{"id":4704899,"date":"2025-11-13T14:06:30","date_gmt":"2025-11-13T13:06:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=4704899"},"modified":"2025-11-16T18:07:39","modified_gmt":"2025-11-16T17:07:39","slug":"kombinationsprodukte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/kombinationsprodukte\/","title":{"rendered":"Kombinationsprodukte: Anwendbares Recht und regulatorische Anforderungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Kombinationsprodukte bestehen aus der Kombination eines Medizinprodukts und eines Arzneimittels. Da hierbei sowohl das Medizinprodukte- als auch das Arzneimittelrecht anwendbar sein kann, gibt es einige Besonderheiten zu beachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahren Sie in diesem Beitrag,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>was ein Kombinationsprodukt ist,<\/li>\n\n\n\n<li>welches Recht anwendbar ist und<\/li>\n\n\n\n<li>welche besonderen Anforderungen an Kombinationsprodukte gelten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 aria-label=\"1. Begriffsbestimmung\" id=\"1-was-sind-kombinationsprodukte\"><a><\/a>1. Was sind Kombinationsprodukte?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"a-begriffsbestimmung-eu-recht\"><a><\/a>a) Begriffsbestimmung EU-Recht<\/h3>\n\n\n\n<p>Im EU-Recht gibt es den Begriff \u201eKombinationsprodukt\u201c nicht offiziell. Zwar wird dieser in mehreren Regelungen umschrieben, jedoch niemals ausdr\u00fccklich genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verordnung EG 1394\/2007 (Arzneimittel f\u00fcr neuartige Therapien) zum Beispiel definiert den Begriff \u201ekombiniertes Arzneimittel f\u00fcr neuartige Therapien\u201c als ein\u00a0<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Arzneimittel f\u00fcr neuartige Therapien, das als festen Bestandteil eines oder mehrere Medizinprodukte enth\u00e4lt.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die MDR und die Richtlinie 2001\/83\/EG f\u00fcr Arzneimittel verwenden den Begriff \u201eKombinationsprodukt\u201c oder einen \u00e4hnlichen Begriff nicht. Die MDR macht dennoch Vorgaben f\u00fcr Produkte, die eine Kombination aus einem Arzneimittel oder einem Wirkstoff und einem Medizinprodukt sind.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>In Art.1 Abs. 8 und 9 legt die MDR Regeln fest, wann Hersteller entweder die MDR oder die Richtlinie 2001\/83\/EG f\u00fcr Arzneimittel anwenden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>(8) Jedes Produkt, das beim Inverkehrbringen oder bei der Inbetriebnahme als integralen Bestandteil einen Stoff enth\u00e4lt, der f\u00fcr sich allein genommen als Arzneimittel im Sinne von Artikel 1 Nummer 2 der Richtlinie 2001\/83\/EG gelten w\u00fcrde, auch wenn es sich um ein Arzneimittel aus menschlichem Blut oder Blutplasma im Sinne von Artikel 1 Nummer 10 der genannten Richtlinie handelt, dem im Rahmen des Produkts eine unterst\u00fctzende Funktion zukommt, wird auf der Basis dieser Verordnung bewertet und zugelassen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Kommt diesem Stoff jedoch eine haupts\u00e4chliche und keine unterst\u00fctzende Funktion im Rahmen des Produkts zu, so gilt f\u00fcr das Gesamtprodukt die Richtlinie 2001\/83\/EG bzw. die Verordnung (EG) Nr. 726\/2004 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates. In diesem Fall gelten f\u00fcr die Sicherheit und Leistung des Medizinprodukt-Teils die in Anhang I der vorliegenden Verordnung aufgef\u00fchrten einschl\u00e4gigen grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen.<\/em><\/p>\n<cite>Art. 1 Abs. 8 MDR<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>(9) Jedes Produkt, das dazu bestimmt ist, ein Arzneimittel im Sinne von Artikel 1 Nummer 2 der Richtlinie 2001\/83\/EG abzugeben, unterliegt dieser Verordnung unbeschadet der das Arzneimittel betreffenden Bestimmungen dieser Richtlinie und der Verordnung (EG) Nr. 726\/2004.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Werden das Produkt, das zur Abgabe eines Arzneimittels bestimmt ist, und das Arzneimittel jedoch so in Verkehr gebracht, dass sie ein einziges untrennbares Gesamtprodukt bilden, das ausschlie\u00dflich zur Verwendung in dieser Verbindung bestimmt und nicht wiederverwendbar ist, so unterliegt dieses einzige untrennbare Gesamtprodukt der Richtlinie 2001\/83\/EG bzw. der Verordnung (EG) Nr. 726\/2004. In diesem Fall gelten f\u00fcr die Sicherheit und Leistung des Medizinprodukt-Teils des einzigen untrennbaren Gesamtprodukts die in Anhang I der vorliegenden Verordnung aufgef\u00fchrten einschl\u00e4gigen grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen.<\/em><\/p>\n<cite>Art. 1 Abs. 9 MDR<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Hieraus kann geschlossen werden, dass die MDR durchaus das Prinzip von kombinierten Produkten kennt, auch wenn sie diese nicht definiert. Au\u00dferdem ergibt sich aus den MDR-Regelungen, dass auf diese Produkte prim\u00e4r entweder die MDR oder die RL 2001\/83\/EG f\u00fcr Arzneimittel anwendbar ist, jedoch nicht beide gleicherma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"zwischenergebnis\"><a><\/a>Zwischenergebnis<\/h4>\n\n\n\n<p>Es gibt damit keine spezifische Verordnung, Richtlinie oder ein Gesetz f\u00fcr kombinierte Produkte, die aus einem Arzneimittel oder Wirkstoff und einem Medizinprodukt bestehen. Dennoch l\u00e4sst sich aus den genannten Regelungen die folgende Definition ableiten:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M256,507C117.6,507,5,394.4,5,256S117.6,5,256,5s251,112.6,251,251S394.4,507,256,507z M256,41.6 C137.8,41.6,41.6,137.8,41.6,256S137.8,470.4,256,470.4S470.4,374.2,470.4,256S374.2,41.6,256,41.6z\"><\/path><g><path d=\"M288.4,295.7h-64.7l-10-185.6h84.7L288.4,295.7z M214.4,364.4c0-11.9,3.5-21.2,10.6-27.8 c7.1-6.6,17.3-9.9,30.8-9.9c13.3,0,23.4,3.3,30.3,9.9c6.9,6.6,10.3,15.9,10.3,27.8c0,11.8-3.6,21-10.7,27.6 c-7.1,6.6-17.1,9.9-29.9,9.9c-12.9,0-23.1-3.3-30.4-9.9C218.1,385.3,214.4,376.1,214.4,364.4z\"><\/path><\/g><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Definition Kombinationsprodukt (EU)<\/span><\/div>\n<p><br>Ein Kombinationsprodukt liegt vor, wenn die Kombination aus einem Arzneimittel oder Wirkstoff und einem Medizinprodukt ein einziges Produkt bildet.