{"id":1529462,"date":"2018-12-04T08:50:46","date_gmt":"2018-12-04T07:50:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=1529462"},"modified":"2025-06-17T15:09:55","modified_gmt":"2025-06-17T13:09:55","slug":"implant-files","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/implant-files\/","title":{"rendered":"Implant Files \u2013 Panikmache oder Grund zur Sorge?"},"content":{"rendered":"<p>Die \u201eImplant Files\u201c waren Ende November 2018 in vielen Zeitungen die Top-Schlagzeile. Die <a href=\"https:\/\/projekte.sueddeutsche.de\/implantfiles\/politik\/implant-files-sueddeutsche-de-e952128\/\">S\u00fcddeutsche Zeitung schreibt<\/a>: <em>\u201eDas Ergebnis dieser Recherche, die Implant Files, belegt einen Skandal, der sich Tag f\u00fcr Tag in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt wiederholt \u2013 ohne dass jemand davon Notiz nimmt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Haben wir einen Skandal? Falls ja, wird die neue\u00a0<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medical-device-regulation-mdr-medizinprodukteverordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Medizinprodukteverordnung MDR<\/a> helfen, diese Missst\u00e4nde zu beseitigen?<\/p>\n<p>Viele Leser des Instituts-Journals haben uns um Antworten und unsere Meinung zu den \u201eImplant Files\u201c gebeten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Implant-Files.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1529483 size-medium\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Implant-Files-300x168.jpg\" alt=\"Implant Files\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Implant-Files-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Implant-Files-768x429.jpg 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Implant-Files-1024x572.jpg 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Implant-Files-150x84.jpg 150w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Implant-Files.jpg 1179w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Implant Files: Sind die Vorw\u00fcrfe berechtigt?<\/h2>\n<p>Das Investigativ-Team u.a. von der S\u00fcddeutschen Zeitung erhebt zahlreiche Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th style=\"width: 40%;\"><strong>Vorwurf<\/strong><\/th>\n<th style=\"width: 60%;\"><strong>Einsch\u00e4tzung des Johner Instituts<\/strong><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Viele Medizinprodukte, insbesondere Implantate, sind unsicher.<\/td>\n<td>Der <a href=\"https:\/\/www.bvmed.de\/de\/bvmed\/presse\/pressemeldungen\/bvmed-zu-implantfiles\">BVMED weist in seiner Erkl\u00e4rung darauf hin<\/a>, wie viele Medizinprodukte Millionen Patienten helfen. Das ist unbestritten.Aber: Die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/implant-files-historie-medizinprodukte-1.4221256\">Chronologie der Zwischenf\u00e4lle<\/a> zeigt auch, dass regelm\u00e4\u00dfig Patienten vermeidbaren Risiken ausgesetzt sind und z.T. schwerste K\u00f6rpersch\u00e4den erleiden.<\/p>\n<p>Jeder unn\u00f6tig gesch\u00e4digte Patient ist einer zu viel. Das l\u00e4sst sich durch eine <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/risikobewertung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nutzen-Risiko-Abw\u00e4gung<\/a> nicht relativieren, weil viele Sch\u00e4den vermeidbar gewesen w\u00e4ren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Die Hersteller denken nur an den Profit.<\/td>\n<td>Die Differenzierung, ob ein unangemessenes Profitstreben oder ein Organisationsversagen urs\u00e4chlich war, wird kaum gelingen.Das Johner Institut arbeitete und arbeitet mit einer vierstelligen Anzahl an Herstellern zusammen und sch\u00e4tzt, dass die Anzahl der schwarzen Schafe im niedrigen einstelligen Bereich liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pr\u00fcfstellen arbeiten nicht sauber (<em>\u201eIn der EU entscheiden etwa 50 Pr\u00fcfstellen, in Deutschland zum Beispiel T\u00dcV oder Dekra, dar\u00fcber, ob ein Medizinprodukt verkauft werden darf. Sie vergeben daf\u00fcr das CE-Kennzeichen.