{"id":4828792,"date":"2025-05-14T09:59:00","date_gmt":"2025-05-14T07:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=4828792"},"modified":"2025-05-19T15:38:40","modified_gmt":"2025-05-19T13:38:40","slug":"pfmea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/pfmea\/","title":{"rendered":"Prozess-FMEA (pFMEA): Wie Sie Risiken systematisch erkennen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Prozess-FMEA (pFMEA) ist eine Methode zur systematischen Analyse von Risiken, die sich durch Fehler in Prozessen wie der Produktion und Reinigung von Produkten ergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesetze wie die <a href=\"https:\/\/mdr-konsolidiert.johner-institut.de\/\">MDR<\/a> und Normen wie die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/qualitaetsmanagement-iso-13485\/\">ISO 13485<\/a> verpflichten die Hersteller von Medizinprodukten dazu, solche Prozessrisiken zu identifizieren und zu beherrschen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 aria-label=\"1. Grundlagen\">1. Was ist die pFMEA?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Die pFMEA ist eine Methode, um Auswirkungen von Prozessfehlern zu finden<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Prozess-FMEA (pFMEA) ist wie die Design-Analyse (dFMEA) eine Auspr\u00e4gung der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/fmea-bei-medizinprodukten\/\">FMEA<\/a>, der Failure Mode and Effect Analysis. Damit ist sie ein Bottom-up-Verfahren, das zu angenommenen Fehlern (<em>Failure Modes<\/em>) die unbekannten (negativen) Auswirkungen (<em>Effects<\/em>) sucht (analysiert).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Prozess<\/strong><\/td><td><strong>Fehler im Prozess (Beispiel)<\/strong><\/td><td><strong>Negative Auswirkung auf das Prozessergebnis (Beispiel)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Dampfsterilisation<\/td><td>Temperatur ist nicht hoch genug<\/td><td>Gegenstand ist nicht steril<\/td><\/tr><tr><td>Leiterplattenbest\u00fcckung<\/td><td>Falscher Gurt mit Elektronikbauteilen eingelegt<\/td><td>Leiterplatte ist fehlerhaft best\u00fcckt, Elektronik funktioniert nicht wie vorgesehen<\/td><\/tr><tr><td>Post-Market Surveillance<\/td><td>Verantwortliche Person bzw. Bot finden Informationsquelle nicht<\/td><td>Bericht (z. B. PSUR) ist unvollst\u00e4ndig<\/td><\/tr><tr><td>Statische Code-Analyse<\/td><td>Konfigurationsdatei des Analysewerkzeugs wird \u00fcberschrieben<\/td><td>Testbericht warnt nicht, dass die zyklomatische Komplexit\u00e4t des Codes zu hoch ist<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 1: Beispiele f\u00fcr Prozesse, m\u00f6gliche Fehler und deren negativen Auswirkungen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Die pFMEA ist (meist) keine Methode zur Risikoanalyse<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Kontext der Medizinprodukte sind die unbekannten und meist unerw\u00fcnschten Folgen bzw. Auswirkungen (<em>Effects<\/em>) dieser Fehler <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/gefaehrdung-und-gefaehrdungssitation\/\">Gef\u00e4hrdungen, Gef\u00e4hrdungssituationen<\/a> und Sch\u00e4den. Kennt man die Wahrscheinlichkeit und den Schweregrad dieser resultierenden Sch\u00e4den, kennt man auch die Risiken.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb wird die FMEA vornehmlich auch als Methode zur <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/risikoanalyse\/\">Risikoanalyse<\/a> verstanden. Allerdings ist das nicht ganz zutreffend, da die Methode nur bedingt geeignet ist, um die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/schweregrad-schaden-iso-14971\/\">Schweregrade von Sch\u00e4den<\/a> und Wahrscheinlichkeiten der Sch\u00e4den zu bestimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem sind die Auswirkungen keine Sch\u00e4den im Sinne der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/\">ISO 14971<\/a> (z. B. physische Beeintr\u00e4chtigungen von Patienten). Vielmehr handelt es sich um Elemente einer Ursachenkette, die erst im weiteren Verlauf zu diesen Sch\u00e4den f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein.jpeg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"137\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein-300x137.jpeg\" alt=\"Grafik zeigt Chevron-Diagramm, umm die Abgrenzung von der pFMEA und der Risikoanalyse zu erkl\u00e4ren.