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"b-begriffsbestimmung-us-recht\"><a><\/a>b) Begriffsbestimmung US-Recht<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur EU gibt es in den USA den Begriff Kombinationsprodukt (Combination Product,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ecfr.gov\/current\/title-21\/part-3\/section-3.2#p-3.2(e)\">21 CFR 3.2(e)<\/a>) auch offiziell. Dieser bezeichnet Produkte, die eine der folgenden Bedingungen erf\u00fcllen:<\/p>\n\n\n\n<p>Kombination aus Arzneimittel und Medizinprodukt und\/oder biologischem Produkt,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>(1) hergestellt als eine Einheit (physisch, chemisch oder anderweitig) oder<\/li>\n\n\n\n<li>(2) gemeinsam verpackt oder<\/li>\n\n\n\n<li>(3) getrennt verpackt, aber beide Produkte k\u00f6nnen nur gemeinsam die beabsichtigte Wirkung erzielen, oder<\/li>\n\n\n\n<li>(4) f\u00fcr die klinische Pr\u00fcfung bestimmte Kombinationen, die separat verpackt sind und deren gemeinsame Anwendung f\u00fcr die Pr\u00fcfung erforderlich ist<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Beispiele zu den Bedingungen der FDA (den Nummern zugeordnet):&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Autoinjektor mit Adrenalin oder Insulin-Pen (1)<\/li>\n\n\n\n<li>Chirurgische Sets mit Instrumenten, Abdeckungen und antimikrobiellen Tupfern (2)<\/li>\n\n\n\n<li>Kardioplegie-Set f\u00fcr eine Herz-Lungen-Maschine (Schl\u00e4uche zusammen verpackt mit der Kardioplegiel\u00f6sung) (2)<\/li>\n\n\n\n<li>Produkt f\u00fcr die Foto-Immuntherapie zusammen mit dem Wirkstoff (3)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Kombinationsprodukte im Sinne der FDA sind demnach:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M256,507C117.6,507,5,394.4,5,256S117.6,5,256,5s251,112.6,251,251S394.4,507,256,507z M256,41.6 C137.8,41.6,41.6,137.8,41.6,256S137.8,470.4,256,470.4S470.4,374.2,470.4,256S374.2,41.6,256,41.6z\"><\/path><g><path d=\"M288.4,295.7h-64.7l-10-185.6h84.7L288.4,295.7z M214.4,364.4c0-11.9,3.5-21.2,10.6-27.8 c7.1-6.6,17.3-9.9,30.8-9.9c13.3,0,23.4,3.3,30.3,9.9c6.9,6.6,10.3,15.9,10.3,27.8c0,11.8-3.6,21-10.7,27.6 c-7.1,6.6-17.1,9.9-29.9,9.9c-12.9,0-23.1-3.3-30.4-9.9C218.1,385.3,214.4,376.1,214.4,364.4z\"><\/path><\/g><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Definition Kombinationsprodukt (FDA)<\/span><\/div>\n<p><br>Kombinationen aus Medizinprodukt und Arzneimittel und\/oder biologischem Produkt, die entweder physisch verbunden (physically combined), zusammen verpackt (co-packaged) oder querverlinkt gekennzeichnet (cross-labelled) sind.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Festzuhalten ist, dass die FDA den Begriff \u201eKombinationsprodukte\u201c sehr viel weiter versteht als die MDR. Von den vier Varianten von \u201eCombination Products\u201d \u00fcberschneidet sich nur eine mit dem Verst\u00e4ndnis der MDR von Kombinationsprodukten, n\u00e4mlich Variante 1: \u201ehergestellt als eine Einheit (physisch, chemisch oder anderweitig)\u201c.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"2. Abgrenzung\" id=\"2-was-sind-kombinationsprodukte-nicht\"><a><\/a>2. Was sind nach der MDR Kombinationsprodukte NICHT?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Begriff \u201eKombination\u201c muss im Sinne von \u201eintegriert\u201c oder \u201ezugeh\u00f6rig\u201c bzw. \u201eunzertrennbar\u201c verstanden werden. Kombinationsprodukte (Arzneimittel-Ger\u00e4te-Einheiten) sind demnach nicht:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"a-produkte-zur-abgabe-von-arzneimitteln\"><a><\/a>a) Produkte zur Abgabe von Arzneimitteln<\/h4>\n\n\n\n<p>Produkte, die nur dazu bestimmt sind, Arzneimittel(-stoffe) abzugeben und die nicht an ein spezifisches Arzneimittel angepasst wurden, werden als Medizinprodukt behandelt (siehe MDR Artikel 1 (9) Abs. 1). Beispiele f\u00fcr solche Produkte sind Spritzenpumpen f\u00fcr allgemeine Zwecke.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"b-systeme-und-behandlungseinheiten\"><a><\/a>b) Systeme und Behandlungseinheiten<\/h4>\n\n\n\n<p>Systeme und Behandlungseinheiten gelten in der EU (anders als in den USA) nicht als Kombinationsprodukte. Es gibt in Art. 22 MDR f\u00fcr Systeme und Behandlungseinheiten spezielle Regelungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M256,507C117.6,507,5,394.4,5,256S117.6,5,256,5s251,112.6,251,251S394.4,507,256,507z M256,41.6 C137.8,41.6,41.6,137.8,41.6,256S137.8,470.4,256,470.4S470.4,374.2,470.4,256S374.2,41.6,256,41.6z\"><\/path><g><path d=\"M288.4,295.7h-64.7l-10-185.6h84.7L288.4,295.7z M214.4,364.4c0-11.9,3.5-21.2,10.6-27.8 c7.1-6.6,17.3-9.9,30.8-9.9c13.3,0,23.4,3.3,30.3,9.9c6.9,6.6,10.3,15.9,10.3,27.8c0,11.8-3.6,21-10.7,27.6 c-7.1,6.6-17.1,9.9-29.9,9.9c-12.9,0-23.1-3.3-30.4-9.9C218.1,385.3,214.4,376.1,214.4,364.4z\"><\/path><\/g><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Definition