt, dass Wiederholbarkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit und Leistung entsprechend ihrer bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Verwendung gew\u00e4hrleistet sind. F\u00fcr den Fall des Erstauftretens eines Defekts sind geeignete Vorkehrungen zu treffen, um sich daraus ergebende Risiken oder Leistungsbeeintr\u00e4chtigungen auszuschlie\u00dfen oder sie so weit wie m\u00f6glich zu verringern.<\/td><\/tr><tr><td>17.2. Bei Produkten, zu deren Bestandteilen Software geh\u00f6rt, oder bei Produkten in Form einer Software wird die Software entsprechend dem Stand der Technik entwickelt und hergestellt, wobei die Grunds\u00e4tze des Software-Lebenszyklus, des Risikomanagements einschlie\u00dflich der Informationssicherheit, der Verifizierung und der Validierung zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/td><td>16.2. Bei Produkten, zu deren Bestandteilen Software geh\u00f6rt, oder bei Produkten in Form einer Software wird die Software entsprechend dem Stand der Technik entwickelt und hergestellt, wobei die Grunds\u00e4tze des Software-Lebenszyklus, des Risikomanagements einschlie\u00dflich der Informationssicherheit, der Verifizierung und der Validierung zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/td><\/tr><tr><td>17.3. Bei der Auslegung und Herstellung der in diesem Abschnitt behandelten Software, die zur Verwendung in Verbindung mit mobilen Computerplattformen bestimmt ist, werden die spezifischen Eigenschaften der mobilen Plattform (z. B. Gr\u00f6\u00dfe und Kontrastverh\u00e4ltnis des Bildschirms) und die externen Faktoren im Zusammenhang mit ihrer Verwendung (sich ver\u00e4nderndes Umfeld hinsichtlich Lichteinfall und Ger\u00e4uschpegel) ber\u00fccksichtigt.<\/td><td>16.3. Bei der Auslegung und Herstellung der in diesem Abschnitt behandelten Software, die zur Verwendung in Verbindung mit mobilen Computerplattformen bestimmt ist, werden die spezifischen Eigenschaften der mobilen Plattform (z. B. Gr\u00f6\u00dfe und Kontrastverh\u00e4ltnis des Bildschirms) und die externen Faktoren im Zusammenhang mit ihrer Verwendung (sich ver\u00e4nderndes Umfeld hinsichtlich Lichteinfall und Ger\u00e4uschpegel) ber\u00fccksichtigt.<\/td><\/tr><tr><td>17.4. Die Hersteller legen Mindestanforderungen bez\u00fcglich Hardware, Eigenschaften von IT-Netzen und IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen einschlie\u00dflich des Schutzes vor unbefugtem Zugriff fest, die f\u00fcr den bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Einsatz der Software erforderlich sind, fest<\/td><td>16.4. Die Hersteller legen Mindestanforderungen bez\u00fcglich Hardware, Eigenschaften von IT-Netzen und IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen einschlie\u00dflich des Schutzes vor unbefugtem Zugriff, die f\u00fcr den bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Einsatz der Software erforderlich sind, fest.<\/td><\/tr><tr><td>Die Gebrauchsanweisung enth\u00e4lt alle folgenden Angaben: [&#8230;]\n<p><\/p>\n<p>ab) bei Produkten, zu deren Bestandteilen programmierbare Elektroniksysteme, einschlie\u00dflich Software, geh\u00f6ren, oder Produkte in Form einer Software enthalten, Mindestanforderungen bez\u00fcglich Hardware, Eigenschaften von IT-Netzen und IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen einschlie\u00dflich des Schutzes vor unbefugtem Zugriff, die f\u00fcr den bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Einsatz der Software erforderlich sind.<\/p>\n<\/td><td>20.4.1. Die Gebrauchsanweisung enth\u00e4lt alle folgenden Angaben: [&#8230;]\n<p><\/p>\n<p>ah) bei Produkten, zu deren Bestandteilen programmierbare Elektroniksysteme, einschlie\u00dflich Software, geh\u00f6ren, oder Produkte in Form einer Software enthalten, Mindestanforderungen bez\u00fcglich Hardware, Eigenschaften von IT-Netzen und IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen einschlie\u00dflich des Schutzes vor unbefugtem Zugriff, die f\u00fcr den bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Einsatz der Software erforderlich sind.