{"id":4343875,"date":"2025-10-06T10:20:30","date_gmt":"2025-10-06T08:20:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=4343875"},"modified":"2025-10-06T13:35:03","modified_gmt":"2025-10-06T11:35:03","slug":"klassifizierung-von-ivds-nach-ivdr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/klassifizierung-von-ivds-nach-ivdr\/","title":{"rendered":"Klassifizierung von In-vitro-Diagnostika: Wie Sie eine zu hohe Einstufung vermeiden"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Klassifizierung von In-vitro-Diagnostika (IVD) kann weitreichende Folgen haben, da diese Einfluss auf das Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren, auf Zertifizierungsaudits und somit auf die Markteinf\u00fchrung hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit Ihr IVD nicht unn\u00f6tig einer hohen Risikoklasse zugeordnet wird, verschafft Ihnen dieser Artikel einen \u00dcberblick dar\u00fcber,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>wie sich Ihr Produkt als IVD qualifiziert,<\/li>\n\n\n\n<li>wie IVD nach der IVDR klassifiziert werden,<\/li>\n\n\n\n<li>wie Sie eine unn\u00f6tig hohe Klassifizierung vermeiden k\u00f6nnen und<\/li>\n\n\n\n<li>wie Ihnen der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/gratis-angebote\/ivdr-klassifikator\/\">IVD-Klassifikator des Johner Instituts<\/a> dabei hilft.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Was qualifiziert ein Produkt als ein IVD?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Medizinischer Zweck und Qualifizierung als Medizinprodukt<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn man die Definition eines IVDs gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/ivdr-konsolidiert.johner-institut.de\/ivdr_de.html#artikel-2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Artikel 2 (2) der IVDR<\/a>&nbsp;betrachtet, dann steht dort, dass jedes IVD auch ein Medizinprodukt ist: \u201e<em>\u201aIn-vitro-Diagnostikum\u2018 bezeichnet ein Medizinprodukt, dass [&#8230;]<\/em>\u201c.&nbsp;Daher muss man f\u00fcr die \u00dcberlegungen zur Qualifizierung eines Produkts als IVD zun\u00e4chst die Definition eines Medizinprodukts ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\"><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Definition \u201eMedizinprodukt\u201c<\/span><\/div>\n\n<p>\u201eMedizinprodukt\u201c bezeichnet ein Instrument, einen Apparat, ein Ger\u00e4t, eine Software, ein Implantat, ein Reagenz, ein Material oder einen anderen Gegenstand, das dem Hersteller zufolge f\u00fcr Menschen bestimmt ist und allein oder in Kombination einen oder mehrere der folgenden spezifischen medizinischen Zwecke erf\u00fcllen soll:<\/p>\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li>Diagnose, Verh\u00fctung, \u00dcberwachung, Vorhersage, Prognose, Behandlung oder Linderung von Krankheiten,<\/li>\n\n\n<li>Diagnose, \u00dcberwachung, Behandlung, Linderung von oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen,<\/li>\n\n\n<li>Untersuchung, Ersatz oder Ver\u00e4nderung der Anatomie oder eines physiologischen oder pathologischen Vorgangs oder Zustands,<\/li>\n\n\n<li>Gewinnung von Informationen durch die In-vitro-Untersuchung von aus dem menschlichen K\u00f6rper \u2013 auch aus Organ-, Blut- und Gewebespenden \u2013 stammenden Proben,<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n<p>und dessen bestimmungsgem\u00e4\u00dfe Hauptwirkung im oder am menschlichen K\u00f6rper weder durch pharmakologische oder immunologische Mittel noch metabolisch erreicht wird, dessen Wirkungsweise aber durch solche Mittel unterst\u00fctzt werden kann.<\/p>\n\n\n<p>Die folgenden Produkte gelten ebenfalls als&nbsp;Medizinprodukte:<\/p>\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li>Produkte zur Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung oder -f\u00f6rderung,<\/li>\n\n\n<li>Produkte, die speziell f\u00fcr die Reinigung, Desinfektion oder Sterilisation der in&nbsp;Artikel 1 Absatz 4&nbsp;genannten Produkte und der in Absatz 1 dieses Spiegelstrichs genannten Produkte bestimmt sind.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n<p>(MDR Art. 2 (1))<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der Definition eines Medizinprodukts folgend muss jedes Medizinprodukt einen \u201e<strong><em>spezifischen medizinischen Zweck<\/em><\/strong>\u201c haben. Der 4. Spiegelstrich der Definition eines Medizinprodukts benennt die \u201e<em>Gewinnung von Informationen durch die In-vitro-Untersuchung von aus dem menschlichen K\u00f6rper [\u2026] stammenden Proben<\/em>\u201c als einen medizinischen Zweck und verweist damit auf die In-vitro-Diagnostika (IVD), die eine Untergruppe der Medizinprodukte darstellen. <\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4\u00df Art. 1 (6) der MDR gilt die MDR allerdings \u201e<em>nicht f\u00fcr a) In-vitro-Diagnostika im Sinne der Verordnung (EU) 2017\/746<\/em>\u201c; f\u00fcr IVD ist die <a href=\"https:\/\/ivdr-konsolidiert.johner-institut.de\/ivdr_de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IVDR <\/a>als spezielle Verordnung anzuwenden. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Qualifizierung als IVD<\/h3>\n\n\n\n<p>Die In-vitro-Diagnostika sind somit eine Untergruppe der Medizinprodukte, die medizinische bzw. diagnostische Informationen aus menschlichen Proben gewinnen. Die Art der durch ein IVD bereitgestellten Informationen wird in der Definition eines IVD weiter ausgef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\"><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Definition \u201eIn-vitro-Diagnostikum\u201c<\/span><\/div>\n\n<p>&#8218;In-vitro-Diagnostikum&#8216; bezeichnet ein Medizinprodukt, das als Reagenz, Reagenzprodukt, Kalibrator, Kontrollmaterial, Kit, Instrument, Apparat, Ger\u00e4t, Software oder System \u2014 einzeln oder in Verbindung miteinander \u2014 vom Hersteller zur In-vitro-Untersuchung von aus dem menschlichen K\u00f6rper stammenden Proben, einschlie\u00dflich Blut- und Gewebespenden, bestimmt ist und ausschlie\u00dflich oder haupts\u00e4chlich dazu dient, Informationen zu einem oder mehreren der folgenden Punkte zu liefern:<br><br>a) \u00fcber physiologische oder pathologische Prozesse oder Zust\u00e4nde,<br>b) \u00fcber kongenitale k\u00f6rperliche oder geistige Beeintr\u00e4chtigungen,<br>c) \u00fcber die Pr\u00e4disposition f\u00fcr einen bestimmten gesundheitlichen Zustand oder eine bestimmte Krankheit,<br>d) zur Feststellung der Unbedenklichkeit und Vertr\u00e4glichkeit bei den potenziellen Empf\u00e4ngern,<br>e) \u00fcber die voraussichtliche Wirkung einer Behandlung oder die voraussichtlichen Reaktionen darauf oder<br>f) zur Festlegung oder \u00dcberwachung therapeutischer Ma\u00dfnahmen.