Behandlungseinheit<\/span><\/div>\n<p><br>\u201eBehandlungseinheit\u201c&nbsp;bezeichnet eine Kombination von zusammen verpackten und in Verkehr gebrachten Produkten, die zur Verwendung f\u00fcr einen spezifischen medizinischen Zweck bestimmt sind;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: Art. 2 Nr. 10 MDR<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M256,507C117.6,507,5,394.4,5,256S117.6,5,256,5s251,112.6,251,251S394.4,507,256,507z M256,41.6 C137.8,41.6,41.6,137.8,41.6,256S137.8,470.4,256,470.4S470.4,374.2,470.4,256S374.2,41.6,256,41.6z\"><\/path><g><path d=\"M288.4,295.7h-64.7l-10-185.6h84.7L288.4,295.7z M214.4,364.4c0-11.9,3.5-21.2,10.6-27.8 c7.1-6.6,17.3-9.9,30.8-9.9c13.3,0,23.4,3.3,30.3,9.9c6.9,6.6,10.3,15.9,10.3,27.8c0,11.8-3.6,21-10.7,27.6 c-7.1,6.6-17.1,9.9-29.9,9.9c-12.9,0-23.1-3.3-30.4-9.9C218.1,385.3,214.4,376.1,214.4,364.4z\"><\/path><\/g><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Definition System<\/span><\/div>\n<p><br>\u201eSystem\u201c bezeichnet eine Kombination von Produkten, die zusammen verpackt sind oder auch nicht, und die dazu bestimmt sind, verbunden oder kombiniert zu werden, um einen spezifischen medizinischen Zweck zu erf\u00fcllen;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: Art. 2 Nr. 11 MDR<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Beinhalten solche Systeme oder Behandlungseinheiten Arzneimittel, gelten f\u00fcr diese Sachgesamtheit die Bestimmungen im Artikel 22 MDR (\u201cSysteme und Behandlungseinheiten\u201d).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 576 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><path d=\"M569.5,440c18.5,32-4.7,72-41.6,72H48.1c-36.9,0-60-40.1-41.6-72L246.4,24c18.5-32,64.7-32,83.2,0L569.5,440 L569.5,440z M288,354c-25.4,0-46,20.6-46,46s20.6,46,46,46s46-20.6,46-46S313.4,354,288,354z M244.3,188.7l7.4,136 c0.3,6.4,5.6,11.3,12,11.3h48.5c6.4,0,11.6-5,12-11.3l7.4-136c0.4-6.9-5.1-12.7-12-12.7h-63.4C249.4,176,244,181.8,244.3,188.7 L244.3,188.7z\"><\/path><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Vorsicht<\/span><\/div>\n<p>Werden Systeme und Behandlungseinheiten zusammen mit Arzneimitteln verpackt geliefert (\u201eco-packaged\u201d) oder gemeinsam gelabelt (\u201ecross-labelled\u201d), gelten sie bei der FDA als Kombinationsprodukte.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 48 48\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M20,19.5h16v-3H20V19.5z M20,25.5h16v-3H20V25.5z M20,31.5h10v-3H20V31.5z M14.1,20c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4s-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6c-0.4,0.4-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4C13,19.9,13.5,20,14.1,20z M14.1,26c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4 S14.6,22,14.1,22c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,26,14.1,26z M14.1,32c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,32,14.1,32z M7,40c-1.7,0-3-1.4-3-3V11c0-0.8,0.3-1.5,0.9-2.1C5.5,8.3,6.2,8,7,8h34 c0.8,0,1.5,0.3,2.1,0.9C43.7,9.5,44,10.2,44,11v26c0,0.8-0.3,1.5-0.9,2.1C42.5,39.7,41.8,40,41,40L7,40z M7,37h34V11H7V37z M7,11\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Weiterf\u00fchrende Informationen<\/span><\/div>\n<p>Mehr erfahren Sie im Beitrag \u00fcber&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/systeme-und-behandlungseinheiten\/\">Systeme und Behandlungseinheiten<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"3. Anwendbares Recht\" id=\"3-anwendbares-recht-medizinprodukterecht-oder-arzneimittelrecht\"><a><\/a>3. Anwendbares Recht: Medizinprodukterecht oder Arzneimittelrecht?<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Kombinationsprodukte gilt jeweils entweder die RL 2001\/83\/EG f\u00fcr Arzneimittel bzw. die VO 726\/2004 oder die MDR f\u00fcr Medizinprodukte vorrangig. Sie werden also entweder vorrangig als Arzneimittel oder vorrangig als Medizinprodukt behandelt, jedoch nicht als beides gleicherma\u00dfen. Je nachdem, welches Rechtsgebiet haupts\u00e4chlich einschl\u00e4gig ist, m\u00fcssen Hersteller das Kombinationsprodukt dann auch weitestgehend wie ein Arzneimittel oder weitestgehend wie ein Medizinprodukt pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Davon h\u00e4ngt z. B. ab,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>welchen Weg die Hersteller f\u00fcr den Konformit\u00e4tsnachweis (Medizinprodukt) oder die Zulassung gehen m\u00fcssen (Arzneimittel),<\/li>\n\n\n\n<li>wo die erforderlichen Unterlagen eingereicht werden m\u00fcssen (Benannte Stelle beim Medizinprodukt, Arzneimittelbeh\u00f6rde beim Arzneimittel).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 48 48\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M20,19.5h16v-3H20V19.5z M20,25.5h16v-3H20V25.5z M20,31.5h10v-3H20V31.5z M14.1,20c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4s-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6c-0.4,0.4-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4C13,19.9,13.5,20,14.1,20z M14.1,26c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4 S14.6,22,14.1,22c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,26,14.1,26z M14.1,32c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,32,14.1,32z M7,40c-1.7,0-3-1.4-3-3V11c0-0.8,0.3-1.5,0.9-2.1C5.5,8.3,6.2,8,7,8h34 c0.8,0,1.5,0.3,2.1,0.9C43.7,9.5,44,10.2,44,11v26c0,0.8-0.3,1.5-0.9,2.1C42.5,39.7,41.8,40,41,40L7,40z M7,37h34V11H7V37z M7,11\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Weiterf\u00fchrende Informationen<\/span><\/div>\n<p>Beachten Sie auch den Artikel, der die komplexe Abgrenzung von Arzneimitteln und (stofflichen) Medizinprodukten verst\u00e4ndlich erl\u00e4utert.