{"id":519917,"date":"2019-10-24T09:00:36","date_gmt":"2019-10-24T07:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=519917"},"modified":"2025-02-11T12:30:34","modified_gmt":"2025-02-11T11:30:34","slug":"eigenherstellung-von-medizinprodukten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/eigenherstellung-von-medizinprodukten\/","title":{"rendered":"Eigenherstellung von Medizinprodukten"},"content":{"rendered":"\n<p>Bei der Eigenherstellung von Medizinprodukten gelten geringere regulatorische Anforderungen als bei solchen Produkten, die in Verkehr gebracht werden. Doch das gilt nur unter bestimmten Bedingungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahren Sie in diesem Artikel, wann eine Eigenherstellung vorliegt und was Sie als Hersteller und Betreiber beachten m\u00fcssen, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 aria-label=\"1. Was die MDR regelt\">1. Eigenherstellung: Was die MDR regelt<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n    <div class=\"definition\">\n        <i class=\"fa fa-exclamation-circle\"><\/i> Definition: <dfn>Eigenherstellung<\/dfn>\n    <\/div>\n    <dd>Produkte aus Eigenherstellung sind solche Produkte, die ausschlie\u00dflich in Gesundheitseinrichtungen hergestellt und verwendet werden.<\/dd>\n\n<\/div>\n\n\n\n<p>Stellen Gesundheitseinrichtungen Medizinprodukte selbst her und verwenden sie auch selbst, gew\u00e4hrt die EU-<a href=\"https:\/\/mdr-konsolidiert.johner-institut.de\/mdr_de.html#artikel-5\">Medizinprodukteverordnung MDR<\/a>&nbsp;unter bestimmten Bedingungen rechtliche Erleichterungen. Produkte aus Eigenherstellung m\u00fcssen insbesondere kein Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren durchlaufen, was Aufwand und Kosten erheblich reduziert. Au\u00dferdem&nbsp;kann auf das Einbeziehen einer Benannten Stelle verzichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Geregelt sind die Erleichterungen in Artikel 5 Abs. 5 MDR:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eMit Ausnahme der einschl\u00e4gigen grundlegenden Sicherheits- und\u00a0<a href=\"https:\/\/mdr-konsolidiert.johner-institut.de\/mdr_de.html#leistung\">Leistung<\/a>sanforderungen gem\u00e4\u00df\u00a0<a href=\"https:\/\/mdr-konsolidiert.johner-institut.de\/mdr_de.html#annex-I\">Anhang I<\/a> gelten die Anforderungen dieser Verordnung nicht f\u00fcr\u00a0Produkte, die ausschlie\u00dflich innerhalb von in der Union ans\u00e4ssigen\u00a0<a href=\"https:\/\/mdr-konsolidiert.johner-institut.de\/mdr_de.html#gesundheitseinrichtung\">Gesundheitseinrichtung<\/a>en hergestellt und verwendet werden\u201c<\/p>\n<cite>Quelle: Art. 5 Abs. 5 MDR<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n    <div class=\"definition\">\n        <i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen\n    <\/div>\n    <p>Lesen Sie mehr zu IVD aus Eigenherstellung in unserem Beitrag zu&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/laboratory-developed-test-ldt\/#section_scroll5\">Inhouse-IVD<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\n<h2 aria-label=\"2. Voraussetzungen\">2. Die Voraussetzungen f\u00fcr rechtliche Erleichterungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit Produkte aus Eigenherstellung von den Erleichterungen der MDR profitieren, m\u00fcssen sie die folgenden Voraussetzungen erf\u00fcllen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sie m\u00fcssen in EU-ans\u00e4ssigen Gesundheitseinrichtungen hergestellt und verwendet werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Sie d\u00fcrfen nicht in Verkehr gebracht bzw. an eine andere Einrichtung abgegeben werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Sie m\u00fcssen den Anforderungskatalog aus Art. 5 Abs. 5 MDR erf\u00fcllen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Gesundheitseinrichtung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der \u201eEigenhersteller\u201c muss eine Gesundheitseinrichtung sein, die ausschlie\u00dflich innerhalb der Union ans\u00e4ssig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Was unter \u201eGesundheitseinrichtung\u201c f\u00e4llt, definiert die MDR in Art. 2 Ziff. 36.