\u201c<\/em>)<\/td>\n<td>Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/benannte-stellen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">benannten Stellen<\/a> sind erst einmal keine Produkt-Pr\u00fcfstellen, sondern Institutionen, die i.d.R. <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/qualitaetsmanagement-iso-13485\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Qualit\u00e4tsmanagementsysteme<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/technische-dokumentation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">technische Dokumentationen<\/a> pr\u00fcfen. Diese Pr\u00fcfungen sind Stichprobenpr\u00fcfungen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Das Pr\u00fcfverfahren ist ungeeignet. Die S\u00fcddeutsche Zeitung schreibt: <em>\u201eM\u00f6glich ist dies aufgrund des sogenannten \u00c4quivalenzprinzips: Es erlaubt die direkte Zertifizierung eines medizinischen Produkts ohne klinische Studien oder Tests. Einzige Voraussetzung: Es muss bereits ein \u00e4hnliches Produkt auf dem Markt sein, das irgendwann einmal an Menschen getestet worden ist.\u201c<\/em><\/td>\n<td>Es ist falsch, dass Produkte alleine deshalb zugelassen werden, weil es \u00e4hnliche Produkte bereits im Markt gibt. So ein Zulassungsverfahren gibt es in den USA (<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/510k\/\">510(k)<\/a>), aber nicht in Europa.Allerdings wurden die Anforderungen an die \u00c4quivalenz der Produkte bei der klinischen Bewertung in der Vergangenheit regelm\u00e4\u00dfig (zu) gro\u00dfz\u00fcgig ausgelegt.<\/p>\n<p>Mit der neuen <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/klinische-bewertung\/\">EU Leitlinie MEDDEV 2.7\/1<\/a> wurden diese Anforderungen substanziell erh\u00f6ht. Die benannten Stellen fordern dies auch streng ein, so streng, dass der Sinn des \u00c4quivalenzprinzips in Frage steht. Unn\u00f6tige klinischen Pr\u00fcfungen nicht nur den Herstellern, sondern auch den Patienten zu ersparen. Was bewiesen ist, muss nicht nochmals bewiesen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Das Pr\u00fcfverfahren ist ungeeignet: <em>\u201e\u00dcber die Zertifizierung entscheidet das Pr\u00fcfunternehmen viertens oft nur anhand der eingereichten Unterlagen &#8211; das Produkt selbst wird nicht beurteilt.\u201c<\/em><\/td>\n<td>Diese Aussage stimmt insbesondere bei Implantaten in dieser Allgemeing\u00fcltigkeit nicht. Bei Hochrisikoprodukten ist genau die Pr\u00fcfung der Produktauslegung explizit gefordert und wird auch durchgef\u00fchrt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pr\u00fcfunternehmen sind nicht neutral: <em>\u201eDrittens ist das Pr\u00fcfunternehmen nicht unabh\u00e4ngig, es wird vom Hersteller beauftragt &#8211; und bezahlt.\u201c<\/em><\/td>\n<td>Die Alternative zu den benannten Stellen ist eine staatliche Zulassungsstelle wie das Kraftfahrtbundesamt KBA in Deutschland oder die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/fda\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">FDA<\/a> in den USA.Die FDA pr\u00fcft selbst auch keine Produkte. Das Totalversagen des KBAs in der \u201eDiesel-Aff\u00e4re\u201c erzwingt nicht den Schluss, dass staatliche Stellen besser geeignet seien.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/bfarm\/#beispiel\">Die Leser des Instituts-Journals sind Zeuge geworden<\/a>, dass die staatlichen Beh\u00f6rden bei Hinweisen zu Problemen wenig hilfreich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Das \u00dcberwachungssystem funktioniert nicht: <em>\u201eUnd wenn der Hersteller nicht von selbst reagiert, k\u00f6nnte sich das BfArM einschalten. 1100 Menschen arbeiten hier, sie d\u00fcrfen aber nur Empfehlungen aussprechen, nichts anordnen und nichts verbieten. Dem Amt, das die Patienten sch\u00fctzen soll, stehen keinerlei Instrumente zur Verf\u00fcgung, die irgendjemand Respekt einfl\u00f6\u00dfen w\u00fcrden. Nur die Landesbeh\u00f6rden k\u00f6nnen echten Druck aus\u00fcben, machen davon aber kaum Gebrauch.