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"a-regeln-aus-art-1-abs-8-und-9-mdr\">a) Regeln aus Art. 1 Abs. 8 und 9 MDR<\/h3>\n\n\n\n<p>Welches Rechtsgebiet wann haupts\u00e4chlich anwendbar ist, ergibt sich aus Art. 1 Abs. 8 und 9 der MDR. Die Regeln lassen sich folgenderma\u00dfen zusammenfassen:<\/p>\n\n\n\n<ol style=\"list-style-type:1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Alle Produkte, die als integralen Bestandteil ein Arzneimittel&nbsp;<strong>zur Unterst\u00fctzung&nbsp;<\/strong>enthalten, sind Medizinprodukte. Liegt die Hauptwirkung des Produkts jedoch beim Arzneimittel, wird das Gesamtprodukt wie ein Arzneimittel behandelt (Artikel 1 (8) MDR).<br><\/li>\n\n\n\n<li>Alle Produkte, die dazu bestimmt sind, ein Arzneimittel&nbsp;abzugeben, sind Medizinprodukte; es sei denn, sie werden&nbsp;<strong>als ein einziges untrennbares Gesamtprodukt in Verkehr gebracht<\/strong>, das ausschlie\u00dflich zur Verwendung in dieser Verbindung bestimmt und&nbsp;<strong>nicht wiederverwendbar<\/strong>&nbsp;ist. Dann wird das Gesamtprodukt wie ein Arzneimittel behandelt (Artikel 1 (9) MDR).&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Hauptbestandteil ist dabei derjenige Bestandteil, welcher die beabsichtigte Verwendung, Indikation oder Wirkung erzielt. Dieser Bestandteil darf also nicht nur unterst\u00fctzende Wirkung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Integral ist der Bestandteil, wenn&nbsp;beide Komponenten fest und unzertrennlich miteinander verbunden sind. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass die Kombination einem spezifischen Zweck dient.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 576 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><path d=\"M569.5,440c18.5,32-4.7,72-41.6,72H48.1c-36.9,0-60-40.1-41.6-72L246.4,24c18.5-32,64.7-32,83.2,0L569.5,440 L569.5,440z M288,354c-25.4,0-46,20.6-46,46s20.6,46,46,46s46-20.6,46-46S313.4,354,288,354z M244.3,188.7l7.4,136 c0.3,6.4,5.6,11.3,12,11.3h48.5c6.4,0,11.6-5,12-11.3l7.4-136c0.4-6.9-5.1-12.7-12-12.7h-63.4C249.4,176,244,181.8,244.3,188.7 L244.3,188.7z\"><\/path><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Vorsicht<\/span><\/div>\n<p>Kombinierte Produkte m\u00fcssen immer die Anforderungen aus dem jeweiligen Anhang I beider Rechtsgebiete erf\u00fcllen. In der MDR sind dies die grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen, in der RL 2001\/83\/EG sind dies analytische, toxikologische, pharmakologische und \u00e4rztliche oder klinische Vorschriften und Nachweise \u00fcber Versuche mit Arzneimitteln.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"mogliche-varianten-und-anwendbares-recht-im-detail\">M\u00f6gliche Varianten und anwendbares Recht im Detail<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Art. 1 Abs. 8 MDR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Medizinprodukt, wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Arzneimittel integraler Bestandteil des MP<\/li>\n\n\n\n<li>Unterst\u00fctzende Funktion Arzneimittel<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beispiel:&nbsp;<\/strong>Heparin-impr\u00e4gnierter Katheter (Arznei hat unterst\u00fctzende Wirkung)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Arzneimittel, wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Arzneimittel integraler Bestandteil des MP<\/li>\n\n\n\n<li>Haupts\u00e4chliche Funktion: Arzneimittel<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beispiel: <\/strong>Antiseptisches Pflaster, bei dem die Hauptwirkung das Antiseptikum ist und das Pflaster das Antiseptikum speichert<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:43px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Art. 1 Abs. 9 MDR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Medizinprodukt, wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>MP dazu bestimmt, Arzneimittel nach Richtlinie 2001\/83\/EG abzugeben<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beispiel:<\/strong>&nbsp;Medikamentenpumpen zum Nachf\u00fcllen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Arzneimittel, wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>MP dazu bestimmt, Arzneimittel nach Richtlinie 2001\/83\/EG abzugeben<\/li>\n\n\n\n<li>Untrennbares Gesamtprodukt<\/li>\n\n\n\n<li>MP und Arzneimittel ausschlie\u00dflich zur Verwendung in Kombination bestimmt<\/li>\n\n\n\n<li>Kombination nicht wiederverwendbar<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beispiel:&nbsp;<\/strong>Epi-Pen (mit Arzneimittel vorgef\u00fcllte Spritze) f\u00fcr den Einmalgebrauch<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"im-zweifel-gilt-die-richtlinie-fur-arzneimittel\"><a><\/a>Im Zweifel gilt die Richtlinie f\u00fcr Arzneimittel<\/h4>\n\n\n\n<p>Es gibt Situationen, in denen keine klare Trennung der Wirkungsweise m\u00f6glich ist und beide Definitionen zutreffen: sowohl Arzneimittel als auch Medizinprodukt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel:<\/strong>&nbsp;Als Hauptwirkung eines mit einem Antiseptikum benetzten Wundverbandes kann der Hersteller in der Zweckbestimmung<br>a) den physischen Schutz der Wunde erkl\u00e4ren und\/oder&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>b) die antiseptische Wirkung zur Vermeidung einer Infektion in den Vordergrund stellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im h\u00e4uslichen Gebrauch steht der physische Schutz im Vordergrund und in der klinischen Anwendung die antiseptische Wirkung wegen der h\u00f6heren Keimbelastung. Der Wundverband wird f\u00fcr beide Bereiche zugelassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In solchen Zweifelsf\u00e4llen gilt die Richtlinie f\u00fcr Arzneimittel<\/strong>\u00a0(siehe Art. 2 Abs. 2 2001\/83\/EG und AMG \u00a7 2 Abs. 2 Nr. 7).