{"id":3105186,"date":"2020-01-21T09:00:00","date_gmt":"2020-01-21T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=3105186"},"modified":"2025-01-07T12:49:04","modified_gmt":"2025-01-07T11:49:04","slug":"versicherung-fuer-klinische-pruefungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/versicherung-fuer-klinische-pruefungen\/","title":{"rendered":"Versicherung f\u00fcr klinische Pr\u00fcfungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Hersteller, die eine klinische Pr\u00fcfung ihrer Medizinprodukte durchf\u00fchren, ben\u00f6tigen eine <strong>Probandenversicherung<\/strong>. Dazu verpflichten sie u.a. die MDR und IVDR.<\/p>\n\n\n\n<p><div class=\"blog-column\"><span style=\"word-spacing: normal;\">Erfahren Sie, wie hoch die Kosten f\u00fcr eine Versicherung sind und auf was Sie bei der Auswahl eines Versicherers achten sollten, um einerseits <\/span><strong style=\"word-spacing: normal;\">unn\u00f6tige Versicherungs\u00adbeitr\u00e4ge zu vermeiden<\/strong><span style=\"word-spacing: normal;\"> und andererseits die <\/span><strong style=\"word-spacing: normal;\">finanziellen und rechtlichen Risiken zu beherrschen<\/strong><span style=\"word-spacing: normal;\"> und im Schadensfall nicht alleine gelassen zu werden.<\/span><\/div><\/p>\n\n\n\n<p><div class=\"blog-column\"><\/div><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><em><span style=\"color:grey\">Hinweis zur Autorenschaft: Steffi Elschner von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.elschner-consulting.de\/\" target=\"_blank\">ELSCHNER CONSULTING<\/a> ist Mitautorin dieses Artikels. Bitte beachten Sie die Interessenerkl\u00e4rung am Ende des Artikels.<\/span><\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"regularien\">1. Gesetzliche Pflichten zu einer Versicherung von klinischen Pr\u00fcfungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Regulatorische Anforderungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <strong><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medical-device-regulation-mdr-medizinprodukteverordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"EU-Medizinprodukteverordnung MDR (opens in a new tab)\">EU-Medizinprodukteverordnung MDR<\/a><\/strong> fordert im Artikel 69:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDie Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Verfahren zur Entsch\u00e4digung f\u00fcr jeden Schaden, der einem Pr\u00fcfungsteilnehmer durch seine Teilnahme an einer klinischen Pr\u00fcfung auf ihrem Hoheitsgebiet entsteht, in Form einer Versicherung oder einer Garantie oder \u00e4hnlichen Regelungen bestehen, die hinsichtlich ihres Zwecks gleichartig sind und der Art und dem Umfang des Risikos entsprechen.\u201c<\/em><\/p>\n<cite><a href=\"https:\/\/mdr-selector.johner-institut.de\/mdr_de.html#artikel-69\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" label=\"MDR, Artikel 69 (opens in a new tab)\">MDR, Artikel 69<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Anforderung der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"IVDR (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/ivdr-in-vitro-diagnostic-device-regulation\/\" target=\"_blank\">IVDR<\/a>, Artikel 65, ist gleichlautend. Einzig verwendet sie den Begriff \u201eLeistungsstudie\u201c statt \u201eklinische Pr\u00fcfung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/mpg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MPG<\/a> stellt(e) im \u00a720 (Allgemeine Voraussetzungen zur klinischen Pr\u00fcfung) noch spezifischere Anforderungen an z.B. die H\u00f6he der Versicherungssumme sowie die Forderung, dass die Versicherung mit einem \u201ein Deutschland zum Gesch\u00e4ftsbetrieb befugten Versicherer\u201c abgeschlossen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Teilweise buchstabenidentisch hat das <strong><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medizinprodukte-durchfuehrungsgesetz-mpdg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Medizinprodukte-Durchf\u00fchrungsgesetz MPDG<\/a><\/strong> im \u00a726 (Versicherungsschutz) die Anforderungen des MPG \u00fcbernommen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>(1) Zugunsten der von einer klinischen Pr\u00fcfung oder einer sonstigen klinischen Pr\u00fcfung betroffenen Personen ist eine Versicherung bei einem Versicherer, der in einem Mitgliedstaat der Europ\u00e4ischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens \u00fcber den Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum zum Gesch\u00e4ftsbetrieb zugelassen ist, abzuschlie\u00dfen. <\/em><br><em>(2) Die abzuschlie\u00dfende Versicherung muss f\u00fcr Sch\u00e4den haften, wenn bei der Durchf\u00fchrung der klinischen Pr\u00fcfung oder der sonstigen klinischen Pr\u00fcfung ein Mensch get\u00f6tet oder der K\u00f6rper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt wird, und auch Leistungen gew\u00e4hren, wenn kein anderer f\u00fcr den Schaden haftet. <\/em><br><em>(3) Der Umfang der abzuschlie\u00dfenden Versicherung muss in einem angemessenen Verh\u00e4ltnis zu den mit der klinischen Pr\u00fcfung oder der sonstigen klinischen Pr\u00fcfung verbundenen Risiken stehen und auf der Grundlage der Risikoabsch\u00e4tzung so festgelegt werden, dass f\u00fcr jeden Fall des Todes oder der fortdauernden Erwerbsunf\u00e4higkeit einer von der klinischen Pr\u00fcfung oder der sonstigen klinischen Pr\u00fcfung betroffenen Person mindestens 500 000 Euro zur Verf\u00fcgung stehen. <\/em><\/p>\n<cite>MPDG, \u00a726<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wichtig ist, dass die Versicherung zugunsten des Probanden abgeschlossen wird. Damit ist sichergestellt, dass der Proband einen direkten Anspruch gegen\u00fcber dem Versicherer erwirbt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Ausnahmen von der Versicherungspflicht<\/h3>\n\n\n\n<p>Falls das Medizinprodukt bereits eine CE-Kennzeichnung tr\u00e4gt und keine klinische Pr\u00fcfung und keine \u201esonstige klinische Pr\u00fcfung\u201c vorliegt, besteht keine Versicherungspflicht. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n    <div class=\"definition\">\n        <i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen\n    <\/div>\n    <p>Lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/klinische-pruefungen-von-medizinprodukten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"hier mehr zur Definition der Begriffe \u201eklinische Pr\u00fcfung\u201c und \u201esonstige klinische Pr\u00fcfung\u201c (opens in a new tab)\">hier mehr zur Definition der Begriffe \u201eklinische Pr\u00fcfung\u201c und \u201esonstige klinische Pr\u00fcfung\u201c<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Eine Ausnahme besteht auch, wenn keine zus\u00e4tzlichen invasiven oder belastenden Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) \u00dcberpr\u00fcfung der Versicherung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <strong>Ethik-Kommissionen<\/strong> und die <strong>Bundesoberbeh\u00f6rde<\/strong> (i.d.R. das <strong><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"BfArM (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/bfarm\/\" target=\"_blank\">BfArM<\/a><\/strong>) pr\u00fcfen bei der Beantragung, ob ein Versicherungsschutz \u2013 so gesetzlich verlangt \u2013 vorliegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt setzen die Versicherungen die Zustimmung der Ethik-Kommissionen und der Bundesoberbeh\u00f6rde voraus, um den Versicherungsschutz zu gew\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch entsteht aber kein Huhn-Ei-Problem, weil bei &#8222;AMG- bzw. MPG-Studien&#8220; die Versicherung erst nach Zustimmung der Beh\u00f6rden\/Ethikkommissionen in Kraft tritt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schaeden\">2. Durch eine Versicherung (nicht) abgedeckte Sch\u00e4den<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Versicherung kommt f\u00fcr Gesundheitssch\u00e4digungen der Probanden auf, die im Rahmen ihrer Teilnahme an einer klinischen Pr\u00fcfung entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ersetzen die Versicherer nur den konkret entstandenen materiellen Schaden wie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kosten f\u00fcr die <strong>Heilbehandlung<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Ausfall\/Ausgleich f\u00fcr Arbeitsleistung, die der Proband nicht mehr erbringen kann, z.B. in Form von einer <strong>Rente<\/strong> oder <strong>Unterhaltsleistungen <\/strong>(v.a. im Todesfall)<\/li>\n\n\n\n<li>Vermehrte Aufwendungen, z.B. Kosten f\u00fcr einen Treppenlift, ggf. f\u00fcr Anw\u00e4lte<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Hingegen kommen die Versicherungen nicht auf f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Verschlimmerung bereits bestehender Gesundheitssch\u00e4digungen, die auch ohne die Teilnahme an der klinischen Pr\u00fcfung entstanden w\u00e4ren, und<\/li>\n\n\n\n<li>Gesundheitssch\u00e4digungen durch vors\u00e4tzliche Missachtung der Anweisung des Pr\u00fcfpersonals.