<br><br>Probenbeh\u00e4ltnisse gelten als auch In-vitro-Diagnostika;<\/p>\n\n\n<p>(IVDR Art. 2 (2))<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n<p>Demnach sind IVD Produkte, die vom Hersteller f\u00fcr die \u201e<em>in-vitro-Untersuchung von aus dem menschlichen K\u00f6rper stammenden Proben<\/em>\u201c vorgesehen sind \u201e<em>und ausschlie\u00dflich oder haupts\u00e4chlich dazu <\/em>[dienen]<em>, Informationen<\/em>\u201c zu einem in-vitro-diagnostischen Zweck, wie in IVDR, Art. 2 (2) Unterpunkte a) bis f) aufgelistet, zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Grenzf\u00e4lle bei der Qualifizierung als IVD<\/h3>\n\n\n\n<p>In manchen F\u00e4llen ist die Entscheidung, ob ein Produkt ein IVD ist oder nicht, jedoch nicht eindeutig. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei Unsicherheiten soll das <a href=\"https:\/\/health.ec.europa.eu\/system\/files\/2023-09\/md_borderline_manual_en.pdf\">Manual on borderline and classification for medical devices under Regulation (EU) 2017\/745 on medical devices and Regulation (EU) 2017\/746 on in vitro diagnostic medical devices<\/a> helfen. Allerdings enth\u00e4lt die Version von September 2023 noch zahlreiche leere Kapitel. Eine wertvolle Erg\u00e4nzung sind das <a href=\"https:\/\/health.ec.europa.eu\/system\/files\/2020-08\/md_borderline_manual_05_2019_en_0.pdf\">Manual on Borderline and Classification in the Community Regulatory Framework for Medical Devices<\/a> in der Version 1.22 von 2019 und die <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/docsroom\/documents\/10322\/attachments\/1\/translations\">MEDDEV 2.14\/1 \u201eIVD Medical Device Borderline and Classification issues\u201c<\/a>, die IVD-Herstellern Klarheit verschaffen kann. Das Manual und die Leitlinie beschreiben Grenzf\u00e4lle der Qualifizierung von IVD. Die MEDDEV 2.14\/1 betrachtet in Abschnitt 1.4 die Abgrenzung von IVD und &#8222;products for general laboratory use&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso betrachtet das <a href=\"https:\/\/health.ec.europa.eu\/document\/download\/12b92152-371f-404d-a865-93800cd5cdca_en?filename=mdcg_2024-11_en.pdf\">MDCG 2024-11 Guidance on qualification of in vitro diagnostic medical devices<\/a> verschiedene Fragestellungen hinsichtlich der Qualifizierung von Produkten als IVD und nennt unterst\u00fctzende Beispiele.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\"><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Weiterf\u00fchrende Informationen<\/span><\/div>\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen zum Thema <strong>Allgemeiner Laborbedarf<\/strong> finden Sie auch in unserem Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/allgemeiner-laborbedarf-ivdr\/\">Allgemeiner Laborbedarf: Was Hersteller und Labore wissen m\u00fcssen, um sich \u00c4rger und unn\u00f6tige Aufw\u00e4nde zu ersparen<\/a>.<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n<p>Werden mit einem Produkt aus dem menschlichen K\u00f6rper stammende Proben zu einem in-vitro-diagnostischen Zweck analysiert, ist dieses Produkt gem\u00e4\u00df IVDR als IVD zu qualifizieren und nachfolgend in die Risikoklassen A, B, C oder D einzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"1-warum-die-richtige-ivd-klassifizierung-wichtig-ist\">2. Warum die richtige IVD-Klassifizierung wichtig ist<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei einer falschen Klassifizierung kann es zu Abweichungen im Audit oder bei der Produktpr\u00fcfung durch die Benannte Stelle kommen. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Hersteller und Benannter Stelle wird an die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde verwiesen. Im ung\u00fcnstigsten Fall stuft diese das Produkt in eine unn\u00f6tig hohe Klasse ein, was unweigerlich zu einer Verz\u00f6gerung der Markteinf\u00fchrung f\u00fchrt. Zudem k\u00f6nnen Wettbewerber die Klassifizierung infrage stellen und mittels Unterlassungsklagen die Vermarktung der Produkte behindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist daher entscheidend, dass IVD unter der IVDR richtig klassifiziert werden, um diese Probleme zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipps dazu, wie Ihnen dies gelingen kann, finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"2-klassifizierung-nach-ivdr\">3. Klassifizierung nach IVDR<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Klassifizierung von IVD richtet sich&nbsp;nach&nbsp;<a href=\"https:\/\/ivdr-selector.johner-institut.de\/ivdr_de.html#annex-VIII\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Anhang VIII&nbsp;der IVDR<\/a>. Dieser unterteilt sich in zwei Abschnitte:<\/p>\n\n\n\n<ol style=\"list-style-type:1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Im ersten Abschnitt befinden sich allgemeine Regeln f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Klassifizierung, die sogenannten Durchf\u00fchrungsvorschriften. Diese betreffen etwa Abh\u00e4ngigkeiten von Produkten oder Regeln bei Konflikten.<\/li>\n\n\n\n<li>Der zweite Abschnitt umfasst sieben Klassifizierungsregeln f\u00fcr die Zuordnung von IVD zu den Risikoklassen A bis D.