\" class=\"wp-image-4828836\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein-300x137.jpeg 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein-768x349.jpeg 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein-200x91.jpeg 200w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein-400x182.jpeg 400w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein-600x273.jpeg 600w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein-800x364.jpeg 800w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pFMEA-versus-Risiken-klein.jpeg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Abgrenzung pFMEA und Risikoanalyse (zum Vergr\u00f6\u00dfern klicken)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beispielsweise ist ein nicht steriles Produkt (siehe Tabelle 1) kein Schaden, sondern eine m\u00f6gliche Schadensquelle und damit definitionsgem\u00e4\u00df eine Gef\u00e4hrdung und kein Risiko.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Die pFMEA ist eine gute Erg\u00e4nzung zur dFMEA<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie die Akronyme bereits nahelegen, untersucht die pFMEA die Auswirkungen fehlerhafter Prozesse. Die dFMEA hat hingegen die Auswirkungen fehlerhafter Produkte im Fokus. Das \u201ed\u201c in dFMEA bezieht sich auf das Design; Design hier im Sinne des Entwurfs und der Konstruktion von Produkten, weniger im Sinne des grafischen Designs.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis einer pFMEA besteht in der Absch\u00e4tzung der Auswirkungen eines Prozessfehlers auf das Ergebnis. So ein (unerw\u00fcnschtes) Prozessergebnis kann beispielsweise eine nicht spezifikationsgem\u00e4\u00df produzierte Komponente sein. Diese nicht spezifikationsgem\u00e4\u00dfe Komponente ist der Startpunkt der dFMEA. Die Methode untersucht die Auswirkungen von nicht spezifikationsgem\u00e4\u00dfen Komponenten auf das gesamte Produkt und letztlich auf die Patienten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA.png\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4867519\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-300x169.png 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-768x432.png 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-200x113.png 200w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-400x225.png 400w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-600x338.png 600w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA-800x450.png 800w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/pFMEA.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: Zusammenspiel von dFMEA und pFMEA (zum Vergr\u00f6\u00dfern klicken)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit kann die pFMEA der dFMEA als Input dienen, indem sie wesentliche Informationen liefert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Art<\/strong> des nicht spezifikationsgem\u00e4\u00dfen Verhaltens (z. B. fehlerhaft best\u00fcckte Platine)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ausma\u00df<\/strong> des nicht spezifikationsgem\u00e4\u00dfen Verhaltens (z. B. Anzahl der verbleibenden Keime auf einem sterilisierten Teil des Medizinprodukts)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wahrscheinlichkeit<\/strong> des nicht spezifikationsgem\u00e4\u00dfen Verhaltens<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"2. Einsatzgebiete\">2. Wann sollte die pFMEA zum Einsatz kommen?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) pFMEA beim Entwurf neuer Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nicht nur bei Kernprozessen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die pFMEA sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn eine Organisation neue Prozesse etabliert. Das betrifft nicht nur Kernprozesse wie Entwicklung, Produktion und Wartung von Produkten, sondern auch Unterst\u00fctzungsprozesse wie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Einkauf<\/li>\n\n\n\n<li>Lieferung, Logistik, Lagerung<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/digitale-dienstleistungen\/regulatory-monitoring\/regulatory-radar\/\">\u00dcberwachung neuer und ge\u00e4nderter Regularien<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/post-market-surveillance\/\">Post-Market