<\/p>\n<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Technische Spezifikation \/ Technische Dokumentation<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur MDD bzw. IVD trennen die MDR und IVDR die \u201egrundlegenden Anforderungen\u201c von den Anforderungen an die technische Dokumentation.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anforderungen der MDR und IVDR unterscheiden sich:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Technische Spezifikation (Anhang II)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>1.1 Produktbeschreibung und Spezifikation\n<p><\/p>\n<p>j) eine allgemeine Beschreibung der wichtigsten Funktionselemente des Produkts, z. B. Bestandteile\/Komponenten (einschlie\u00dflich Software, sofern zutreffend), Rezeptur, Zusammensetzung, Funktionsweise und, sofern relevant, qualitative und quantitative Zusammensetzung. Dazu geh\u00f6ren gegebenenfalls gekennzeichnete bildliche Darstellungen (z. B. Diagramme, fotografische Bilder und Zeichnungen), in denen die wichtigsten Bestandteile\/Komponenten eindeutig gekennzeichnet sind, einschlie\u00dflich ausreichender Erl\u00e4uterungen f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Zeichnungen und Diagramme;<\/p>\n<\/td><td>1.1. Produktbeschreibung und Spezifikation\n<p><\/p>\n<p>g) eine Beschreibung der Komponenten und gegebenenfalls der Wirkstoffe relevanter Komponenten wie Antik\u00f6rper, Antigene, Nukleins\u00e4ureprimer;<\/p>\n<p>k) eine Beschreibung der gegebenenfalls mit dem Produkt zu verwendenden Software;<\/p>\n<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td>3.1. Informationen zur Auslegung\n<p><\/p>\n<p>Informationen, die es erm\u00f6glichen, die Auslegungsphasen, die das Produkt durchlaufen hat, zu verstehen, umfassen Folgendes:<\/p>\n<p>b) bei Instrumenten eine Beschreibung der wesentlichen Teilsysteme, der Analysetechnik wie Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Handhabung und Kontrollmechanismen sowie der geeigneten Computer-Hardware und Software;<\/p>\n<p>c) bei Instrumenten und Software eine \u00dcbersicht \u00fcber das gesamte System;<\/p>\n<p>d) bei Software eine Beschreibung der Methodik zur Datenauswertung, d. h. der Algorithmus;<\/p>\n<\/td><\/tr><tr><td>6. Verifizierung und Validierung des Produkts\n<p><\/p>\n<p>6.1 Vorklinische und klinische Daten [&#8230;]<\/p>\n<p>b) detaillierte Informationen zum Testaufbau, vollst\u00e4ndige Test- oder Studienprotokolle, Methoden der Datenanalyse, zus\u00e4tzlich zu Datenzusammenfassungen und Testergebnissen, insbesondere hinsichtlich der [&#8230;]<\/p>\n<p>\u2014 Verifizierung und Validierung der Software (Beschreibung des Softwaredesigns und des Entwicklungsprozesses sowie Nachweis der Validierung der Software, wie sie im fertigen Produkt verwendet wird. Diese Angaben umfassen normalerweise die zusammengefassten Ergebnisse aller Verifizierungen, Validierungen und Tests, die vor der endg\u00fcltigen Freigabe sowohl hausintern als auch in einer simulierten oder tats\u00e4chlichen Anwenderumgebung durchgef\u00fchrt wurden. Zudem ist auf alle verschiedenen Hardware-Konfigurationen und gegebenenfalls die in den Informationen des Herstellers genannten Betriebssysteme einzugehen),<\/p>\n<\/td><td>6. \u00dcberpr\u00fcfung und Validierung des Produkts\n<p><\/p>\n<p>6.4. Software-Verifizierung und Validierung<\/p>\n<p>In der Dokumentation wird die Validierung der Software, so wie sie im fertigen Produkt verwendet wird, belegt. Diese Angaben umfassen normalerweise die zusammengefassten Ergebnisse aller Verifizierungen, Validierungen und Tests, die vor der endg\u00fcltigen Freigabe hausintern und in einer tats\u00e4chlichen Verwenderumgebung durchgef\u00fchrt wurden. Zudem wird auf alle verschiedenen Hardware-Konfigurationen und gegebenenfalls die auf der Kennzeichnung genannten Betriebssysteme eingegangen.