&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"a-zweckbestimmung\">3.1 Allgemeine Regeln f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Klassifizierung nach IVDR<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IVDR gibt Regeln f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Klassifizierung vor, die sogenannten Durchf\u00fchrungsvorschriften (IVDR Anhang VIII 1. Abschnitt).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zweckbestimmung<\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eDie Anwendung der Klassifizierungsregeln richtet sich nach der Zweckbestimmung der Produkte\u201c (IVDR Anhang VIII 1.1.). Mit dieser legt der Hersteller fest, zu welchem medizinischen Zweck sein Produkt genutzt werden soll. Die Zweckbestimmung entscheidet, je nach Risiko, letztlich \u00fcber die Klassifizierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zweckbestimmung findet sich in der Kennzeichnung, der Gebrauchsanweisung und den Werbematerialien des Produkts. Sie macht aus dem Produkt&nbsp;ein IVD. <br>Lesen Sie mehr zur Zweckbestimmung von Medizinprodukten und IVD in unserem Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/zweckbestimmung\/\">Zweckbestimmung und bestimmungsgem\u00e4\u00dfer Gebrauch: Folgenreicher als Sie denken!<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\"><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Hinweis<\/span><\/div>\n\n<p>F\u00e4llt Ihr Produkt in eine h\u00f6here Risikoklasse, als Sie erwartet haben, ist m\u00f6glicherweise die Zweckbestimmung nicht korrekt festgelegt.<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Abh\u00e4ngigkeiten von Produkten<\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn ein IVD zusammen mit anderen IVD-Produkten verwendet wird, gibt es hinsichtlich der Klassifizierung zwei M\u00f6glichkeiten. Prinzipiell gilt, \u201ewenn das betreffende Produkt dazu bestimmt ist, in Verbindung mit einem anderen Produkt angewandt zu werden, werden die Klassifizierungsregeln auf jedes Produkt gesondert angewendet\u201c (IVDR Anhang VIII 1.2.). Beispielsweise kann ein ELISA-Reader unabh\u00e4ngig von einem antik\u00f6rperbasierten Reagenzien-Kit klassifiziert werden, wenn beide als separate Produkte in Verkehr gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit Zubeh\u00f6r. \u201eZubeh\u00f6r f\u00fcr ein In-vitro-Diagnostikum wird unabh\u00e4ngig von dem Produkt, mit dem es verwendet wird, gesondert klassifiziert\u201c (IVDR Anhang VIII 1.3.). An einem Mikroskop, das speziell f\u00fcr die Pathologie vorgesehen ist, kann als Zubeh\u00f6r eine Digitalkamera angeschlossen werden, damit gleichzeitig ein zweiter Pathologe auf das histologische Schnittbild sehen kann.&nbsp;Ist die Kamera als Zubeh\u00f6r definiert, wird sie getrennt vom Mikroskop klassifiziert.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\"><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Definition Zubeh\u00f6r<\/span><\/div>\n\n<p>\u201eZubeh\u00f6r eines In-vitro-Diagnostikums\u201c bezeichnet einen Gegenstand, der zwar an sich kein In-vitro-Diagnostikum ist, aber vom Hersteller dazu bestimmt ist, zusammen mit einem oder mehreren bestimmten In-vitro-Diagnostika verwendet zu werden, und der speziell dessen\/deren Verwendung gem\u00e4\u00df seiner\/ihrer Zweckbestimmung(en) erm\u00f6glicht oder mit dem die medizinische Funktion des In-vitro-Diagnostikums\/der In-vitro-Diagnostika im Hinblick auf dessen\/deren Zweckbestimmung(en) gezielt und unmittelbar unterst\u00fctzt werden soll;\u201c<\/p>\n\n\n<p>(IVDR Art. 2 (4))<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n<p>Werden Komponenten hingegen zu einem IVD-Produkt zusammengefasst, werden sie gemeinsam klassifiziert (gleiche Risikoklasse). Das trifft zum Beispiel bei einem PCR-Kit zu, das aus Puffer, Enzym, Primer und Sonden besteht. Gleiches gilt f\u00fcr Kalibratoren (IVDR Anhang VIII 1.5.) und Kontrollmaterialien mit quantitativen oder qualitativen zugeordneten Werten (IVDR Anhang VIII 1.6.), welche zur Verwendung mit einem IVD-Produkt vorgesehen sind; sie werden derselben Klasse zugerechnet wie das Produkt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Software<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei Software gilt grunds\u00e4tzlich: Erf\u00fcllt eine Software einen eigenen medizinischen Zweck, wird sie separat klassifiziert. Steuert die Software hingegen ein Produkt oder beeinflusst dessen Anwendung, so wird die Software derselben Klasse zugerechnet wie das Produkt (IVDR Anhang VIII 1.4.). Eine Software, die ein Laborger\u00e4t ansteuert (Start, Stopp), \u00fcberwacht, von remote die Plattenbelegung festlegt oder die Qualit\u00e4t von Messergebissen beurteilt, wird gemeinsam mit dem Ger\u00e4t klassifiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele und&nbsp;genaue Erl\u00e4uterungen zur Klassifizierung von IVD-Software finden Sie in unserem Beitrag&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/ivd-software\/\">IVD-Software richtig klassifizieren<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"anwendung-der-sieben-klassifizierungs-regeln-zu-klasse-a-d\">Bitte beachten Sie weiterhin:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bei mehreren Zweckbestimmungen eines Produkts, die mit unterschiedlichen Risikoklassen assoziiert sind, wird das gesamte Produkt in die h\u00f6chste Klasse eingestuft.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn mehrere Klassifizierungsregeln gelten, wird die Regel der&nbsp;h\u00f6chsten Klasse&nbsp;angewendet.<\/li>\n\n\n\n<li>Jede Klassifizierungsregel gilt nicht nur f\u00fcr&nbsp;erstmalige, sondern auch f\u00fcr Best\u00e4tigungs-&nbsp;und&nbsp;Erg\u00e4nzungstests.