\u201c<\/em><\/td>\n<td>Das ist leider zutreffend. Das <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/bfarm\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BfArM<\/a> sagt von sich selbst, dass es ein ziemlich zahnloser Tiger sei.Manchmal entsteht der Eindruck, dass das BfArM im Kontext der Medizinprodukte seine Hauptaufgabe in der Publikation der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/vigilanz-system\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Risikomeldungen<\/a> der Hersteller sieht.<\/p>\n<p>Die Landesbeh\u00f6rden f\u00fchren keine (wahrnehmbare) aktive \u00dcberwachung durch und reagieren selbst auf Anfragen zur\u00fcckhaltend. Ein wirksames \u00dcberwachungssystem sieht anders aus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Die Beh\u00f6rden informieren nicht (<em>\u201eUnd das BfArM selbst l\u00e4sst wissen, die \u00d6ffentlichkeit zu informieren, sei &#8222;nicht einmal teilkongruent\u201c mit den Aufgaben des Amtes. Hei\u00dft \u00fcbersetzt: Transparenz nicht vorgesehen.\u201c<\/em>)<\/td>\n<td>Wahrscheinlich gibt es bei diesem Punkt einen Konsens zwischen BfArM, den Investigativ-Journalisten und dem Johner Institut. Doch wer ist dann f\u00fcr die Information und Markt\u00fcberwachung zust\u00e4ndig?<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Lobbyisten verhindern sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen.<\/td>\n<td>Dar\u00fcber, wie erfolgreich die Lobbyisten waren und sind, l\u00e4sst sich nur spekulieren. Die MDR spricht aber nicht daf\u00fcr, dass sich die Lobbyisten g\u00e4nzlich durchsetzen konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Implant Files: Wird die MDR diese Probleme l\u00f6sen?<\/h2>\n<p>Die MDR erh\u00f6ht die Anforderungen insbesondere an die Hersteller von Implantaten sp\u00fcrbar. Beispiele daf\u00fcr sind:<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr diese hochkritische Produkte f\u00fchrt die MDR ein sogenanntes <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/scrutiny\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Scrutiny-Verfahren<\/a> ein.<\/li>\n<li>Bei diesen Produkten verlangt die MDR (von Ausnahmen abgesehen) immer eine <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/klinische-pruefungen-von-medizinprodukten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">klinische Pr\u00fcfung<\/a>.<\/li>\n<li>Die MDR formuliert neue, strengere und detaillierte Anforderungen an die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/post-market-surveillance\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Post-Market Surveillance<\/a>.<\/li>\n<li>Die Anforderungen an die benannten Stellen und deren Kompetenz wurden erh\u00f6ht \u2013 so sehr, dass der Engpass an benannten Stellen weiter versch\u00e4rft und damit die Inverkehrbringung neuer Produkte behindert wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die MDR wird es den Herstellern erschweren, gesundheitssch\u00e4dliche Medizinprodukte in den Verkehr zu bringen. Das ist auch gut so. Aber ganz verhindern wird sie die Probleme, die die Implant Files benennen, nicht:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kriminelle<\/strong> lassen sich nicht durch sch\u00e4rfere Gesetze von Straftaten abhalten.<\/li>\n<li>Alle <strong>Pr\u00fcfungen sind Stichprobenpr\u00fcfungen<\/strong>. Einen Beweis f\u00fcr die Sicherheit kann es nicht geben.<\/li>\n<li>Leider sind bei Medizinprodukten\u00a0<strong>Nebenwirkungen h\u00e4ufig normal und unvermeidbar<\/strong>. Wer sich beispielsweise einer CT-Untersuchung aussetzt, hat einen Strahlenschaden. Mit der Abw\u00e4gung, was akzeptable Risiken sind, tun sich fast alle Hersteller schwer, zumal die Risikoakzeptanz auch eine individuelle Entscheidung von Patienten sein sollte. Dass vermeidbare Sch\u00e4den auch vermieden werden m\u00fcssen, forderte bereits die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/mdd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MDD<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Manipulationen<\/strong> in klinischen Daten sind sehr schwer zu erkennen. Benannte Stellen verf\u00fcgen nicht \u00fcber die notwendige kriminalistische Ausbildung.<\/li>\n<li><strong>Fehler im Studiendesign<\/strong> bed\u00fcrfen erfahrener Biostatistiker. Auch mit dieser Kompetenz tun sich benannte Stellen schwer.