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Versicherungsschutz erlischt meist auch, wenn die Genehmigung der klinischen Pr\u00fcfung zur\u00fcckgezogen wird. Allerdings besteht er weiter f\u00fcr die Folgen aller Ma\u00dfnahmen, die bis zum Zeitpunkt des R\u00fcckrufs erfolgten einschlie\u00dflich aller sich daraus ergebenden Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"fristen\">3. Dauern und Fristen bei Versicherungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die <strong>Laufzeit<\/strong> der Versicherung muss die komplette klinische Studie abdecken, <em>\u201efrom first patient in until last patient out\/last visit\u201c<\/em>. Das schlie\u00dft alle Screening-Visiten und eventuelle Follow-up-Visiten ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Hersteller m\u00fcssen auch die <strong>Nachmeldefristen<\/strong> beachten. Das sind die Fristen, innerhalb derer dem Versicherer der Schaden eines Pr\u00fcfungsteilnehmers gemeldet werden kann. In Deutschland ist eine Nachmeldefrist von 10 Jahren \u00fcblich; in anderen L\u00e4ndern kann sie zwischen 3 Monaten und 10 Jahren liegen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein einigen L\u00e4ndern gew\u00e4hren die Versicherungen bei Studien mit Kindern l\u00e4ngere Nachmeldefristen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kosten\">4. Versicherungskosten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Einflussfaktoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Kosten f\u00fcr eine Versicherung lassen sich nicht pauschal beziffern. Sie h\u00e4ngen von vielen Faktoren ab:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Patientenrisiken<\/strong>: Eine klinische Pr\u00fcfung mit einem nicht invasiv angewendeten Medizinprodukt hat niedrigere Versicherungskosten zur Folge als eine Pr\u00fcfung mit hoch risikoreichen Implantaten bzw. Operationen.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch die <strong>Laufzeit der klinischen Pr\u00fcfung<\/strong> beeinflusst die Kosten. Die meisten Pr\u00fcfungen haben eine Laufzeit von mehreren Monaten oder wenigen Jahren. Aber auch f\u00fcr Studien mit Laufzeiten von mehr als acht Jahren werden Sie einen Versicherungsschutz finden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>Anzahl der Probanden<\/strong> hat gro\u00dfen Einfluss auf die Kosten und bestimmt diese oft proportional. Im Vergleich zu Arzneimittelstudien schlie\u00dfen die meisten klinischen Pr\u00fcfungen \u201enur\u201c eine zwei- oder dreistellige Anzahl von Probanden ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Schlie\u00dflich h\u00e4ngen die Kosten vom <strong>Probandenkollektiv<\/strong> ab: Kinder und Probanden mit schweren Vorerkrankungen treiben die Kosten in die H\u00f6he.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kosten-Versicherung.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"201\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kosten-Versicherung-300x201.jpg\" alt=\"V.a. die Risiken bestimmen die Kosten f\u00fcr eine Versicherung von klinischen Pr\u00fcfungen\" class=\"wp-image-3105347\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kosten-Versicherung-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kosten-Versicherung-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kosten-Versicherung-768x514.jpg 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kosten-Versicherung-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kosten-Versicherung.jpg 1350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Vor allem die Risiken bestimmen die Kosten f\u00fcr eine Versicherung von klinischen Pr\u00fcfungen (zum Vergr\u00f6\u00dfern klicken)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Kosten<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Hersteller m\u00fcssen die Kosten meist gleich zu Beginn der klinischen Pr\u00fcfung und in voller H\u00f6he f\u00fcr deren gesamte Laufzeit begleichen. Bei unkritischen Studien mit wenigen Probanden beginnt der Kostenrahmen bei 1.500 Euro, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Der Gesetzgeber hilft mit einer Absch\u00e4tzung:<\/p>\n\n\n\n<p>Im Medizinprodukteanpassungsgesetz hat er die Kosten beziffert, die auf die Bundesl\u00e4nder zukommen, die \u2013 z.B. in Universit\u00e4tskliniken \u2013 klinische Pr\u00fcfungen als Sponsoren durchf\u00fchren und sich daher versichern m\u00fcssen. So hei\u00dft es im Gesetz:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDer gr\u00f6\u00dfte Kostenzuwachs auf Landesebene, 525 Tsd. Euro j\u00e4hrlich, entsteht durch die zuk\u00fcnftig auch f\u00fcr wissenschaftliche klinische Pr\u00fcfungen von Medizinprodukten erforderliche Probandenversicherung.