<\/li>\n\n\n\n<li>Es m\u00fcssen immer&nbsp;alle Klassifizierungs- und Durchf\u00fchrungsregeln ber\u00fccksichtigt werden, um herauszufinden, in welche Klasse das Produkt f\u00e4llt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"c-risikoklassen-nach-ivdr\">3.2 Die sieben Klassifizierungsregeln zur Einordnung in die Risikoklassen A\u2013D<\/h3>\n\n\n\n<p>Im zweiten Teil des <a href=\"https:\/\/ivdr-konsolidiert.johner-institut.de\/ivdr_de.html#annex-VIII\">Anhangs VIII<\/a> finden sich die entscheidenden sieben Regeln f\u00fcr die Zuordnung der passenden Risikoklasse. Die IVDR unterteilt IVD in die vier Risikoklassen A, B, C und D. Die Einordnung ist abh\u00e4ngig davon, welche Gefahren von dem IVD ausgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es m\u00fcssen stets alle sieben Regeln ber\u00fccksichtigt werden. F\u00fcr eine erste Einsch\u00e4tzung kann man sich bei der Zuordnung nach der Faustregel des&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.imdrf.org\/sites\/default\/files\/docs\/imdrf\/final\/technical\/imdrf-tech-wng64.pdf\">International Medical Device Regulators Forum (IMDRF)<\/a>&nbsp;richten. Diese lautet:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\"><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Faustregel f\u00fcr IVD-Klassifizierung<\/span><\/div>\n\n<p>Je h\u00f6her die Gefahr f\u00fcr eine lebensbedrohliche Erkrankung und je gr\u00f6\u00dfer der betroffene Personenkreis ist, desto h\u00f6her ist die Risikoklasse.<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n<p>Dies bedeutet f\u00fcr die einzelnen Risikoklassen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"490\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-1024x490.jpg\" alt=\"Die Zuordnung von IVDs nach der Faustregel des IMDRF.\" class=\"wp-image-4344616\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-1024x490.jpg 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-300x144.jpg 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-768x367.jpg 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-1536x735.jpg 1536w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-2048x980.jpg 2048w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-200x96.jpg 200w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-400x191.jpg 400w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-600x287.jpg 600w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-800x383.jpg 800w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Faustregel_Klassifizierung-1200x574.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abb. 1: Zuordnung von IVD nach der Faustregel des <a href=\"http:\/\/www.imdrf.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.imdrf.org\/sites\/default\/files\/docs\/imdrf\/final\/technical\/imdrf-tech-wng64.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>IMDRF<\/em><\/a><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-d-lebensbedrohliche-infektionen-hochstes-risiko\">Klasse D \u2013 lebensbedrohliche Infektionen \u2013 h\u00f6chstes Risiko<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Hohes individuelles und hohes \u00f6ffentliches Risiko<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Produkten der Klasse D geht bei einem falschen Ergebnis ein lebensbedrohliches Risiko f\u00fcr&nbsp;mehrere&nbsp;Individuen aus (Regel 1 und 2).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unter Klasse D fallen Produkte zum\/r:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nachweis \u00fcbertragbarer Erreger, die eine lebensbedrohende Krankheit mit einem hohen Verbreitungsrisiko verursachen (Regel 1)\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beispiel:&nbsp;Detektion hochansteckender und gef\u00e4hrlicher Erreger wie Ebola-V, SARS-V, Lassa-V, Marburg-V<br>Achtung! Je nach Zweckbestimmung: HIV, Masern, MRSA, MRGN<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Bestimmung des Infektionsgrades einer lebensbedrohenden Krankheit im Rahmen der \u00dcberwachung f\u00fcr das Patientenmanagement (Regel 1)\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beispiel: Infektionsgrad bei Tuberkulosepatienten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Nachweis \u00fcbertragbarer Erreger f\u00fcr die Eignung von Blut, Zellen, Geweben oder Organen f\u00fcr Transfusionen oder Transplantationen (Regel 1)\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beispiel: Tests, die den Status bzgl. HIV, HCV, HBV, HTLV in Blutkonserven detektieren<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Produkte, die zur Blutgruppenbestimmung oder zur Feststellung einer feto-maternalen Blutgruppen-Inkompatibilit\u00e4t oder zur Gewebetypisierung im Rahmen von Transfusions- bzw. Transplantationsmedizin verwendet werden (Regel 2) \n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Marker im ABNull-System, im Rhesus-System, im Kell-System, im Kidd-System und im Duffy-System<\/li>\n\n\n\n<li>Hinweis: Tests zur Bestimmung anderer Marker werden der Klasse C zugeordnet<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-c-produkte-mit-hohem-risiko\">Klasse C \u2013 Produkte mit hohem Risiko<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Hohes individuelles bzw. moderates \u00f6ffentliches Risiko<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Produkten der Klasse C geht bei falschem Ergebnis ein lebensbedrohliches Risiko f\u00fcr&nbsp;ein&nbsp;Individuum aus (Regel 3).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unter Klasse C fallen Produkte f\u00fcr:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Blutgruppenbestimmung, Gewebetypisierung nicht gelisteter Marker\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beispiel: HLA Typisierung<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Feststellung des Immunstatus von Frauen auf \u00fcbertragbare Erreger bei pr\u00e4natalem Screening (CMV-Tests bei Schwangeren)<\/li>\n\n\n\n<li>Therapiebegleitende Diagnostika (EGFR (Lungenkrebs), BRAF (Hautkrebs), KRAS (Darmkrebs) zur Ableitung der weiteren Behandlung mit einem dazugeh\u00f6rigen Arzneimittel)<\/li>\n\n\n\n<li>Krebsvorsorge, -diagnose, Stadieneinteilung (PAP-Test, CIN-Test (Stadieneinteilung Cervixkarzinom))<\/li>\n\n\n\n<li>Gentests beim Menschen (Carrier-Testing, BRCA1\/2 (Brustkrebs-Pr\u00e4disposition), HLA-DQ2 oder DQ8 (Z\u00f6liakie))<\/li>\n\n\n\n<li>Genetisch bedingte St\u00f6rungen beim Embryo oder F\u00f6tus (NIPT (f\u00f6tale Trisomien, Mikrodeletionen))<\/li>\n\n\n\n<li>Untersuchung zu Infektionserregern mit bestehendem Risiko f\u00fcr lebensbedrohliche Situation bei falschem Ergebnis<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-c-b-selbsttests\">Klasse C\/B \u2013 Produkte zur Eigenanwendung (\u201eSelbsttests\u201c) und patientennahe Tests<\/h4>\n\n\n\n<p>IVD-Produkte zur Eigenanwendung fallen grunds\u00e4tzlich unter die Risikoklasse C (Regel 4).