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"b-berucksichtigung-beider-rechtsgebiete-beim-konformitatsbewertungsverfahren-bzw-der-zulassung\">b) Ber\u00fccksichtigung beider Rechtsgebiete beim Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren bzw. der Zulassung<\/h3>\n\n\n\n<p>Beim Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren bzw. der Zulassung sind dennoch Vertreter beider Bereiche, also sowohl des Arzneimittel- als auch des Medizinprodukterechts, involviert.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"medizinprodukt-vorrangig\">Medizinprodukt vorrangig<\/h4>\n\n\n\n<p>Ist prim\u00e4r Medizinprodukterecht anwendbar, muss die Benannte Stelle die zust\u00e4ndige Arzneimittelbeh\u00f6rde einbeziehen und eine wissenschaftliche Bewertung einholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anhang IX Abschnitt 5.2 der MDR besagt, dass die Benannte Stelle bei einem Medizinprodukt, das ein Arzneimittel nach Art. 1 Nr. 2 der Richtlinie 2001\/83\/EG f\u00fcr Arzneimittel enth\u00e4lt, die zust\u00e4ndige Arzneimittelbeh\u00f6rde konsultieren muss. Ohne deren positives Votum erh\u00e4lt das Kombinationsprodukt keine Konformit\u00e4tsbescheinigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierin liegt eine Abweichung zur MDD\/AIMDD. Die MDR legt ausdr\u00fccklich fest, dass die Benannte Stelle eine Bescheinigung <em>nicht<\/em> erteilen darf, wenn die Stellungnahme der Arzneimittelbeh\u00f6rde negativ ausf\u00e4llt (Anhang IX 5.2 (e) und (f)).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"arzneimittel-vorrangig\">Arzneimittel vorrangig<\/h4>\n\n\n\n<p>Gleiches gilt umgekehrt f\u00fcr Kombinationsprodukte, die nach Arzneimittelrecht zugelassen werden. Hier wird eine Benannte Stelle involviert (Art. 117 MDR).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Artikel 117 MDR regelt das Verfahren, wie die Benannte Stelle bei Kombinationsprodukten, die prim\u00e4r als Arzneimittel gelten, einbezogen wird.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verwendet der Arzneimittelhersteller ein Medizinprodukt mit EU-Konformit\u00e4tserkl\u00e4rung des Herstellers, ist das weitere Hinzuziehen einer Benannten Stelle nicht notwendig. Das Produkt erf\u00fcllt dann bereits Anhang I MDR. Den Nachweis muss der Arzneimittelhersteller mit dem Zulassungsantrag einreichen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn keine Bescheinigung vorliegt und f\u00fcr den Konformit\u00e4tsnachweis des Medizinprodukts allein eine Benannte Stelle beteiligt werden m\u00fcsste, muss der Hersteller eine \u201eNotified Body Opinion\u201d von einer Benannten Stelle anfordern, die f\u00fcr solche Produkte benannt wurde. Dabei geht es ebenfalls um den Nachweis, dass der Medizinprodukteteil die Anforderungen im Anhang I der MDR erf\u00fcllt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 48 48\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M20,19.5h16v-3H20V19.5z M20,25.5h16v-3H20V25.5z M20,31.5h10v-3H20V31.5z M14.1,20c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4s-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6c-0.4,0.4-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4C13,19.9,13.5,20,14.1,20z M14.1,26c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4 S14.6,22,14.1,22c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,26,14.1,26z M14.1,32c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,32,14.1,32z M7,40c-1.7,0-3-1.4-3-3V11c0-0.8,0.3-1.5,0.9-2.1C5.5,8.3,6.2,8,7,8h34 c0.8,0,1.5,0.3,2.1,0.9C43.7,9.5,44,10.2,44,11v26c0,0.8-0.3,1.5-0.9,2.1C42.5,39.7,41.8,40,41,40L7,40z M7,37h34V11H7V37z M7,11\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Weiterf\u00fchrende Informationen<\/span><\/div>\n<p>\u00c4hnlich sind die Regeln f\u00fcr&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/companion-diagnostics-cdx\/\">Companion Diagnostics (CDx)<\/a>. Hierzu mehr in unserem Beitrag zum Thema.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"4. Regulatorisches\" id=\"4-regulatorische-anforderungen-an-kombinationsprodukte\"><a><\/a>4. Regulatorische Anforderungen an Kombinationsprodukte<\/h2>\n\n\n\n<p>Aus der Kombination von Medizinprodukt und Arzneimittel ergeben sich neue Gef\u00e4hrdungen bez\u00fcglich Interoperabilit\u00e4t und Kompatibilit\u00e4t, die auch im Anhang I der MDR adressiert werden. Bez\u00fcglich dieser Gef\u00e4hrdungen gelten weitere Anforderungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"a-risikobewertung\">a) Risikobewertung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Hersteller muss nachweisen, dass er den Abs. 12 im Anhang I, Art. II MDR erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anhang I Abs. 12.2 MDR:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Die Wechselwirkung zwischen Arzneimittel und Patient sowie Arzneimittel und Medizinprodukt muss bez\u00fcglich der Resorption, Verteilung, Metabolismus, Ausscheidung, lokale Vertr\u00e4glichkeit, Toxizit\u00e4t, Wechselwirkungen mit anderen Medizinprodukten bewertet werden. Es gelten die Anforderungen aus Anhang I der Richtlinie 2001\/83\/EG.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Folgenabsch\u00e4tzung gilt auch f\u00fcr bestimmte Herstellungstechnologien, z. B. die Sterilisation (Anhang I Abs. 11.4). Der Hersteller sollte bewerten, ob die jeweils angewandte Technologie bzw. Methode Auswirkungen auf die Sicherheit und Leistung des Medizinproduktteils hat. In Erg\u00e4nzung legt die f\u00fcr die Beurteilung des Zulassungsdossiers zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde (EMA) und\/oder (NCAs) den Schwerpunkt der Beurteilung auf den Arzneimittelteil.