<\/li>\n<li>Erfolgreiche Tierversuche und Labortests sind unabdingbar. Dennoch l\u00e4sst sich insbesondere bei Implantaten der finale Beweis, dass die Produkte auch nach Jahren der Nutzung noch sicher und leistungsf\u00e4hig sind, nur dadurch erbringen, dass man die Implantate jahrelang nutzt. An dieser Tatsache kann auch die MDR nichts \u00e4ndern.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Implant Files \u2013 ein Fazit<\/h2>\n<h3>Zus\u00e4tzliche gesetzliche Anforderungen sind noch keine L\u00f6sung.<\/h3>\n<p>Die Probleme, die die Implant Files aufzeigen, sind vorrangig nicht auf zu laxe Gesetze zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern eher darauf, dass niemand deren Einhaltung erzwingt. Eine wirklich aktive und wirksame Markt\u00fcberwachung, wie sie eigentlich von der EU vorgesehen ist, existiert nicht.<\/p>\n<p>Daher ist die Hoffnung, dass die Versch\u00e4rfung von Gesetzen zu mehr Sicherheit f\u00fchrt, ebenso t\u00f6richt, wie zu glauben, dass man die Anzahl der Raser reduziert, indem man das Tempolimit herabsetzt, dieses Tempolimit aber f\u00fcr jeden offensichtlich nicht kontrolliert.<\/p>\n<p>Leider bedenken die Gesetzgeber nicht die negativen Folgen von Gesetzesversch\u00e4rfungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Diese zus\u00e4tzlichen (nicht zuletzt b\u00fcrokratischen) H\u00fcrden sind f\u00fcr kleine und innovative Firmen zunehmend un\u00fcberwindbar. Wie viele Patienten <strong>durch nicht-existierende Medizinprodukte<\/strong> den Tod erleiden, hat niemand berechnet.<\/li>\n<li>Insbesondere bei wiederverwendbaren chirurgischen Instrumenten f\u00fcrchten erste Krankenh\u00e4user <strong>Versorgungsengp\u00e4sse<\/strong>.<\/li>\n<li>Im Gegensatz zur FDA bedenken die europ\u00e4ischen Gesetzgeber nicht die Auswirkungen auf die Wirtschaft und Innovationskraft. <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2018\/november\/digitale-gesundheit-deutschland-hinkt-hinterher\/\">Deutschland ist im \u201eDigital Health Index\u201c<\/a> bereits auf einen der <strong>letzten Pl\u00e4tze zur\u00fcckgefallen<\/strong>. \u201e<em>Digitale Neuheiten kommen nicht ausreichend bei Patienten an<\/em>\u201c schlussfolgert die Bertelsmann-Stiftung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sch\u00e4rfere Gesetze l\u00f6sen somit nicht zwingend die (Sicherheits-)Probleme. Vielmehr haben sie das Potenzial neue (Sicherheits-)Probleme zu verursachen.<\/p>\n<h3>Ein Blick auf die Beh\u00f6rden<\/h3>\n<p>Wer aufrichtig w\u00fcnscht, Patienten vor gef\u00e4hrlichen Medizinprodukten zu sch\u00fctzen, muss die Beh\u00f6rden bef\u00e4higen, ihren Beitrag dazu zu leisten. Das bedingt:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine gesetzliche Basis: Dass das BfArM sich f\u00fcr vieles nicht zust\u00e4ndig f\u00fchlt oder f\u00fchlen darf, ist ein Teil des eigentlichen Skandals.<\/li>\n<li>Ausreichend personelle und finanzielle Ressourcen<\/li>\n<li>Eine Struktur und Kultur, die f\u00e4hige Menschen anziehen. Beh\u00f6rden sind zwingend auf Menschen angewiesen, die nicht blind Vorschriften umsetzen, sondern auf Experten, die ob ihrer Kompetenz u.a. in den Bereichen Risikomanagement, Medizin und Technologie kluge Entscheidungen treffen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Johner Institut w\u00fcnscht sich von den Bundes- und L\u00e4nderbeh\u00f6rden:<\/p>\n<ol>\n<li>Aktivere und kompetente Marktaufsicht<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung bei der Interpretation und Umsetzung der regulatorischen Anforderungen<br \/>\nDass die FDA in diesem Kontext als positives Beispiel genannt werden w\u00fcrde, h\u00e4tte vor wenigen Jahren niemand vermutet.<\/li>\n<li>Zeitnahe Reaktion auf Anfragen sowie eine aktive Kommunikation und Interaktion mit den Herstellern<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eine Beh\u00f6rde sollte sich nicht als eine uneinnehmbare Festung darstellen, sondern als Dienstleister der Gesellschaft agieren. Daher bedauern wir, dass Hersteller regelm\u00e4\u00dfig keine, verz\u00f6gerte oder wenig hilfreiche Antworten auf ihre (An-)Fragen erhalten.