Surveillance<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Vertrieb<\/li>\n\n\n\n<li>Schulungen, Training von Mitarbeitenden und von Kunden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ggf. mehr als eine pFMEA pro Prozess<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei den Kernprozessen sollte die Organisation nicht nur ein einzelne pFMEA durchf\u00fchren. Vielmehr kommen im Rahmen dieser Prozesse mehrere Subprozesse bzw. Verfahren zur Anwendung, die einzeln analysiert werden sollten, wie die folgenden Beispiele zeigen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Entwicklung\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Modellierung und Simulation von physikalischen Eigenschaften, z. B. der mechanischen Festigkeit<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/software-testing\/\">Testen von Software<\/a> und statische Code-Analyse<\/li>\n\n\n\n<li>Sammeln von Trainingsdaten und Trainieren von Modellen beim maschinellen Lernen (<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/kuenstliche-intelligenz-in-der-medizin\/\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Produktion\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Identifikation und R\u00fcckverfolgbarkeit von Bauteilen und Materialien<\/li>\n\n\n\n<li>Best\u00fcckung von Leiterplatten<\/li>\n\n\n\n<li>Montage von Komponenten<\/li>\n\n\n\n<li>Sterilisation von Produkten<\/li>\n\n\n\n<li>Verpackung und Labeling von Produkten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">pFMEA zur Prozessgestaltung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die pFMEA hat zum Ziel, unerw\u00fcnschte und unbekannte Auswirkungen fehlerhafter Prozesse zu analysieren. Damit hilft sie, notwendige Gegenma\u00dfnahmen wie zus\u00e4tzliche Pr\u00fcfschritte zu bestimmen. Und das wiederum f\u00fchrt zu \u00c4nderungen der Prozesse: Das Prozessdesign, die pFMEA und die Prozess\u00e4nderung erfolgen iterativ.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) pFMEA bei der \u00c4nderung bestehender Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt viele Anl\u00e4sse, aufgrund derer Prozesse ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es sind bisher unbekannte Risiken aufgetreten.<\/li>\n\n\n\n<li>Bekannte Risiken wurden falsch (zu niedrig) eingesch\u00e4tzt.<\/li>\n\n\n\n<li>Prozess-Inputs \u00e4ndern sich, weil z. B. Bauteile nicht mehr verf\u00fcgbar sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Prozesselemente m\u00fcssen ge\u00e4ndert werden: Es erfolgt z. B. ein Software-Update der Steuerelektronik f\u00fcr eine Produktionsstra\u00dfe.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Prozess-Outputs m\u00fcssen ge\u00e4ndert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Betriebswirtschaftliche Gr\u00fcnde zwingen den Hersteller zu einer h\u00f6heren Automatisierung von Prozessen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese \u00c4nderungen muss die Organisation daraufhin bewerten, ob <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>neue (unbekannte) Auswirkungen oder <\/li>\n\n\n\n<li>bekannte Auswirkungen mit einer anderen Wahrscheinlichkeit oder <\/li>\n\n\n\n<li>bekannte Auswirkungen mit einem anderen Schweregrad<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>die Folgen sein k\u00f6nnen. Genau daf\u00fcr ist die pFMEA pr\u00e4destiniert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) pFMEA zur \u00c4nderung bestehender Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<p>Die pFMEA kann nicht nur die notwendige Folge einer Prozess\u00e4nderung sein, sondern auch selbst eine \u00c4nderung ausl\u00f6sen. Denn die Organisation ist mithilfe der pFMEA in der Lage, Schwachstellen in den Prozessen zu identifizieren und diese zu verbessern, selbst wenn keine negativen Auswirkungen auf Patienten, Anwender und Dritte die Folge w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gliche Schwachstellen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Anzahl unkritischer Fehler<\/li>\n\n\n\n<li>Die Notwendigkeit von weiteren Arbeits- und Pr\u00fcfschritten<\/li>\n\n\n\n<li>Die Durchlaufdauer des Prozesses<\/li>\n\n\n\n<li>Der Verbrauch an Energie und Materialien<\/li>\n\n\n\n<li>Die Abgrenzung von und das Zusammenspiel mit anderen