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n    <div class=\"definition\">\n        <i class=\"fa fa-exclamation-circle\"><\/i> Definition: <dfn>Gesundheitseinrichtung<\/dfn>\n    <\/div>\n    <dd>eine Organisation, deren Hauptzweck in der Versorgung oder Behandlung von Patienten oder der F\u00f6rderung der \u00f6ffentlichen Gesundheit besteht<\/dd>\n    <div class=\"defsource\">Quelle: MDR Art. 2 Ziff. 36<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Hierunter fallen typischerweise z. B. Kliniken oder Arztpraxen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n    <div class=\"definition\">\n        <i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen\n    <\/div>\n   <p>Zur Eigenherstellung von IVD in medizinischen Laboren erfahren Sie mehr im Beitrag&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/laboratory-developed-test-ldt\/#section_scroll5\">Inhouse-IVD<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Eigenherstellung und Eigennutzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen die Produkte ausschlie\u00dflich innerhalb der Gesundheitseinrichtung hergestellt und verwendet werden. Sie d\u00fcrfen nicht an eine \u201eandere rechtlich eigenst\u00e4ndige Einrichtung\u201c abgegeben werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist die Eigenherstellung und -nutzung von Medizinprodukten insbesondere vom Inverkehrbringen abzugrenzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Unterschied zum Inverkehrbringen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die MDR versteht unter \u201eInverkehrbringen\u201c:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eInverkehrbringen\u201c bezeichnet die erstmalige Bereitstellung eines Produkts, mit Ausnahme von Pr\u00fcfprodukten, auf dem Unionsmarkt<\/p>\n<cite><em>Quelle: Art. 2 Ziff. 28 MDR<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der wichtigste Unterschied zwischen der Eigenherstellung und dem Inverkehrbringen liegt darin, dass bei der Eigenherstellung das Medizinprodukt in einer Gesundheitseinrichtung hergestellt und in der&nbsp;<strong>gleichen&nbsp;<\/strong>Einrichtung auch verwendet wird, w\u00e4hrend beim Inverkehrbringen eine \u201eAbgabe&nbsp;<strong>an andere<\/strong>\u201c vorliegt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auch keine Abgabe an andere Gesundheitseinrichtungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Dem Wortlaut von Art. 5 Abs. 5 MDR\/IVDR nach\u00a0<strong>gilt dies auch f\u00fcr die Abgabe an andere Gesundheitseinrichtungen<\/strong>.\u00a0Das hei\u00dft: Wenn eine Gesundheitseinrichtung f\u00fcr eine andere Gesundheitseinrichtung ein Medizinprodukt erstellt, handelt es sich um Inverkehrbringen. Das w\u00e4re z. B. dann der Fall, wenn ein Krankenhaus einem anderen Krankenhaus seine Skripte \u00fcberl\u00e4sst. Ob dies entgeltlich oder unentgeltlich geschieht, ist dabei unerheblich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Keine industrielle Produktion<\/h4>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Gesundheitseinrichtung das Medizinprodukt im industriellen Ma\u00dfstab herstellt (Massenproduktion), handelt es sich&nbsp;<strong>nicht mehr&nbsp;<\/strong>um die Eigenherstellung bzw. -Nutzung von Medizinprodukten. Es gelten dann die \u00fcblichen Regelungen der MDR f\u00fcr Medizinprodukte.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Anforderungskatalog aus Art. 5 Abs. 5 MDR<\/h3>\n\n\n\n<p>Produkte, die wie beschrieben in einer Gesundheitseinrichtung hergestellten und ausschlie\u00dflich dort genutzt werden, m\u00fcssen kein Konformit\u00e4tsbewertungsverfahren durchlaufen. Sie m\u00fcssen aber dennoch bestimmte Anforderungen erf\u00fcllen, die die MDR in Art. 5 Abs. 5 auflistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Hersteller m\u00fcssen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>beim Produkt die im Anhang I der MDR genannten grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen einhalten.<\/li>\n\n\n\n<li>ein QM-System f\u00fcr Herstellung und Verwendung etablieren.