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"b-dokumentation\">b) Dokumentation<\/h3>\n\n\n\n<p>Anhang II Abs. 6.2 a) MDR besagt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong><em>Der Anwender des Medizinprodukts muss wissen, dass das Medizinprodukt ein Arzneimittel beinhaltet<\/em><\/strong><em>. Die Dokumentation enth\u00e4lt die genaue&nbsp;<strong>Angabe der Quelle dieses Stoffes<\/strong>&nbsp;sowie die&nbsp;<strong>Daten der Tests<\/strong>, die unter Ber\u00fccksichtigung der Zweckbestimmung des Produkts&nbsp;<strong>zur Bewertung der Sicherheit, der Qualit\u00e4t und des Nutzens<\/strong>&nbsp;durchgef\u00fchrt wurden.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Erforderlich sind damit Angaben auf dem Medizinprodukt zu<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>dem Vorhandensein eines Arzneimittels,<\/li>\n\n\n\n<li>der Quelle des Arzneimittels,<\/li>\n\n\n\n<li>den Daten der Tests, die seine Sicherheit, seine Qualit\u00e4t und seinen Nutzen belegen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Gebrauchstauglichkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einzelne Produktklassen hat die FDA spezielle Guidance-Dokumente zum Human Factors Engineering ver\u00f6ffentlicht. So gibt es ein <a href=\"https:\/\/www.fda.gov\/regulatory-information\/search-fda-guidance-documents\/application-human-factors-engineering-principles-combination-products-questions-and-answers\">Guidance-Dokument f\u00fcr Kombinationsprodukte<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">d) FDA<\/h3>\n\n\n\n<p>Die FDA beschreibt ihre Anforderungen an die Kombinationsprodukte zumindest indirekt in ihrem <a href=\"https:\/\/eur05.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fnewsletter.johner-institut.de%2Fcp%2F112509112%2Fb1d6d7c0219-t5o0e5&amp;data=05%7C02%7Cchristian.johner%40johner-institut.de%7Cca8127fe377446acfef608de22b1622a%7Cbb7de44809774b01b47a7ab04c1c06bf%7C0%7C0%7C638986342428138168%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=4vWvg4S8n8vTCx%2BPoTLKQTU9PeO63WdKg37nQqQJnIA%3D&amp;reserved=0\">Guidance Document \u00a0<em>\u201eHow to Prepare a Pre-Request for Designation\u201c<\/em><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"5-klassifizierung\">5. Klassifizierung<\/h2>\n\n\n\n<p><h3>a) Klassifizierungsregeln<\/h3><\/p>\n\n\n\n<p>Das Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren bzw. die Zulassung im Arzneimittelrecht richtet sich zun\u00e4chst danach, ob das Produkt als Arzneimittel oder als Medizinprodukt qualifiziert werden muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Ist in erster Linie die MDR anwendbar, fallen die Kombinationsprodukte gem\u00e4\u00df Regel 14 in die Risikoklasse III.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Alle Produkte,&nbsp;<strong>zu deren Bestandteilen ein Stoff geh\u00f6rt, der f\u00fcr sich allein genommen als Arzneimittel im Sinne des Artikels 1 Nummer 2 der Richtlinie 2001\/83\/EG gelten kann<\/strong>, auch wenn es sich um ein Arzneimittel aus menschlichem Blut oder Blutplasma im Sinne des Artikels 1 Nummer 10 der genannten Richtlinie handelt und dem im Rahmen des Medizinprodukts eine&nbsp;<strong>unterst\u00fctzende Funktion zukommt<\/strong>, werden der&nbsp;<strong>Klasse III&nbsp;<\/strong>zugeordnet<\/em>.<\/p>\n<cite>7.1. Regel 14<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>An Klasse-III-Produkte werden nach der MDR hohe Anforderungen gestellt. Dies bedeutet <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>hohen Aufwand in der Dokumentation,&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>hohen Aufwand in der \u00dcberwachung und<\/li>\n\n\n\n<li>weniger Auswahl bei den Benannten Stellen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"b-regulatorische-strategie-passend-zur-klassifizierung-beispiele\">b) Regulatorische Strategie passend zur Klassifizierung (Beispiele)<\/h3>\n\n\n\n<p>Um ein Kombinationsprodukt bestm\u00f6glich durch das Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren bzw. das Zulassungsverfahren zu bringen, sollten Hersteller strategisch vorgehen. Sie k\u00f6nnen beispielsweise die folgenden Strategien w\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"beispiel-regulatorische-strategie-1\">Beispiel Regulatorische Strategie 1<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"388\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-1024x388.png\" alt=\"Grafik, die Strategien bei Kombinationsprodukten zeigt.\" class=\"wp-image-4714097\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-1024x388.png 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-300x114.png 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-768x291.png 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-1536x582.png 1536w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-2048x776.png 2048w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-200x76.png 200w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-400x152.png 400w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-600x227.png 600w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-800x303.png 800w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/regulatorische-strategie-kombinationsprodukt-1200x455.