Prozessen<\/li>\n\n\n\n<li>Die Entscheidung f\u00fcr oder gegen ein Outsourcing<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">d) pFMEA bei der Vorbereitung der Prozessvalidierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die regulatorischen Vorgaben (siehe Kapitel 4 dieses Artikels) zwingen die Hersteller, die Prozesse zu validieren. Diese Validierung bedeutet f\u00fcr Hersteller hohe Aufw\u00e4nde. So sind eine vollst\u00e4ndige Pr\u00fcfung aller Prozessparameter oder das vollst\u00e4ndige Testen einer Prozesssoftware meistens sogar unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher erlauben die gesetzlichen und normativen Vorgaben einen risikobasierten Ansatz. Das hei\u00dft, dass die Hersteller die Aufw\u00e4nde f\u00fcr die Validierung des Prozesses an die Risiken anpassen d\u00fcrfen, die aus diesem Prozess hervorgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die pFMEA tr\u00e4gt dazu bei, diese Risiken zu quantifizieren, auch wenn sie selbst keine Methode zur Risikoanalyse im Sinne der ISO 14971 ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 48 48\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M20,19.5h16v-3H20V19.5z M20,25.5h16v-3H20V25.5z M20,31.5h10v-3H20V31.5z M14.1,20c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4s-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6c-0.4,0.4-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4C13,19.9,13.5,20,14.1,20z M14.1,26c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4 S14.6,22,14.1,22c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,26,14.1,26z M14.1,32c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,32,14.1,32z M7,40c-1.7,0-3-1.4-3-3V11c0-0.8,0.3-1.5,0.9-2.1C5.5,8.3,6.2,8,7,8h34 c0.8,0,1.5,0.3,2.1,0.9C43.7,9.5,44,10.2,44,11v26c0,0.8-0.3,1.5-0.9,2.1C42.5,39.7,41.8,40,41,40L7,40z M7,37h34V11H7V37z M7,11\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Weiterf\u00fchrende Informationen<\/span><\/div>\n<p>In diesem <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/qualitaetsmanagement-iso-13485\/prozessvalidierung\/\">Artikel zur Prozessvalidierung<\/a> erfahren Sie mehr zum Vorgehen und zu den regulatorischen Anforderungen, die Sie dabei erf\u00fcllen m\u00fcssen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"3. Ablauf\">3. Wie l\u00e4uft eine pFMEA ab?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schritt 1: Planung<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Planung der pFMEA legt die Organisation die folgenden Aspekte fest:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Prozess, der analysiert werden soll<\/li>\n\n\n\n<li>Team, das die pFMEA durchf\u00fchren oder daran beteiligt werden soll<\/li>\n\n\n\n<li>Daf\u00fcr notwendige Aktivit\u00e4ten (werden im Folgenden beschrieben)<\/li>\n\n\n\n<li>Zeitpunkt und Zeitdauer f\u00fcr die pFMEA<\/li>\n\n\n\n<li>Regulatorische Anforderungen, die erf\u00fcllt werden m\u00fcssen<\/li>\n\n\n\n<li>Ggf. Methoden und Werkzeuge f\u00fcr z. B. die Dokumentation<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schritt 2: Vorbereitung<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Vorbereitung der pFMEA sichtet und erg\u00e4nzt das Team die Prozessbeschreibung. Fehlt diese Beschreibung, so holt das Team diese Dokumentation nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Prozessbeschreibung sollte umfassen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Prozessschritte. F\u00fcr jeden Schritt\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Inputs (Materialien, Energien, Informationen)<\/li>\n\n\n\n<li>die Outputs (Materialien, Energien, Informationen)<\/li>\n\n\n\n<li>die daran beteiligten Personen<\/li>\n\n\n\n<li>die vorgesehenen Aktivit\u00e4ten ggf. mit zugeh\u00f6rigen Arbeitsanweisungen und Anforderungen<\/li>\n\n\n\n<li>die daran beteiligten Systeme (Werkzeuge, Maschinen, Software usw.) ggf. mit vorhandenen Validierungsaufzeichnungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Anforderungen an das Prozessergebnis<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr jedes Prozessergebnis eine Absch\u00e4tzung der Folgen, wenn dieses nicht erf\u00fcllt ist. Als Vereinfachung kann jedes Prozessergebnis als kritisch oder nicht kritisch klassifiziert werden. Diese Klassifizierung l\u00e4sst sich z. B. aus