<\/li>\n\n\n\n<li>begr\u00fcnden, dass es auf dem Markt kein gleichartiges Produkt gibt, das die speziellen Anforderungen der Patienten erf\u00fcllt.<\/li>\n\n\n\n<li>eine \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rung abgeben, u. a. mit Namen und Anschrift, Angaben zur Identifikation des Produkts, Erkl\u00e4rung, dass das Produkt die grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen gem\u00e4\u00df Anhang I MDR erf\u00fcllt.\u00a0Gegebenenfalls Angaben dazu machen \u2014 mit entsprechender Begr\u00fcndung \u2014, welche Anforderungen nicht vollst\u00e4ndig erf\u00fcllt sind.<\/li>\n\n\n\n<li>das Produkt, dessen Zweckbestimmung und die Herstellung spezifizieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Erfahrungen mit dem Produkt sammeln und bewerten. Falls notwendig&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/corrective-actions-corrections-und-preventive-actions\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>CAPA<\/strong><\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 aria-label=\"3. Beispiele\">3. Beispiele, was Eigenherstellung ist und was nicht<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Beispiele f\u00fcr die Eigenherstellung von Medizinprodukten<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Eigenherstellung liegt beispielsweise in folgenden F\u00e4llen vor:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Forscherteam einer Uniklinik entwickelt ein Ger\u00e4t, mit dem Krebszellen mit Radiostrahlung zerst\u00f6rt werden und wenden dieses Ger\u00e4t an den Patienten der eigenen Klinik an.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Medizintechniker eines Krankenhauses baut einen Visitenwagen aus einem handels\u00fcblichen Wagen (kein Medizinprodukt), einem EKG-Ger\u00e4t, einem Laptop, auf dem das KIS l\u00e4uft, einer Mehrfachsteckdose und einer Batterie zusammen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die niedergelassene Onkologin entwickelt eine Excel-Tabelle mit Formeln, mithilfe derer sie die Dosis-Schemata f\u00fcr ihre Patienten abh\u00e4ngig von dem K\u00f6rpergewicht, der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und einiger Diagnosen berechnet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufig sind Eigenherstellungen keine kompletten Neuentwicklungen, sondern<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kombinationen von Medizinprodukten mit Nichtmedizinprodukten,<\/li>\n\n\n\n<li>\u00c4nderungen von Medizinprodukten (au\u00dferhalb der vom Hersteller festgelegten Zweckbestimmung) und<\/li>\n\n\n\n<li>Verwendung des Produkts ggf. nach \u00c4nderungen zu einem vom Hersteller nicht vorgesehenen Zweck.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Abgrenzung Eigenherstellung und Parametrierung \/ Customizing<\/h3>\n\n\n\n<p>Klinische Informationssysteme (z. B.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/pdms\/\"><strong>PDMS<\/strong><\/a>, KIS) bieten unz\u00e4hlige M\u00f6glichkeiten der Parametrierung, um das Produkt f\u00fcr die jeweilige Klinik, deren Abl\u00e4ufe und anzuschlie\u00dfende Produkte und Systeme passend zu konfigurieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bedeutet solch eine Konfiguration bereits eine Eigenherstellung? Wie sieht es aus, wenn die Anpassung auch kleine Programme z. B. in Form von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/iec-62304-medizinische-software\/scripting-typische-fallen-bei-medizinprodukten\/\"><strong>Skripts<\/strong><\/a>\u00a0erlaubt? Beispielsweise, wenn der Arzt einen eigenen \u201eScore\u201c berechnen will, um kritische Patienten schneller zu identifizieren?