<\/p>\n<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Beide EU-Verordnungen verlangen, dass die Hersteller den Aufbau der Ger\u00e4te und die Software beschreiben. Die IVDR nennt ganz konkret die Algorithmen. Beide fordern die Tests sowohl \u201ehausintern\u201c als auch \u201ein einer simulierten oder tats\u00e4chlichen Anwenderumgebung\u201c bzw. in einer \u201etats\u00e4chlichen Verwenderumgebung\u201c. Beiden Verordnungen gemein ist auch die Forderung nach Tests auf \u201everschiedenen Hardware-Konfigurationen\u201c und Betriebssystemen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die MDR versteht den Begriff \u201eValidierung der Software\u201c m\u00f6glicherweise breiter, als die IVDR: Die MDR z\u00e4hlt die Beschreibung des Entwicklungsprozesses und des \u201eSoftwaredesigns\u201c dazu. Offensichtlich sieht sie Validierung ganz im Sinne des FDA Software Validation Guidance Documents auch als Synonym f\u00fcr die konstruktive und analytische Software-Qualit\u00e4tssicherung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber, ob diese Unterschiede wirklich beabsichtigt sind, l\u00e4sst sich nur spekulieren. Die Tatsache, dass nicht einmal die Begriffe abgestimmt sind (\u201eAnwenderumgebung\u201c versus \u201eVerwenderumgebung\u201c), legt nahe, dass die Autoren nicht abgestimmt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide EU-Verordnungen differenzieren bei den Anforderungen nicht nach Risiko. Eine Sicherheitsklassifizierung wie die IEC 62304 kennen die Verordnungen nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>D.h. die Anforderungen durch die Verordnungen gehen bei Klasse A Software \u00fcber die Anforderungen der IEC 62304 hinaus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Unique Device Identification UDI<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Vorgaben der MDR und IVDR f\u00fcr die Vergabe der UDI sind buchstabenidentisch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">d) Klassifizierungsregeln<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IVDR klassifiziert die Produkte nach den zu bestimmenden Proben bzw. Parametern. Einer \u201eRegel 11\u201c wie bei der MDR bedarf es daher nicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Klassifizierung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>3.3. Software, die ein Produkt steuert oder dessen Anwendung beeinflusst, wird derselben Klasse zugerechnet wie das Produkt.\n<p><\/p>\n<p>Ist die Software von anderen Produkten unabh\u00e4ngig, so wird sie f\u00fcr sich allein klassifiziert.<\/p>\n<\/td><td>1.4. Software, die ein Produkt steuert oder dessen Anwendung beeinflusst, wird derselben Klasse zugerechnet wie das Produkt.\n<p><\/p>\n<p>Ist die Software von anderen Produkten unabh\u00e4ngig, so wird sie f\u00fcr sich allein klassifiziert.<\/p>\n<\/td><\/tr><tr><td>6.3. Regel 11\n<p><\/p>\n<p>Software, die dazu bestimmt ist, Informationen zu liefern, die zu Entscheidungen f\u00fcr diagnostische oder therapeutische Zwecke herangezogen werden, geh\u00f6rt zur Klasse IIa, es sei denn, diese Entscheidungen haben Auswirkungen, die Folgendes verursachen k\u00f6nnen: [&#8230;]<\/p>\n<\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">e) Klinische Bewertung und Leistungsbewertung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Vorgaben f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/fda\/klinische-bewertung-von-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">klinische Bewertung<\/a> nach MDR und der Leistungsbewertung nach IVDR unterscheiden sich naturgem\u00e4\u00df deutlich. Beispielsweise bedarf es bei einer Leistungsbewertung keiner Diskussion der \u00c4quivalenz (die die Software-Algorithmen beinhaltet). Daf\u00fcr muss die Leistungsbewertung die Referenzdatenbanken und anderen Datenquellen ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Klinische Bewertung \/Leistungsbewertung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>3. Eine klinische Bewertung kann sich nur dann auf klinische Daten zu einem Produkt st\u00fctzen, wenn die Gleichartigkeit zwischen dem \u00e4hnlichen Produkt und dem betreffenden Produkt nachgewiesen werden kann. Zum Nachweis der Gleichartigkeit werden die folgenden technischen, biologischen und klinischen Merkmale herangezogen:\n<p><\/p>\n<p>\u2014 Technisch: Das Produkt ist von \u00e4hnlicher Bauart, wird unter \u00e4hnlichen Anwendungsbedingungen angewandt, haben \u00e4hnliche Spezifikationen und Eigenschaften einschlie\u00dflich physikalisch-chemischer Eigenschaften wie Energieintensit\u00e4t, Zugfestigkeit, Viskosit\u00e4t, Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit, Wellenl\u00e4nge und Software-Algorithmen, verwendet gegebenenfalls \u00e4hnliche Entwicklungsmethoden und hat \u00e4hnliche Funktionsgrunds\u00e4tze und entscheidende Leistungsanforderungen.