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel Selbsttest Klasse C:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Indikator-Tests<\/li>\n\n\n\n<li>Probennahme-Sets, sofern den Laien-Anwendern mehr als nur eine einfache Probennahme abverlangt wird<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ausnahmen sind Schwangerschaftstests, Ovulationstests, Tests zur Bestimmung des Cholesterinspiegels oder Tests zum Nachweis von Glukose, Erythrozyten, Leukozyten und Bakterien im Urin. Diese Tests werden der Klasse B zugeordnet (Regel 4).<\/p>\n\n\n\n<p>Patientennahe Tests werden f\u00fcr sich allein, d.h. nach ihrem ausgehenden Risiko, klassifiziert. Das bedeutet, dass patientennahe Tests in Klasse B, C oder auch D eingestuft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Klasse B \u2013 Fall-back-Klasse<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Moderates individuelles bzw. geringes \u00f6ffentliches Risiko<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Produkten der Klasse B geht kein lebensbedrohliches Risiko bei falschem Ergebnis aus (Regel 6 und 7).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Klasse B ist als eine \u201eFall-back-Klasse\u201c zu verstehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Produkte, die nicht unter die Regeln 1 bis 5 fallen, werden der Klasse B zugeordnet.<\/li>\n\n\n\n<li>Kontrollen ohne einen zugewiesenen quantitativen oder qualitativen Wert werden der Klasse B zugeordnet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-a-laborbedarf\">Klasse A \u2013 Laborbedarf<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Geringes individuelles&nbsp;und&nbsp;geringes \u00f6ffentliches Risiko<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Produkte der Risikoklasse A liefern kein Ergebnis (Regel 5).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Darunter fallen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Instrumente, die speziell f\u00fcr die In-vitro-Diagnostik vorgesehen sind, insofern keine integrierte Software zur konkreten Ergebnisberechnung, welche mit einem medizinischen Zweck verbunden ist, beinhaltet ist\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beispiele: Quantitativer PCR-Thermocycler, Sequenzierer, Massenspektrometer, ELISA-Reader, Durchflusszytometer<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Probenbeh\u00e4ltnisse\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beispiele: Urin-Becher, Spuck-R\u00f6hrchen, EDTA-Blutr\u00f6hrchen, Beh\u00e4lter zur Aufnahme eines Abstrich-St\u00e4bchens<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Erzeugnisse f\u00fcr den allgemeinen Laborbedarf: Zubeh\u00f6r ohne kritische Merkmale, Pufferl\u00f6sungen, Waschl\u00f6sungen\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beispiele: Spezielle Puffer zur Konservierung oder Vorbehandlung von Zellen; spezielle Gef\u00e4\u00dfe mit Beschichtungen, die St\u00f6rfaktoren f\u00fcr eine bestimmte Untersuchung verhindern<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Allgemeine N\u00e4hrmedien und histologische F\u00e4rbungen f\u00fcr spezifische IVD-Untersuchungen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"d-folgen-der-klassifizierung\">4. Folgen der Klassifizierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Risikoklasse entscheidet \u00fcber das Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Konformitaetsbewertung-IVDR_V3.png\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"594\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Konformitaetsbewertung-IVDR_V3-1024x594.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5378175\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Konformitaetsbewertung-IVDR_V3-1024x594.png 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Konformitaetsbewertung-IVDR_V3-300x174.png 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Konformitaetsbewertung-IVDR_V3-768x445.png 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Konformitaetsbewertung-IVDR_V3-1536x891.png 1536w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Konformitaetsbewertung-IVDR_V3-2048x1188.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abb 2: Diesem Flowchart k\u00f6nnen Sie entnehmen, wie sich die Risikoklasse auf die Schritte zum Konformit\u00e4tsnachweis auswirkt. Bitte beachten Sie, dass bei sterilen Produkten der Klasse A lediglich die Sterilaspekte durch die Benannte Stelle gepr\u00fcft werden.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-d\">Klasse D<\/h4>\n\n\n\n<p>In der h\u00f6chsten Risikoklasse f\u00fcr IVD wird intensiv auditiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/health.ec.europa.eu\/medical-devices-vitro-diagnostics\/eu-reference-laboratories-eurls_en\">Referenzlaboratorium<\/a> pr\u00fcft jede hergestellte Reagenzien-Charge stichprobenartig. Bei neuartigen IVD dieser Klasse wird zudem das Scrutiny-Verfahren angewendet (Verfahren, bei dem die Benannten Stellen im Rahmen der Konformit\u00e4tsbewertung ein Expertengremium einbeziehen; Artikel 50 IVDR).