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Erstes Beispiel f\u00fcr eine regulatorische Strategie bei Kombinationsprodukten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Zweck des Produkts ist die Messung eines Enzymspiegels \u00fcber die Haut. Der Sensor besteht aus dem Sensorkopf (1) mit einer Messkammer und einer Messzelle (2) mit einem Stoffgemisch, die im Austausch mit der Gewebefl\u00fcssigkeit das Messsignal erzeugt. Das Messsignal wird auf der Anzeige (3) in einen Messwert umgerechnet und angezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Regulatorische Strategie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Kombinierte Produktteile<\/td><td>Das Stoffgemisch (2) dient zur Erstellung einer \u00e4rztlichen Diagnose und muss gem\u00e4\u00df Definition Art. 1 Abs.1 (b) 2001\/83\/EG als\u00a0<strong>Arzneimittel<\/strong>\u00a0qualifiziert werden.\u00a0Der Sensorkopf (2) und die Anzeige (3) sind ein Ger\u00e4t bzw. Apparat zum Zweck der Diagnose sowie \u00dcberwachung einer Krankheit und sind das\u00a0<strong>Medizinprodukt<\/strong>.<\/td><\/tr><tr><td>Integraler Bestandteil<\/td><td>Das Arzneimittel ist ein integraler Bestandteil des Medizinprodukts und somit ist die Gesamtheit ein integriertes Produkt (Kombinationsprodukt).<\/td><\/tr><tr><td>Hauptwirkung<\/td><td>Hauptwirkung ist die Berechnung des Enzymspiegels \u00fcber das durch das Stoffgemisch&nbsp;erzeugte Messsignal.<\/td><\/tr><tr><td>Unterst\u00fctzende Wirkung<\/td><td>Die von der Messgr\u00f6\u00dfe erzeugte Druck\u00e4nderung wird von dem Stoffgemisch verst\u00e4rkt, wodurch die Messung genauer und stabiler wird.<\/td><\/tr><tr><td>Konformit\u00e4tsbewertung<\/td><td>Ma\u00dfgeblich ist die MDR, da die Hauptwirkung bei dem Medizinprodukt liegt.&nbsp;Wegen Anhang I Abs. 12.2 gelten weiterhin die Anforderungen aus Anhang I der 2001\/83\/EG.<\/td><\/tr><tr><td>Klassifikation<\/td><td>Klasse III wegen Regel 14<\/td><\/tr><tr><td>Beh\u00f6rden<\/td><td>Benannte Stelle (Berechtigung Klasse III) f\u00fcr das Medizinprodukt<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"beispiel-regulatorische-strategie-2\">Beispiel Regulatorische Strategie 2<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte.png\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"337\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-1024x337.png\" alt=\"2. regulatorische Strategie f\u00fcr Kombinationsprodukten.\" class=\"wp-image-4714108\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-1024x337.png 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-300x99.png 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-768x252.png 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-1536x505.png 1536w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-2048x673.png 2048w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-200x66.png 200w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-400x132.png 400w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-600x197.png 600w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-800x263.png 800w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/kombinationsprodukte-1200x395.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Zweites Beispiel f\u00fcr regulatorische Strategien bei Kombinationsprodukten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Produkt dient zur medikament\u00f6sen Behandlung einer Krankheit. Das Medikament wird von Hersteller A vordosiert in Ampullen (1) geliefert. Die Verabreichung erfolgt mit dem Smart Applikator (2), der das Medikament kontrolliert und vollst\u00e4ndig abgibt und die Daten des Vorgangs an eine mobile App (3) \u00fcbermittelt. Die mobile App (3) zeichnet die Zeitreihen auf, die ein Arzt remote \u00fcber die Cloud (4) auswerten kann. Hersteller f\u00fcr den Smart Applikator und die Softwareprodukte ist Hersteller B. Hersteller B verpackt die Teile (2) und (1) gemeinsam. Der Anwender kann die Ampullen (1) in einer Apotheke nachkaufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Regulatorische Strategie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Kombinierte Produktteile<\/td><td>Die Ampulle (1) mit dem Medikament ist das Arzneimittel. Die Ampulle ist die Prim\u00e4rverpackung.&nbsp;Der Smart Applikator (2) ist das Medizinprodukt (kein Zubeh\u00f6r, da Zubeh\u00f6re an Medizinprodukte und nicht an Arzneiprodukte gebunden sind).<\/td><\/tr><tr><td>Integraler Bestandteil<\/td><td>Ampulle (1) ist kein integral fest verbauter Bestandteil des Smart Applikators (2) und somit liegt keine Kombination im Sinne des Artikels vor.<\/td><\/tr><tr><td>Hauptwirkung<\/td><td>nicht relevant<\/td><\/tr><tr><td>Unterst\u00fctzende Wirkung<\/td><td>nicht relevant<\/td><\/tr><tr><td>Artikel 1 Abs. 9 der MDR<\/td><td>Der Smart Applikator (2) ist dazu bestimmt, das Medikament abzugeben, und unterliegt damit der MDR.<\/td><\/tr><tr><td>Konformit\u00e4tsbewertung<\/td><td>Hersteller A: Ampulle mit Arznei nach 2001\/83\/EG<br>Hersteller B: Komponenten 2, 3, 4 nach MDR (siehe Artikel 1 Abs. 9)&nbsp;<br>F\u00fcr die zusammen verpackte Gesamtheit muss Hersteller B eine Konformit\u00e4tserkl\u00e4rung nach Artikel 22 ausstellen. Die Produktteile m\u00fcssen f\u00fcr die gemeinsame Verwendung gegenseitig gekennzeichnet werden.<\/td><\/tr><tr><td>Klassifikation<\/td><td>Smart Applikator (2) und Software (3, 4) k\u00f6nnen getrennt klassifiziert werden.<\/td><\/tr><tr><td>Beh\u00f6rden<\/td><td>Hersteller A: mit EMA\/NCA f\u00fcr die Ampulle mit Arzneimittel&nbsp;<br>Hersteller B: mit Benannter Stelle f\u00fcr das Medizinprodukt&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"6-zusammenfassung\">6. Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit dem Begriff \u201eKombinationsprodukt\u201c sind solche Medizinprodukte gemeint, die ein Arzneimittel enthalten. Diese Produkte m\u00fcssen im EU-Recht entweder schwerpunktm\u00e4\u00dfig als Medizinprodukt oder schwerpunktm\u00e4\u00dfig als Arzneimittel betrachtet werden. Die Regeln hierf\u00fcr ergeben sich aus Art. 1 Abs. 8 und 9 MDR.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"a-arzneimittel-vorrangig-2001-83-eg-ist-massgeblich\">a) Arzneimittel vorrangig \u2013 2001\/83\/EG ist ma\u00dfgeblich<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr solche Produkte, die vorrangig als Arzneimittel betrachtet werden, integriert die MDR \u00fcber den Artikel 117 ihre Anforderungen aus Anhang I in die Richtlinie f\u00fcr Arzneimittel. Diese Neuerung hat einen Einfluss auf Hersteller von solchen kombinierten Arzneimitteln. F\u00fcr die Einreichung ist zus\u00e4tzlich ein Nachweis n\u00f6tig, dass der Hersteller ein bereits CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt mit Bescheinigung einer Benannten Stelle verwendet. Andernfalls ist die Stellungnahme einer Benannten Stelle n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist der Medizinproduktteil wegen des \u00dcbergangs zur MDR von einer H\u00f6herklassifizierung betroffen (das Einbeziehen einer Benannten Stelle wird notwendig), m\u00fcssen Arzneimittelhersteller bis zum Ablauf der \u00dcbergangsfristen f\u00fcr Klasse-I-Produkte beim Hersteller des Medizinprodukts die entsprechenden Bescheinigungen nachfordern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"b-medizinprodukt-vorrangig-mdr-ist-massgeblich\">b) Medizinprodukt vorrangig \u2013 MDR ist ma\u00dfgeblich<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Hersteller von kombinierten Produkten, die vorrangig als Medizinprodukt behandelt werden und bei denen die MDR ma\u00dfgeblich ist, gelten weitere Anforderungen bez\u00fcglich der Wechselwirkung aus Anhang I der MDR. F\u00fcr die Arzneimittelkomponente gelten zus\u00e4tzlich die Anforderungen aus Anhang I der Richtlinie 2001\/83\/EG. Diese Produkte werden per se in Klasse III eingeordnet. In der Regel wird ein wissenschaftliches Gutachten der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde (EMA) und\/oder (NCAs) erforderlich sein, um die Risiken der Kombination abzusch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"c-getrennt-verpackt-oder-kreuzreferenziert\"><a><\/a>c) Getrennt verpackt oder kreuzreferenziert<\/h4>\n\n\n\n<p>Hersteller, die Arzneimittel und Medizinprodukte zusammen oder getrennt verpacken und f\u00fcr die eine gemeinsame Verwendung vorgesehen ist, m\u00fcssen die Anforderungen der MDR zusammen mit Artikel 22 MDR erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em>Wenn Sie Fragen zu Kombinationsprodukten haben oder Hilfe beim Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren ben\u00f6tigen, nehmen Sie gern <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/kontakt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kontakt<\/a> zu den Expertinnen und Experten des Johner Instituts auf.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Wir bedanken uns herzlich beim T\u00dcV S\u00dcD f\u00fcr wichtigen Input zu diesem Beitrag.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>\u00c4nderungshistorie<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>2025-11-13: Abschnitt 4.d) eingef\u00fcgt (FDA Guidance)<\/li>\n\n\n\n<li>2023-09-16: Kapitel 4.c) mit Anforderungen der FDA an die Gebrauchstauglichkeit erg\u00e4nzt<\/li>\n\n\n\n<li>2022-03-01: Erste Version ver\u00f6ffentlicht<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kombinationsprodukte bestehen aus der Kombination eines Medizinprodukts und eines Arzneimittels. 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Dieses FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen zum MPG und enth\u00e4lt die Links auf die aktuelle und fr\u00fchere Versionen des Gesetzes.\u2026","rel":"","context":"In &quot;Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte&quot;","block_context":{"text":"Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/regulatory-affairs\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image.png?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image.png?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image.png?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x"},"classes":[]},{"id":542293,"url":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medical-it\/","url_meta":{"origin":4704899,"position":3},"title":"Medical-IT und Medizinprodukte: Nicht verwechseln!","author":"Mario Klessascheck","date":"18. 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Manchmal verwenden die Betreiber diese IT-Produkte alleine, manchmal in\u2026","rel":"","context":"In &quot;Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte&quot;","block_context":{"text":"Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/regulatory-affairs\/"},"img":{"alt_text":"Medical-IT oder Medizinprodukt","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Medical-IT.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Medical-IT.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Medical-IT.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Medical-IT.jpg?resize=700%2C400&ssl=1 2x"},"classes":[]},{"id":2972888,"url":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iec-62304-medizinische-software\/medical-grade-software\/","url_meta":{"origin":4704899,"position":4},"title":"Medical Grade Software","author":"Prof. Dr. Christian Johner","date":"10. 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