\u201c<\/em><\/p>\n<cite>MPEUAnpG<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Autoren schreiben weiter:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDie Abschlussgeb\u00fchr f\u00fcr die Versicherung f\u00e4llt einmalig an und bel\u00e4uft sich sch\u00e4tzungsweise auf circa 5 Tsd. bis 30 Tsd. Euro f\u00fcr eine klinische Pr\u00fcfung (im Durchschnitt als sehr grobe N\u00e4herung also <strong>17,5 Tsd. Euro<\/strong>). Die Versicherer kalkulieren die Abschlussgeb\u00fchr f\u00fcr die Versicherung am Risiko (abh\u00e4ngig vom Medizinprodukt) und an der Anzahl der Probanden.\u201c<\/em><\/p>\n<cite><a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/medizinprodukte-eu-anpassungsgesetz.html\">MPEUAnpG<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"lokales\">5. Lokale und regionale Besonderheiten<\/h2>\n\n\n\n<p>In den verschiedenen L\u00e4ndern und M\u00e4rkten unterscheiden sich die regulatorischen Anforderungen. Dies betrifft beispielsweise:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Minimale Deckungssumme<\/li>\n\n\n\n<li>Art der Versicherung, z.B. Haftpflichtversicherungen f\u00fcr \u00c4rzte oder besondere Versicherungen bei Strahlenanwendungen<\/li>\n\n\n\n<li>Sch\u00e4den, die versichert werden m\u00fcssen (Personensch\u00e4den, Sachsch\u00e4den, Schmerzensgeld)<\/li>\n\n\n\n<li>Informationspflichten von und an Sponsoren, Studienzentren, Probanden, Beh\u00f6rden und Versicherungen<\/li>\n\n\n\n<li>Pflicht zu \u00dcbersetzungen sowie erlaubte Sprachen<\/li>\n\n\n\n<li>Pr\u00fcf\u00e4rzte und Anforderungen an die Studienzentren<\/li>\n\n\n\n<li>Anl\u00e4sse, Fristen und Formen von Meldungen bei Zwischenf\u00e4llen und \u00c4nderungen<\/li>\n\n\n\n<li>Im jeweiligen Land ans\u00e4ssige Ansprechpartner<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Besonderheiten in Deutschland<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei versicherungspflichtigen klinischen Pr\u00fcfungen legt Deutschland eine <strong>Mindestversicherungssumme<\/strong> von 500.000 Euro je Proband fest.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei studienbedingter Strahlenanwendung ist eine <strong>Strahlenschutzhaftpflichtversicherung<\/strong> notwendig mit einer Mindestdeckungssumme von ebenfalls 500.000 Euro. Abweichend von den reinen Probandenversicherungen leistet der Versicherer in diesem Fall auch <strong>Schmerzensgeld<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Wegeunfallversicherung ist zwar nicht gesetzlich verpflichtend, wird aber von immer mehr Ethik-Kommissionen empfohlen. Diese Versicherungen kommen f\u00fcr Personensch\u00e4den auf, die den Probanden auf dem Weg zum bzw. vom Pr\u00fcfzentrum entstehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Schweiz<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Schweiz teilt Studien in die Risikokategorien A, B oder C ein. Von diesen Kategorien h\u00e4ngen die Mindestdeckungssummen ab:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><th>Risikoklasse<\/th><th class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">je Protokoll  [CHF]<\/th><th class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">Personensch\u00e4den pro Proband <strong>[CHF]<\/strong><\/th><th class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">Sachsch\u00e4den <strong>[CHF]<\/strong><\/th><\/tr><tr><td><span style=\"font-size: inherit; font-family: inherit; font-weight: inherit;\">A <\/span><\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">0<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">0 <\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">0<\/td><\/tr><tr><td>B<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">3.000.000<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">250.000<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">20.000<\/td><\/tr><tr><td>C<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">10.000.000<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">1.000.000<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">50.000<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Schweizer bestehen auf einem lokalen Repr\u00e4sentanten, falls der Sponsor seinen Sitz au\u00dferhalb der Schweiz hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) \u00d6sterreich<\/h3>\n\n\n\n<p>In \u00d6sterreich besteht die Pflicht zum Abschluss <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>einer Personenschadenversicherung,<\/li>\n\n\n\n<li>einer Haftpflichtversicherung f\u00fcr Pr\u00fcf\u00e4rzte sowie<\/li>\n\n\n\n<li>einer Strafrechtsschutzversicherung f\u00fcr Pr\u00fcf\u00e4rzte.