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Das Johner Institut hat in den letzten 20 Monaten 2597 <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/beratung\/wissen-und-werkzeuge\/micro-consulting\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Anfragen kostenfrei beantwortet<\/a> \u2013 in 99% der F\u00e4lle bis zum Ende des n\u00e4chsten Arbeitstags. Anfragen \u00fcber den Blog oder per E-Mail sind darin nicht mitgerechnet. Viele dieser Anfragen betrafen<\/p>\n<ul>\n<li>die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/klassifizierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Klassifizierung der Produkte<\/a>,<\/li>\n<li>die Interpretation von Normen,<\/li>\n<li>die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen,<\/li>\n<li>Auseinandersetzungen mit Beh\u00f6rden usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p>W\u00e4ren das nicht die origin\u00e4ren Aufgaben der Beh\u00f6rden, die wie z.B. das BfArM mit 1.100 Angestellten besser ausgestattet sind?<\/p>\n<h3>Wir werden besser, aber&#8230;<\/h3>\n<p>Die \u201eImplant Files\u201c dokumentieren \u2013 wenn gleich etwas zu rei\u00dferisch \u2013 Probleme mit unsicheren Medizinprodukten. Anstatt das ganze System in Frage zu stellen, pl\u00e4diert das Johner Institut f\u00fcr eine Verbesserung des Systems. Dieser Prozess hat zum Gl\u00fcck l\u00e4ngst begonnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die benannten Stellen haben ihr Personal deutlich mit Experten wie \u00c4rzten aufgestockt und \u201epr\u00fcfen\u201c daher intensiver und kompetenter.<\/li>\n<li>Die regulatorischen Anforderungen sind versch\u00e4rft worden, nicht nur durch die MDR, sondern beispielsweise auch durch die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/klinische-bewertung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MEDDEV 2.7\/1<\/a>.<\/li>\n<li>Benannte Stellen mit zweifelhafter Kompetenz, Neutralit\u00e4t und Gesetzestreue wurden geschlossen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dennoch darf niemand ruhen. Eine Selbstzufriedenheit und Relativierung der Probleme durch die Medizinproduktehersteller (s. <a href=\"https:\/\/www.bvmed.de\/de\/bvmed\/presse\/pressemeldungen\/bvmed-zu-implantfiles\">Stellungnahme des BVMEDs<\/a>) halten wir f\u00fcr nicht angebracht. Vielmehr schlie\u00dfen wir uns dem Fazit der <a href=\"https:\/\/www.devicemed.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">DeviceMed<\/a> an:<\/p>\n<p><em>\u201eDer Verband und die gesamte Branche werden nicht umhin kommen, sich intensiv mit den Vorw\u00fcrfen auseinanderzusetzen. Insofern stehen wir am Beginn einer Diskussion, die gef\u00fchrt werden muss, nicht an deren Ende!\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Die Implant Files: Panikmache oder Grund zur Sorge?<\/h3>\n<p>Den Journalisten w\u00fcrde man Unrecht tun, ihre Arbeit als Panikmache abzutun, auch wenn sie damit vielen Patienten unn\u00f6tige Sorgen bereiten. Eine journalistische \u00dcberzeichnung ist notwendig, um die Beteiligten aufzur\u00fctteln. Ja, bei manchen Produkten besteht ein Grund zur Sorge.<\/p>\n<p>Alle Hersteller, die benannten Stellen und die Beh\u00f6rden sollten die Ver\u00f6ffentlichungen zum Anlass nehmen,\u00a0noch mehr Anstrengungen zu unternehmen, um Risiken durch unsichere Medizinprodukte zu minimieren.\u00a0Wir am Johner Institut werden weiter unseren Beitrag dazu leisten und helfen gerne auch kostenfrei.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/institut\/kontakt\/\">Lassen Sie uns wissen wie<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u201eImplant Files\u201c waren Ende November 2018 in vielen Zeitungen die Top-Schlagzeile. Die S\u00fcddeutsche Zeitung schreibt: \u201eDas Ergebnis dieser Recherche, die Implant Files, belegt einen Skandal, der sich Tag f\u00fcr Tag in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt wiederholt \u2013 ohne dass jemand davon Notiz nimmt.\u201c Haben wir einen Skandal? 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