einer dFMEA ableiten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Um diese Prozesse \u00fcbersichtlich zu dokumentieren, eignen sich Diagramme, die z. B. der Spezifikationssprache <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Business_Process_Model_and_Notation\">Business Process Modeling Notation (BPMN)<\/a> erstellt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schritt 3: Durchf\u00fchrung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die eigentliche pFMEA besteht darin, f\u00fcr jeden Prozessschritt zu \u00fcberlegen, welche Fehler auftreten k\u00f6nnen und welche Folgen diese f\u00fcr das Prozessergebnis h\u00e4tten. Dabei unterst\u00fctzen die folgenden Leitfragen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was sind die Folgen f\u00fcr den Output eines Arbeitsschritts,\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>wenn dessen Inputs nicht der Spezifikation gen\u00fcgen?<\/li>\n\n\n\n<li>wenn dessen Aktivit\u00e4ten nicht oder nicht wie spezifiziert durchgef\u00fchrt werden?<\/li>\n\n\n\n<li>wenn sich ein System (Maschine, Werkzeuge usw.) nicht spezifikationsgem\u00e4\u00df verh\u00e4lt?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Was sind die Folgen, wenn ein Arbeitsschritt nicht durchgef\u00fchrt wird oder zwei Arbeitsschritte vertauscht werden?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie erkennt man, dass einer der oben beschriebenen Fehler aufgetreten ist?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M430.9,177.6c-0.3-96-78.1-174.1-174-174.9c-0.1,0-0.2,0-0.4,0c-0.2,0-0.4,0-0.5,0c-0.2,0-0.4,0-0.5,0 c-0.1,0-0.2,0-0.4,0c-95.9,0.8-173.7,78.9-174,174.9c-0.4,7.3-1.9,60.3,36.6,109.2c29.5,37.6,49.4,74.7,55,85.9v63.5 c0,0,0,0.1,0,0.1c0,0.5,0,0.9,0.1,1.4c0,0.3,0.1,0.6,0.1,0.9c0,0.1,0,0.2,0,0.2c0.4,2.7,1.4,5.2,3,7.4l33.7,55.1 c3.1,5.1,8.7,8.2,14.7,8.2h61.8c6,0,11.5-3.1,14.7-8.2l33.7-55.1c1.5-2.1,2.6-4.6,3-7.4c0-0.1,0-0.2,0-0.2c0-0.3,0.1-0.6,0.1-0.9 c0-0.5,0.1-0.9,0.1-1.4c0,0,0-0.1,0-0.1v-60.3c1.2-2.4,22.3-45.5,56.7-89.2C432.8,237.8,431.3,184.9,430.9,177.6z M303.3,418.8 h-96.2v-33.1h96.2V418.8z M276.4,475h-42.5l-13.3-21.6h69L276.4,475z M311.6,351.4H200.4c-8.6-16.3-28-50.6-55.7-85.9 c-32-40.6-29.3-85.7-29.3-86c0-0.4,0.1-0.9,0.1-1.3c0-77.6,63-140.8,140.5-141.1c77.5,0.3,140.5,63.5,140.5,141.1 c0,0.4,0,0.9,0.1,1.3c0,0.4,3.1,44.9-29.3,86C339.5,300.8,320.2,335.1,311.6,351.4z\"><\/path><path d=\"M257.8,64.4c-62,0-112.5,50.5-112.5,112.5c0,9.5,7.7,17.2,17.2,17.2s17.2-7.7,17.2-17.2 c0-43.1,35-78.1,78.1-78.1c9.5,0,17.2-7.7,17.2-17.2S267.3,64.4,257.8,64.4z\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Tipp<\/span><\/div>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ursache-Wirkungs-Diagramm\">Ishikawa-Methode<\/a> hilft Ihnen, m\u00f6gliche Fehlerquellen f\u00fcr jeden Prozessschritt zu identifizieren. Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/hazop-iec-61882\/\">HAZOP-Methode (IEC 61882)<\/a> ist sehr n\u00fctzlich, um die verschiedenen Formen fehlerhafter Inputs und Outputs zu beschreiben.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse der pFMEA m\u00fcssen dokumentiert werden. Daf\u00fcr eignet sich eine tabellarische Form:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Prozessschritt<\/td><td>Fehler beim Prozessschritt<\/td><td>Ggf. Ursache f\u00fcr den Fehler<\/td><td>Wahrscheinlichkeit f\u00fcr den Fehler<\/td><td>Entdeckungswahrscheinlichkeit f\u00fcr den Fehler<\/td><td>Auswirkung des Fehlers<\/td><td>RPZ<\/td><td>Ma\u00dfnahmen<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;1: &#8230;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>2: \u2026\u00a0<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 2: Beispiel f\u00fcr die Dokumentation einer pFMEA; RPZ = Risikopriorit\u00e4tszahl<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In der pFMEA werden drei Gr\u00f6\u00dfen quantitativ erfasst und jeweils mit Werten zwischen 0 und 10 versehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wahrscheinlichkeit f\u00fcr den Fehler<\/li>\n\n\n\n<li>Eins minus Entdeckungswahrscheinlichkeit, wobei die Entdeckungswahrscheinlichkeit einen Wert zwischen 0 (sichere Entdeckung) und 1 (Entdeckung unm\u00f6glich) einnimmt. Wenn die Entdeckungswahrscheinlichkeit 1 (d. h. 100 Prozent) ist, ist der Wert null.