<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Benannte Stellen hat die MDCG das Dokument&nbsp;<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/health\/system\/files\/2022-02\/mdcg_2022-3_en.pdf\">MDCG 2022-3<\/a>&nbsp;\u201eVerification of manufactured class D IVDs by notified bodies\u201c zu Klasse-D-IVD ver\u00f6ffentlicht. Beachten Sie auch die&nbsp;<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/law\/better-regulation\/have-your-say\/initiatives\/13304-In-vitro-diagnostic-medical-devices-common-specifications_en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Common Specifications der EU zu Klasse-D-IVD<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-c\">Klasse C<\/h4>\n\n\n\n<p>Klasse C Produkte werden wie Klasse B behandelt, jedoch m\u00fcssen Hersteller nach Art. 81 IVDR von Produkten der Klasse C und D regelm\u00e4\u00dfig, mindestens einmal j\u00e4hrlich, einen aktualisierten Bericht \u00fcber die Sicherheit erstellen. Bei speziellen Produkten wie patientennahe Tests (POCT; point-of-care-testing) oder Tests zur Eigenanwendung (Selbsttests) liegt ein besonderer Fokus auf der Gebrauchstauglichkeit. Bei therapiebegleitenden Diagnostika (<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/companion-diagnostics-cdx\/\">companion diagnostics, CDx<\/a>) wird zus\u00e4tzlich der Arzneimittelbezug unter Einbindung der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA) gepr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-b\">Klasse B<\/h4>\n\n\n\n<p>Ab Klasse B und h\u00f6her wird das QM-System durch die Benannte Stelle auditiert und die Technische Dokumentation gepr\u00fcft. Wenn Sie Produktkategorien bilden, werden nur repr\u00e4sentative Produkte einer Kategorie gepr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Informationen zu Produktgruppen und -kategorien erhalten Sie in unserem Beitrag&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/generische-produktgruppe-versus-produktkategorie\">Produktkategorie, generische Produktgruppe, Medizinproduktegruppe: Bitte nicht verwechseln!<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"klasse-a\">Klasse A<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bei IVD der Klasse A m\u00fcssen Hersteller keine Benannte Stelle involvieren, d. h., dass keine Pr\u00fcfung durch eine Benannte Stelle erfolgt. Allerdings kann die zust\u00e4ndige Landesbeh\u00f6rde Dokumente zur Pr\u00fcfung einfordern. Hersteller ben\u00f6tigen gem\u00e4\u00df IVDR Art. 10 (8) ein vollst\u00e4ndiges Qualit\u00e4tsmanagementsystem (ISO 13485).<\/li>\n\n\n\n<li>Bei Instrumenten und Produkten, die auch Maschinen sind, gelten die EMV-Richtlinie und die Maschinenverordnung.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei sterilen Produkten, z. B. Probenahmegef\u00e4\u00dfen, gelten entsprechende Normen wie die EN 556-Reihe.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Achtung:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr die Pr\u00fcfung der Sterilaspekte ben\u00f6tigen auch Klasse-A-Hersteller eine Benannte Stelle. Jedoch beschr\u00e4nkt sich deren Pr\u00fcfung ausschlie\u00dflich auf diesen Bereich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundlegende Sicherheits- und Leistungsanforderungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Klassifizierung m\u00fcssen Hersteller die anwendbaren grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen des Anhangs I der IVDR erf\u00fcllen. Somit m\u00fcssen bei allen Klassen, auch bei Klasse A, die Nachweise zur Einhaltung des Stands der Technik dokumentiert sein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Risikomanagement<\/li>\n\n\n\n<li>Gebrauchstauglichkeit <\/li>\n\n\n\n<li>Verifizierung und Validierung <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei Produkten, die Software sind oder Software enthalten, sind weitere Nachweise erforderlich:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Software-Lebenszyklus<\/li>\n\n\n\n<li>IT-Sicherheit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"howto\">5. Wie Sie geschickt klassifizieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei IVD kann es leicht zu einer falschen oder zumindest ungl\u00fccklichen Einstufung in die Risikoklassen kommen. Meist landet das Produkt in diesem Fall in einer zu hohen Klasse und wird damit intensiver gepr\u00fcft als n\u00f6tig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das passiert vor allem dann, wenn sich Hersteller auf die m\u00f6glichen Anwendungen des Produkts fokussieren und nicht auf die festgelegte Zweckbestimmung (also nur die vorgesehene Anwendung). Relevant ist jedoch, wof\u00fcr das Produkt gedacht ist, und nicht, wof\u00fcr es abweichend davon zum Einsatz kommen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch gezielte Ma\u00dfnahmen und Argumente lassen sich die h\u00e4ufigsten Klassifizierungsfehler vermeiden. Wir stellen Ihnen im Folgenden drei typische Probleme bei der Klassifizierung nach IVDR und passende L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten vor.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-color has-ji-banner-gradient-background has-text-color has-background is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-301020a0 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--50);padding-right:var(--wp--preset--spacing--50);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);padding-left:var(--wp--preset--spacing--50)\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:20%\">\n<div style=\"height:5px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1.png\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5371837\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1-1024x1024.png 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1-300x300.png 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1-150x150.png 150w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1-768x768.png 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1-1536x1536.png 1536w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/MicrosoftTeams-image-22-1-2048x2048.