<\/p>\n<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td>Der Leistungsbewertungsplan enth\u00e4lt generell mindestens Folgendes:\n<p><\/p>\n<p>\u2014 bei als Produkt eingestufter Software Angabe und Spezifizierung der Referenzdatenbanken und anderen Datenquellen, die als Entscheidungsgrundlagen dienen;<\/p>\n<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">f) Fazit und Zusammenfassung<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die MDR und IVDR identische Vorgaben zu den \u201egrundlegenden Anforderungen\u201c und der \u201eUDI\u201c machen, unterscheiden sich die Anforderungen der beiden EU-Verordnungen im Bereich der technischen Dokumentation (insbesondere Entwicklungsprozess, Architektur). Weitere Unterschiede finden sich den unterschiedlichen Zweckbestimmungen geschuldet bei der Klassifizierung und klinischen Bewertung bzw. Leistungsbewertung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"fazit\">8. Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der IVDR hat die <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/index_de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">EU-Kommission<\/a> nun (endlich) Anforderungen auch an Software formuliert. Ein gro\u00dfer Wurf ist damit aber nicht gelungen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Viele Formulierungen sind missverst\u00e4ndlich und Bez\u00fcge unklar.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Anforderungen differenzieren die Risiken nicht ausreichend. F\u00fcr unkritische Produkte sind sie zu hoch, f\u00fcr kritische zu niedrig oder zumindest zu unkonkret.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch diese handwerklichen Fehler gef\u00e4hrden die Autoren die &#8222;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/harmonisierte-normen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Harmonisierbarkeit<\/a>&#8220; der IEC 62304. Absichtlich?<\/li>\n\n\n\n<li>Es ist unverst\u00e4ndlich, weshalb die Anforderungen bez\u00fcglich Software bei Medizinprodukten (MDR) andere sind als bei In-vitro Diagnostika (IVDR).<\/li>\n\n\n\n<li>Nach 25 Jahren hat man es bei den Medizinprodukten geschafft, den Begriff &#8222;Validierung&#8220; eindeutig zu verwenden. Was macht die IVDR? Sie f\u00fchrt genau diese ungl\u00fcckliche Formulierung wieder ein (&#8222;<em>In der Dokumentation wird die Validierung der Software [&#8230;] belegt. Diese Angaben umfassen [&#8230;] Ergebnisse aller Verifizierungen, Validierungen [&#8230;]&#8220;<\/em>).<\/li>\n\n\n\n<li>Die Wahl der Anforderungen scheint beliebig. Weshalb st\u00fcrzen sich die Autoren auf die mobilen Plattformen? Weil sie selbst Besitzer einer solchen geworden sind? Die wirklichen Herausforderungen, bei denen man sich &#8222;Guidance&#8220; gew\u00fcnscht h\u00e4tte, adressieren die Autoren nicht. Kein Wort zur Bioinformatik. Kein Wort zur k\u00fcnstlichen Intelligenz.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Beim Thema Software hat die EU-Kommission mit der IVDR sicher nicht f\u00fcr mehr Klarheit gesorgt. Vielleicht sollte die Kommission einen Blick in die eigenen Verordnungen wagen: Dort geht es um Anforderungen an die Kompetenz und an die Qualit\u00e4tssicherung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n<div class=\"definition\"><i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen<\/div>\n<p>Lesen Sie hier mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medical-device-regulation-mdr-medizinprodukteverordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MDR<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iec-62304-medizinische-software\/mdr-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MDR und Software<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel beschreibt die Anforderungen der In-vitro Diagnostic Regulation IVDR an die Entwicklung und Dokumentation der Software. 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