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Mindestdeckungssumme f\u00fcr Personenschadenversicherung betr\u00e4gt 3.500.000 Euro je Protokoll bzw. 500.000 Euro je Pr\u00fcfungsteilnehmer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"sonstiges\">6. Weitere Pflichten der Hersteller und Sponsoren<\/h2>\n\n\n\n<p>Zu den \u00fcblichen Pflichten der Hersteller bzw. Sponsoren, auf denen nicht nur die Gesetzgeber, sondern auch die Versicherungen bestehen, z\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Aufkl\u00e4rung der Pr\u00fcfungsteilnehmer\/Versuchspersonen \u00fcber die klinische Pr\u00fcfung und die Nebenwirkungen<\/li>\n\n\n\n<li>Hinweis auf das Bestehen einer Versicherung und die Obliegenheiten<\/li>\n\n\n\n<li>Meldung aller \u00c4nderungen, die zu einer Erh\u00f6hung der Risiken f\u00fcr die Probanden f\u00fchren k\u00f6nnen, insbesondere die \u00c4nderung des Protokolls, die Verl\u00e4ngerung der Studie und die \u00dcberarbeitung von Probandeninformation<\/li>\n\n\n\n<li>Meldung einer m\u00f6glichen Gesundheitssch\u00e4digung als Folge der klinischen Pr\u00fcfung<\/li>\n\n\n\n<li>Ergreifen aller notwendiger Ma\u00dfnahmen, um Sch\u00e4den bestm\u00f6glich zu minimieren<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n    <div class=\"definition\">\n        <i class=\"fa fa-exclamation-triangle\"><\/i> Vorsicht!\n    <\/div>\n    <p>Bei \u00c4nderungen des Studienprotokolls ist die Zustimmung des Versicherers erforderlich, um den unver\u00e4nderten Versicherungsschutz weiter zu gew\u00e4hren. Informieren Sie ihn also, <strong>bevor<\/strong> Sie \u00c4nderungen durchf\u00fchren.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"abschluss\">7. Abschluss einer Versicherung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Informationen des Sponsors bzw. der CRO an die Versicherung<\/h3>\n\n\n\n<p>Damit eine Versicherung ein <strong>Angebot<\/strong> erstellen kann, ben\u00f6tigt sie u.a. die folgenden Informationen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Studienprotokoll (Synopse gen\u00fcgt meist) einschlie\u00dflich\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ziel der Studie<\/li>\n\n\n\n<li>Anzahl der Probanden<\/li>\n\n\n\n<li>Charakterisierung der Probanden, z.B. Vor- und Begleiterkrankungen<\/li>\n\n\n\n<li>Risikoanalyse<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4nder <\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Falls vorliegend: Patienteninformation <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die <strong>Erstellung der Versicherungspolice<\/strong> ben\u00f6tigt die Versicherung auch den Studientitel in der Landessprache und h\u00e4ufig die Adressen der Studienzentren. Landesabh\u00e4ngig fragt die Versicherung dann beim Sponsor weitere spezifische Informationen ab und vereinbart mit ihm ggf. spezielle Zahlungsmodalit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Auswahl der Versicherung<\/h3>\n\n\n\n<p>Hersteller bzw. Sponsoren sollten bei der Auswahl der Versicherung nicht nur auf die Kosten achten; vielmehr sollten sie auch weitere Faktoren ber\u00fccksichtigen, um unkompliziert einen passenden und rechtskonformen Versicherungsschutz zu erhalten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Versicherer sollte auf <strong>\u201eLife Science\u201c und klinische Studien spezialisiert<\/strong> sein und Erfahrungen explizit auch mit klinischen Pr\u00fcfungen von <strong>Medizinprodukten<\/strong> haben. Andernfalls sind die regulatorischen Anforderungen nicht ausreichend bekannt. <\/li>\n\n\n\n<li>Hilfreich ist ein pers\u00f6nlicher Ansprechpartner \u2013 besonders im Schadensfall.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Versicherer muss seinen <strong>Sitz in der EU<\/strong>, bei Studien in Deutschland sogar <strong>in Deutschland <\/strong>haben.