<\/li>\n\n\n\n<li>Auswirkung des Fehlers (0 = keine Auswirkung, 10 = maximal schwere Auswirkung)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/risikoprioritaetszahl-rpz\/\"><strong>Risikopriorit\u00e4tszahl<\/strong><\/a> (RPZ) ist das Produkt dieser drei quantitativen Gr\u00f6\u00dfen und kann Werte zwischen 0 und 1.000 annehmen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 576 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><path d=\"M569.5,440c18.5,32-4.7,72-41.6,72H48.1c-36.9,0-60-40.1-41.6-72L246.4,24c18.5-32,64.7-32,83.2,0L569.5,440 L569.5,440z M288,354c-25.4,0-46,20.6-46,46s20.6,46,46,46s46-20.6,46-46S313.4,354,288,354z M244.3,188.7l7.4,136 c0.3,6.4,5.6,11.3,12,11.3h48.5c6.4,0,11.6-5,12-11.3l7.4-136c0.4-6.9-5.1-12.7-12-12.7h-63.4C249.4,176,244,181.8,244.3,188.7 L244.3,188.7z\"><\/path><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Achtung<\/span><\/div>\n<p>Viele Firmen nutzen die Zahl 125 als Grenzwert, unterhalb dessen keine risikominimierenden Ma\u00dfnahmen notwendig sind. Die ISO 14971 und die MDR bzw. IVDR bestehen allerdings darauf, die Risiken so weit wie m\u00f6glich zu reduzieren. Daher m\u00fcsste diese Zahl zumindest begr\u00fcndet werden k\u00f6nnen. Besser w\u00e4re es, darauf zu verzichten und f\u00fcr jedes \u201eRisiko\u201c einzeln zu entscheiden, ob Ma\u00dfnahmen notwendig sind.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schritt 4: Ergebnisbewertung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Risikopriorit\u00e4tszahl gibt einen Hinweis darauf, wie folgenreich ein Fehler ist. Allerdings wird sie inzwischen nicht mehr als ein Ma\u00df f\u00fcr das Risiko angesehen, sondern als Hilfsmittel f\u00fcr die Priorisierung von Aufgaben (insbesondere Ma\u00dfnahmen).<\/p>\n\n\n\n<p>Die finale Bewertung des Risikos im Sinne der ISO 14971 obliegt nicht mehr (alleine) dem pFMEA-Team. Vielmehr m\u00fcssen die Folgen fehlerhafter Prozess-Outputs bis hin zu Patienten, Anwendern und Dritten extrapoliert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schritt 5: Ergebnisweitergabe<\/h3>\n\n\n\n<p>Als wesentliches Ergebnis der pFMEA liegt die oben gezeigte Tabelle 2 vor. Die Ma\u00dfnahmen sind nicht Bestandteil dieser Analyse. Die Spalte \u201eMa\u00dfnahmen\u201c hat sich allerdings bew\u00e4hrt, um sicherzustellen, dass zu den identifizierten Risiken auch tats\u00e4chlich Ma\u00dfnahmen ergriffen wurden.<\/p>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"4. Typische Fehler\">4. Welche Fehler sollten bei der pFMEA vermieden werden?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehler 1: Ziele unklar<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Team sollte ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis der Ziele haben. Das betrifft:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eScope\u201c, insbesondere den Prozess (Ist z. B. die ganze Produktion gemeint oder \u201enur\u201c die Montage?)<\/li>\n\n\n\n<li>Zielsetzung (Geht es z. B. um das Erf\u00fcllen regulatorischer Anforderungen oder um eine Verbesserung des Prozesses?)<\/li>\n\n\n\n<li>Bedeutung der pFMEA (W\u00e4ren Patientensch\u00e4den die m\u00f6glichen Folgen einer insuffizienten pFMEA oder \u201enur\u201c ein verlangsamter Prozess?)<\/li>\n\n\n\n<li>Regulatorische Anforderungen, die damit oder dabei erf\u00fcllt werden m\u00fcssen (z. B. die der FDA oder die der EU?)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehler 2: Team falsch zusammengesetzt<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Team sollten die folgenden Rollen zumindest zeitweise beteiligt sein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Risikomanager\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>beherrscht die Methodik<\/li>\n\n\n\n<li>kennt Auswirkungen eines suboptimalen Prozessergebnisses auf Patienten, Anwender und Dritte<\/li>\n\n\n\n<li>kennt regulatorische Anforderungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Prozessverantwortliche\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>kennt den Prozess<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Am Prozess beteiligte Personen\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>wissen, was schiefgehen kann<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Qualit\u00e4tsmanager<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehler 3: Zeitpunkt ist falsch gew\u00e4hlt<\/h3>\n\n\n\n<p>Die pFMEA sollte zum Einsatz kommen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wenn der Prozess erstmalig entworfen wird<\/li>\n\n\n\n<li>Falls eine R\u00fcckmeldung aus nachgelagerten Phasen dazu Anlass gibt<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn der Prozess einschlie\u00dflich der daran beteiligten Systeme ge\u00e4ndert werden soll<\/li>\n\n\n\n<li>Regelm\u00e4\u00dfig, um auch den State of the Art zu \u00fcberpr\u00fcfen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehler 4: Abstimmung fehlt<\/h3>\n\n\n\n<p>Die pFMEA alleine liefert nicht die gew\u00fcnschten Informationen, um Risiken durch Medizinprodukte zu identifizieren und zu quantifizieren. Vielmehr m\u00fcssen betrachtet werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Alle Prozesse, die Inputs f\u00fcr den untersuchten Prozess liefern (z. B. die Komponentenproduktion f\u00fcr die Montage)<\/li>\n\n\n\n<li>Alle Prozesse, die mit den Outputs des Prozesses arbeiten (z. B. die Produktion mit den Ergebnissen der Entwicklung)<\/li>\n\n\n\n<li>Das gesamte Risikomanagement, das sowohl die Entwicklung (dFMEA) als auch die Produktion sowie nachgelagerte Prozesse (pFMEA) umfassen muss<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Damit bedarf es oft einer Abstimmung mehrerer Prozessverantwortlicher, selbst wenn nur ein Prozess ge\u00e4ndert wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehler 5: RPZ und ihre Faktoren werden missverstanden<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Risikopriorit\u00e4tszahl ist kein Ma\u00df f\u00fcr das Risiko gem\u00e4\u00df ISO 14971. Auch darf der Faktor \u201eAuswirkung\u201c nicht mit dem Schweregrad von Sch\u00e4den nach ISO 14971 verwechselt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Multiplikation von drei numerischen Werten erzeugt oft die falsche Illusion einer Genauigkeit. Aber meist ist jeder der Faktoren nur das Ergebnis einer Sch\u00e4tzung, und die Multiplikation kann die Ungenauigkeit vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 48 48\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M20,19.5h16v-3H20V19.5z M20,25.5h16v-3H20V25.5z M20,31.5h10v-3H20V31.5z M14.1,20c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4s-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6c-0.4,0.4-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4C13,19.9,13.5,20,14.1,20z M14.1,26c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4 S14.6,22,14.1,22c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,26,14.1,26z M14.1,32c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,32,14.1,32z M7,40c-1.7,0-3-1.4-3-3V11c0-0.8,0.3-1.5,0.9-2.1C5.5,8.3,6.2,8,7,8h34 c0.8,0,1.5,0.3,2.1,0.9C43.7,9.5,44,10.2,44,11v26c0,0.8-0.3,1.5-0.9,2.1C42.5,39.7,41.8,40,41,40L7,40z M7,37h34V11H7V37z M7,11\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Weiterf\u00fchrende Informationen<\/span><\/div>\n<p>In unserem Beitrag zur <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iso-14971-risikomanagement\/risikoprioritaetszahl-rpz\/\">Risikopriorit\u00e4tszahl<\/a> werden diese \u00dcberlegungen detailliert dargelegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"5. Gesetzl. Anforderungen\">5.Welche regulatorischen Anforderungen hilft die pFMEA zu erf\u00fcllen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Hersteller m\u00fcssen nach <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/stand-der-technik\/\">Stand der Technik<\/a> die Risiken durch ihre Medizinprodukte identifizieren und beherrschen. Die pFMEA ist eine Methode, die diesem Stand der Technik entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Anforderungen finden sich u. a. in den folgenden regulatorischen Vorgaben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>MDR, IVDR\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/mdr-konsolidiert.johner-institut.de\/mdr_de.html#artikel-10\">Artikel 10<\/a> (2)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/mdr-konsolidiert.johner-institut.de\/mdr_de.html#annex-I\">Anhang I<\/a> (3)<\/li>\n\n\n\n<li>Anhang I in vielen weiteren Abschnitten, u. a. (10), (11)<\/li>\n\n\n\n<li>Anhang II Abschnitt (3), (5)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>ISO 