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:80%\">\n<h3 class=\"wp-block-heading has-white-color has-text-color\">Meistern Sie Ihr IVDR-Zulassungsprojekt mit Leichtigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Lernen Sie mithilfe des Auditgarants, wie Sie Ihr IVD sicher qualifizieren, wie die Klassifizierung von IVD unter der IVDR funktioniert, wie Sie einen Plan zur Umsetzung der regulatorischen Anforderungen erstellen und schlussendlich die Konformit\u00e4t Ihrer Akte pr\u00fcfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-d445cf74 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-white-red\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/digitale-dienstleistungen\/auditgarant\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mehr erfahren<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"a-systeme-in-produkte-aufteilen\">a) Systeme in Produkte aufteilen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"problem\">Problem:<\/h4>\n\n\n\n<p>Mit dem Klassifizierungssystem der IVDR werden zahlreiche Produkte, die aus verschiedenen Teilen bestehen, in eine h\u00f6here Klasse eingeordnet. Ein Analysesystem rutscht beispielsweise aufgrund einer einzigen kritischen Komponente in die h\u00f6chste Klasse. F\u00fcr die meisten Teile des Systems ist dies jedoch unn\u00f6tig. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"beispiel\">Beispiel: <\/h4>\n\n\n\n<p>Sie kombinieren ein IVD-Analyseger\u00e4t mit einem Roboter f\u00fcr die Probenaufbereitung und mit einer Software f\u00fcr die Ergebnisinterpretation als System. Das System ist in einer technischen Dokumentation als Ganzes beschrieben und wird als Gesamtl\u00f6sung in Verkehr gebracht. Dann ist die Klassifizierung f\u00fcr das gesamte System abh\u00e4ngig vom untersuchten Biomarker und der klinischen Aussage, die mit dem System getroffen wird.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn mit dem beschriebenen Analysesystem Antik\u00f6rpernachweise zur Feststellung eines Allergiestatus vorgenommen werden, kann dies eine Zuordnung zu Klasse B \u00fcber Regel 6 nach sich ziehen. Soll gleichzeitig der Immunstatus schwangerer Frauen in Bezug auf eine Cytomegalovirus-Infektion (CMV) mit dem System nachgewiesen werden, liegt die Eingruppierung bei Klasse C. Falls mit dem System auch die Kompatibilit\u00e4t von Blutkonserven f\u00fcr potenzielle Empf\u00e4nger getestet werden soll, f\u00e4llt es in Klasse D.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"losung\">L\u00f6sung:<\/h4>\n\n\n\n<p>Eine geschickte Abgrenzung ist der Schl\u00fcssel zur differenziellen Klassifizierung. Dies f\u00fchrt zu einem schlankeren und schnelleren Zulassungsprozess. Der Preis ist, dass Sie f\u00fcr jedes der kombinierten Einzelprodukte eine technische Dokumentation erstellen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie k\u00f6nnen dieses System in einzelne Produkte aufteilen und deren Schnittstellen so beschreiben, dass diese in Kombination ihren jeweiligen Zweck erf\u00fcllen. Jede Systemkomponente erh\u00e4lt dann eine eigene Zweckbestimmung und eine eigene technische Dokumentation. Damit kann zumindest das Analyseger\u00e4t in Klasse A fallen und das Reagenzprodukt je nach Zweckbestimmung in eine h\u00f6here Klasse.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"b-mit-geschickter-software-architektur-die-klassifizierung-optimieren\">b) Mit geschickter Software-Architektur die Klassifizierung optimieren&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"problem\">Problem:&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>Die klinischen Aussagen in Ergebnisberichten gehen weit \u00fcber die formulierte Zweckbestimmung hinaus. Dies katapultiert das Produkt indirekt in eine h\u00f6here Klasse oder schafft Sonderf\u00e4lle, welche die Benannte Stelle zus\u00e4tzlich bewerten muss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"beispiel\">Beispiel:<\/h4>\n\n\n\n<p>Eine IVD-Software mit der Zweckbestimmung \u201ezur Feststellung der Pathogenit\u00e4t genetischer Varianten\u201c f\u00e4llt in Klasse C, da es hier meist um Krebsdiagnostik oder Gentests (Feststellung von Erbkrankheiten) geht. Wird beim Ergebnisbericht neben der Feststellung der Pathogenit\u00e4t der Variante zudem ein Arzneimittel als Therapie vorgeschlagen, eventuell sogar mit Angaben zur Sicherheit des Arzneimittels im Kontext der gefundenen Variante(n), handelt es sich um ein therapiebegleitendes Diagnostikum.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies stellt einen Sonderfall bei der Pr\u00fcfung der technischen Dokumentation dar. Die europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA muss involviert werden. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"losung\">L\u00f6sung:<\/h4>\n\n\n\n<p>Technologie-Plattformen k\u00f6nnen als modulares System aufgesetzt und die Module jeweils als eigenst\u00e4ndige Software beschrieben werden. Das zieht zwar die Erstellung mehrerer technischer Dokumentationen nach sich, die Plattform selbst muss jedoch unter Umst\u00e4nden gar nicht als Medizinprodukt qualifiziert sein. F\u00fcr diese L\u00f6sung sind Software-Entwickler gefragt, welche die Software-Architektur so aufsetzen, dass die Module unabh\u00e4ngig voneinander agieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie dieses Beispiel zeigt, erf\u00fcllt Software neben ihrem medizinischen Zweck meist auch zahlreiche nichtmedizinische Funktionen. Die Klassifizierung von IVD-Software ist daher \u00e4u\u00dferst komplex. Wir haben dieses Thema in einem separaten Fachartikel&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/ivd-software\/\">IVD-Software richtig klassifizieren<\/a>&nbsp;genauer beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"c-reagenzien-kits-in-komponenten-aufteilen\">c) Reagenzien-Kits in Komponenten aufteilen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"problem\">Problem:<\/h4>\n\n\n\n<p>Viele Hersteller bieten sich \u00e4hnelnde Reagenzien-Kits an. Obwohl sich die einzelnen Komponenten dabei \u00fcberschneiden, werden sie bei jedem einzelnen Kit neu beschrieben. Viele Teile der technischen Dokumentationen weisen redundante Inhalte auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Hersteller bieten au\u00dferdem Kits mit Multiplex-Nachweis an. In diesem Fall gilt die h\u00f6chste Klasse je nach Zweckbestimmung des kritischsten Parameters. Als Konsequenz rutscht das ganze Kit aufgrund der Zweckbestimmung in die h\u00f6heren Klassen B, C oder D.