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Versicherer bekommt ggf. Einblick in besonders schutzw\u00fcrdige personenbezogene Daten. Daher ist es unerl\u00e4sslich, dass der Versicherer gem\u00e4\u00df den entsprechenden <strong>Datenschutzbestimmungen<\/strong> in der EU bzw. im Studienland arbeitet und sich dazu schriftlich bekennt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"fazit\">8. Fazit, Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p>U.a. die h\u00f6heren Anforderungen der MDR und IVDR an die \u00c4quivalenz von Vergleichsprodukten k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass Hersteller den Nutzen, die Leistungsf\u00e4higkeit und die Sicherheit ihrer Medizinprodukte im Rahmen von klinischen Pr\u00fcfungen nachweisen m\u00fcssen. Diese klinischen Pr\u00fcfungen machen den Abschluss von Versicherungen zwingend notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>Hersteller sollten die regulatorischen Anforderungen an diese Versicherungen kennen und auch die l\u00e4nderspezifischen Unterschiede beachten. Pr\u00e4zision beim Festlegen der Studienziele und beim Erstellen der Studienprotokolle wird helfen, die Kosten nicht nur m\u00f6glichst genau zu bestimmen, sondern auch zu minimieren.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Interessenerkl\u00e4rung<\/strong>: Steffi Elschner unterst\u00fctzt beim Abschluss von Versicherungen f\u00fcr klinische Pr\u00fcfungen. Daher hat sie das Johner Institut als Mitautorin angefragt. Zwischen ihr bzw. ihrem Unternehmen und dem Johner Institut bestehen keine gesch\u00e4ftlichen Beziehungen. Das Johner Institut sieht daher keinen Interessenkonflikt vorliegen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hersteller, die eine klinische Pr\u00fcfung ihrer Medizinprodukte durchf\u00fchren, ben\u00f6tigen eine Probandenversicherung. Dazu verpflichten sie u.a. die MDR und IVDR. 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Dieser Artikel verschafft Ihnen einen \u00dcberblick \u00fcber die regulatorischen Anforderungen und gibt Tipps, welche klinischen Daten Medizinproduktehersteller\u2026","rel":"","context":"In &quot;Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte&quot;","block_context":{"text":"Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/regulatory-affairs\/"},"img":{"alt_text":"Klinische Daten","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Klinische-Daten.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Klinische-Daten.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Klinische-Daten.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Klinische-Daten.jpg?resize=700%2C400&ssl=1 2x"},"classes":[]},{"id":4074905,"url":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/stoffliche-medizinprodukte\/","url_meta":{"origin":3105186,"position":2},"title":"Stoffliche Medizinprodukte: Was Sie jetzt tun m\u00fcssen, um Ihre Bestandsprodukte unter der MDR weiter vermarkten zu d\u00fcrfen","author":"Dr. Nadine Jurrmann","date":"27. 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F\u00fcr Software, die ein In-vitro-Diagnostikum (IVD) darstellt, muss eine\u2026","rel":"","context":"In &quot;Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte&quot;","block_context":{"text":"Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/regulatory-affairs\/"},"img":{"alt_text":"klinische Bewertung von Software: 3 Aspekte","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/klinische-Bewertung-Software.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pavawf-d1NE","jetpack_sharing_enabled":true,"authors":[{"term_id":1210,"user_id":1,"is_guest":0,"slug":"christian","display_name":"Prof. Dr. Christian Johner","avatar_url":{"url":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Christian_Johner.jpg","url2x":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Christian_Johner.jpg"},"0":null,"1":"","2":"","3":"","4":"","5":"","6":"","7":"","8":"","9":""}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3105186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3105186"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3105186\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5380396,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3105186\/revisions\/5380396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3105186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3105186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3105186"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=3105186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}