13485\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vorgaben zum risikobasierten Ansatz, u. a. beim Validieren von Prozessen, Messmitteln und computerisierter Software<\/li>\n\n\n\n<li>Vorgaben zur Prozessvalidierung, u. a. Kapitel 7.5.6<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>FDA 21 CFR part 820 (der weitgehend durch die ISO 13485 abgel\u00f6st wird\/wurde)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 48 48\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M20,19.5h16v-3H20V19.5z M20,25.5h16v-3H20V25.5z M20,31.5h10v-3H20V31.5z M14.1,20c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4s-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6c-0.4,0.4-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4C13,19.9,13.5,20,14.1,20z M14.1,26c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4 S14.6,22,14.1,22c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,26,14.1,26z M14.1,32c0.6,0,1-0.2,1.4-0.6 c0.4-0.4,0.6-0.9,0.6-1.4c0-0.6-0.2-1-0.6-1.4c-0.4-0.4-0.9-0.6-1.4-0.6c-0.6,0-1,0.2-1.4,0.6s-0.6,0.9-0.6,1.4 c0,0.6,0.2,1,0.6,1.4S13.5,32,14.1,32z M7,40c-1.7,0-3-1.4-3-3V11c0-0.8,0.3-1.5,0.9-2.1C5.5,8.3,6.2,8,7,8h34 c0.8,0,1.5,0.3,2.1,0.9C43.7,9.5,44,10.2,44,11v26c0,0.8-0.3,1.5-0.9,2.1C42.5,39.7,41.8,40,41,40L7,40z M7,37h34V11H7V37z M7,11\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Weiterf\u00fchrende Informationen<\/span><\/div>\n<p>Lesen Sie in diesem Beitrag zur <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/computer-system-validation-csv\/\">Computerized Software Validation<\/a>, die ebenfalls risikobasiert erfolgen soll oder kann, warum die pFMEA eine wertvolle Methode ist.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Fazit und Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die pFMEA dient der systematischen Analyse der Auswirkungen, die ein Fehler innerhalb eines Prozesses nach sich ziehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Auditoren betrachten die pFMEA als <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/stand-der-technik\/\">Stand der Technik<\/a>. Unabh\u00e4ngig davon sollten Organisationen die pFMEA als Methode in Betracht ziehen, insbesondere bei Prozessen, die eine Auswirkung auf die Konformit\u00e4t der Produkte haben, z. B. wie die Produktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der pFMEA schaffen die Organisationen nicht nur Konformit\u00e4t, sondern sie k\u00f6nnen ihre Aufw\u00e4nde f\u00fcr z. B. Produktpr\u00fcfungen risikobasiert gestalten und dadurch unn\u00f6tige Aufw\u00e4nde vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 50 50\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><rect width=\"10.16\" height=\"10.27\"><\/rect><rect y=\"13.24\" width=\"10.16\" height=\"10.27\"><\/rect><rect y=\"26.49\" width=\"10.16\" height=\"10.27\"><\/rect><rect x=\"13.15\" y=\"13.24\" width=\"10.16\" height=\"10.27\"><\/rect><rect x=\"13.15\" y=\"26.49\" width=\"10.16\" height=\"10.27\"><\/rect><rect x=\"13.15\" y=\"39.73\" width=\"10.16\" height=\"10.27\"><\/rect><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Unterst\u00fctzung durch das Johner Institut<\/span><\/div>\n<p>Das Johner Institut unterst\u00fctzt Medizinproduktehersteller und deren Dienstleister beim Aufbau von QM-Systemen und bei der Risikoanalyse f\u00fcr Produkte und Prozesse. Treten Sie mit uns in <a href=\"http:\/\/johner-institut.de\/kontakt\/\">Kontakt<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/auditgarant\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Auditgarant<\/a> stellt das Johner Institut mehrere Videoserien und dazu passende Templates bereit, mit denen Hersteller eine dFMEA oder pFMEA gesetzeskonform durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>\u00c4nderungshistorie<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>2025-05-14: Nur kleine redaktionelle \u00c4nderungen, v. a. die Info-K\u00e4sten neu gestaltet, Links erg\u00e4nzt, Rechtschreibfehler korrigiert<\/li>\n\n\n\n<li>2022-05-03: Artikel in jetziger Form ver\u00f6ffentlicht<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Prozess-FMEA (pFMEA) ist eine Methode zur systematischen Analyse von Risiken, die sich durch Fehler in Prozessen wie der Produktion und Reinigung von Produkten ergeben. 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