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"losung\">L\u00f6sung:<\/h4>\n\n\n\n<p>Die meisten Reagenzien-Kits sind von vornherein komponentenbasiert: Puffer, Enzyme, Analyt-spezifische Reagenzien wie Primer, Sonden oder Antik\u00f6rper, Kontrollen und ggf. Kalibratoren wirken zusammen. Die Kits k\u00f6nnen zerlegt werden. Kit 1 enth\u00e4lt dann beispielsweise die generischen Komponenten. Der generische Teil muss nur einmal beschrieben werden, da er stets gleich ist. Dieses Kit f\u00e4llt dann in Klasse A. Kit 2 umfasst die Analyt-spezifischen Komponenten und w\u00fcrde in eine h\u00f6here Risikoklasse fallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch sind zwar mehr technische Dokumentationen n\u00f6tig, diese werden aber schlanker und k\u00f6nnen wie ein Baukastensystem erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"4-tipp-der-ivd-klassifikator-des-johner-instituts\">6. Quellen, die bei der Klassifizierung helfen<\/h2>\n\n\n\n<p>Als Entscheidungshilfe daf\u00fcr, welcher Klasse Sie Ihr Produkt zuordnen m\u00fcssen, k\u00f6nnen Sie neben der IVDR auch auf weitere Quellen zur\u00fcckgreifen. Hierzu z\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Guidance document \u2013 In vitro diagnostic medical devices \u2013 Borderline and Classification issues. A guide for manufacturers and notified bodies \u2013 <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/docsroom\/documents\/10322\/attachments\/1\/translations\">MEDDEV 2.14\/1 rev.2<\/a> &nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/health.ec.europa.eu\/system\/files\/2023-02\/md_mdcg_2020_guidance_classification_ivd-md_en.pdf\">MDCG 2020-16 rev.4<\/a>&nbsp;\u201eGuidance on Classification Rules for in vitro Diagnostic Medical Devices under Regulation (EU) 2017\/746\u201d; das Team NB hat eine <a href=\"https:\/\/www.team-nb.org\/team-nb-covid-test-classification-change-press-release\/\">Stellungnahme<\/a> zur Klassifizierung von SARS-CoV-2-Tests ver\u00f6ffentlicht<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/health.ec.europa.eu\/system\/files\/2023-09\/md_borderline_manual_en.pdf\">Manual on borderline and classification for medical devices under Regulation (EU) 2017\/745 on medical devices and Regulation (EU) 2017\/746 on in vitro diagnostic medical devices Version 4<\/a>: Das Borderline Manual der EU-Kommission ist noch nicht vollst\u00e4ndig und hilft nur bedingt bei der Klassifizierung. Bis es eine vollst\u00e4ndige Version gibt, kann das Vorg\u00e4ngerdokument <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/docsroom\/documents\/35582\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Manual on borderline and classification in the Community Regulatory framework for medical devices<\/a>&nbsp;als State-of-the-Art angesehen und zur Klassifizierung herangezogen werden.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.imdrf.org\/documents\/principles-vitro-diagnostic-ivd-medical-devices-classification\">Principles of In Vitro Diagnostic (IVD) Medical Devices Classification IMDRF\/IVD WG\/N64<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"5-fazit\">7. Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Die IVDR teilt die IVD in vier verschiedene Risikoklassen (Klasse A, B, C und D) ein. Gehen Hersteller nicht richtig vor, werden ihre Produkte einer unn\u00f6tig hohen Klasse zugeordnet. Dies kann wie im Artikel beschrieben weitreichende Folgen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine pr\u00e4zise beschriebene Zweckbestimmung und eine kluge Abgrenzung der Komponenten kann eine zu hohe Klassifizierung von IVD-Produkten vermieden und nebenbei noch die Technische Dokumentation verschlankt werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><em>Wenden Sie sich bei Fragen zur Zulassungsstrategie oder zur Klassifizierung gern jederzeit an das Johner Institut. Nutzen Sie daf\u00fcr das&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/mdr-ivdr-beratung\"><em>Formular<\/em><\/a><em>&nbsp;oder schreiben Sie einfach eine&nbsp;<\/em><a href=\"mailto:info@johner-institut.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>E-Mail<\/em><\/a><em>. Mit dem&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/gratis-angebote\/ivdr-klassifikator\/\"><em>kostenfreien IVD-Klassifikator<\/em><\/a><em>&nbsp;des Johner Instituts k\u00f6nnen Sie au\u00dferdem die Risiko-Klassifizierung Ihres IVD-Produkts schnell und einfach absch\u00e4tzen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Versionshistorie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>2025-10-06: Unter 6) 4. Version des Manuals on borderline and classification for medical devices under Regulation (EU) 2017\/745 on medical devices and Regulation (EU) 2017\/746 on in vitro diagnostic medical devices verlinkt<\/li>\n\n\n\n<li>2025-04-10: Unter 6) 4. Revision des MDCG 2020-16 sowie die Stellungnahme vom Team NB verlinkt<\/li>\n\n\n\n<li>2024-10-10: Unter 1c) Hinweis zu MDCG 2024-11 erg\u00e4nzt<\/li>\n\n\n\n<li>2024-03-08: Kapitel zur Qualifizierung von IVD erg\u00e4nzt; Schaubild zu Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren aktualisiert<\/li>\n\n\n\n<li>2024-01-25: Link zu EU-Referenzlaboratorien erg\u00e4nzt<\/li>\n\n\n\n<li>2023-12-04: Vollst\u00e4ndige \u00dcberarbeitung des Artikels<\/li>\n\n\n\n<li>2023-02-28: Anpassungen bez\u00fcglich g\u00fcltiger IVDR; Link zum Guidance-Dokument MDCG 2020-16 rev.2 erg\u00e4nzt; Erg\u00e4nzung des Borderline Manual 2022<\/li>\n\n\n\n<li>2022-07-11: Link zu Klasse-D-Common-Specifications erg\u00e4nzt<\/li>\n\n\n\n<li>2022-03-04: Unter 2d) Hinweis zu MDCG 2022-3 erg\u00e4nzt<\/li>\n\n\n\n<li>2022-01-28: Link zum Guidance-Dokument MDCG 2020-16 rev.1 erg\u00e4nzt<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klassifizierung von In-vitro-Diagnostika (IVD) kann weitreichende Folgen haben, da diese Einfluss auf das Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren, auf Zertifizierungsaudits und somit auf die Markteinf\u00fchrung hat. 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