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Zweckbestimmung entscheidet<\/h4>\n\n\n\n<p>Ob eine Eigenherstellung oder Parametrierung vorliegt, h\u00e4ngt&nbsp;<strong>nicht<\/strong>&nbsp;davon ab, ob programmiert wird, ob eine grafische Benutzerschnittstelle Parameter einstellen l\u00e4sst oder ob Werte in einer Datenbank ver\u00e4ndert werden. Es ist die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/zweckbestimmung\/\"><strong>Zweckbestimmung<\/strong><\/a>, die entscheidet, ob eine Anpassung eines Medizinprodukts als Eigenherstellung zu betrachten ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beispiele<\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn die Zweckbestimmung vorsieht, dass entsprechend qualifizierte Anwender Skripts in einer Maske eingeben d\u00fcrfen, um so eine eigene Funktionalit\u00e4t zu implementieren bzw. eine bestehende Funktionalit\u00e4t zu \u00e4ndern, dann f\u00e4llt dieses Programmieren in den bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch. Es liegt\u00a0<strong>keine<\/strong>\u00a0Eigenherstellung vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls hingegen ein Anwender&nbsp;<a>ein identisches Programm<\/a>&nbsp;schreibt, diese \u201eErweiterung\u201c vom Hersteller aber nicht vorgesehen ist, w\u00e4re das als Eigenherstellung zu verstehen. Der Anwender bzw. die Gesundheitseinrichtung m\u00fcssten die entsprechenden regulatorischen Voraussetzungen erf\u00fcllen, die weiter unten vorgestellt werden.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Abgrenzung Eigenherstellung und Kombination von Produkten<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele Eigenherstellungen erfolgen dadurch, dass die Gesundheitseinrichtungen Produkte kombinieren (siehe Beispiele weiter oben). Doch nicht jede Kombination bedeutet eine Eigenherstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn eine Gesundheitseinrichtung mehrere Medizinprodukte (mit CE-Zeichen) zu einem neuen Produkt kombiniert und wenn sie dabei diese Produkte in ihrer urspr\u00fcnglichen Zweckbestimmung verwendet (und damit diese Kombination im Sinne der jeweiligen Hersteller ist), hat die Gesundheitseinrichtung kein neues Produkt kreiert, es hat keine Eigenherstellung vorgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn hingegen die Gesundheitseinrichtung bzw. deren Anwender Medizinprodukte und Nichtmedizinprodukte kombinieren, insbesondere, ohne dass diese Kombination vom Hersteller des Medizinprodukts vorgesehen wurde, ist eine Eigenherstellung zu vermuten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Tipps<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Tipps f\u00fcr Hersteller<\/h3>\n\n\n\n<p>Die meisten Streitf\u00e4lle entstehen, wenn etwas passiert ist. Wenn Menschen oder G\u00fcter zu Schaden kamen oder eine juristische Kl\u00e4rung aus einem anderen Grund (z. B. Abmahnung) ansteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Streitf\u00e4lle k\u00f6nnten in den meisten F\u00e4llen vermieden werden, wenn Hersteller\u00a0<strong>klare Regelungen\u00a0<\/strong>getroffen h\u00e4tten,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>was genau die Zweckbestimmung des Medizinprodukts umfasst,<\/li>\n\n\n\n<li>welche \u00c4nderungen erlaubt sind und welche nicht (das betrifft auch den Virenschutz),<\/li>\n\n\n\n<li>mit welchen anderen Medizin- und Nichtmedizinprodukten das eigene Produkt kombiniert werden darf,<\/li>\n\n\n\n<li>wer f\u00fcr Reparaturen, Updates und Upgrades berechtigt und ggf. verpflichtet ist,<\/li>\n\n\n\n<li>welche Voraussetzungen die Anwender erf\u00fcllen m\u00fcssen (Ausbildung, Schulungen) und<\/li>\n\n\n\n<li>unter welchen Umst\u00e4nden der Hersteller einbezogen werden muss.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Hersteller sollten und m\u00fcssen in der&nbsp;<strong>Risikoanalyse<\/strong>&nbsp;sehr sorgf\u00e4ltig die Auswirkungen analysieren. Bei Software sind das falsche Parametrisierungen, Konfigurationen oder falscher Programmierung durch die Anwender (Scripting). Zu diesen Auswirkungen z\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Destabilisierung des Systems: System st\u00fcrzt ab, System wird durch umfangreiche&nbsp;Berechnungen ausgebremst<\/li>\n\n\n\n<li>Verf\u00e4lschte Daten, Daten in falschen Einheiten, versehentlich gel\u00f6schte Daten, vertauschte Daten<\/li>\n\n\n\n<li>Falsche Workflows, Aufgaben erreichen die Zielperson nicht oder nicht zum gew\u00fcnschten Zeitpunkt<\/li>\n\n\n\n<li>Falsche Berechtigungen: Personen sehen Daten, zu denen sie nicht befugt sind. Oder sie sehen Daten nicht, die sie f\u00fcr ihre Arbeit ben\u00f6tigen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Tipps f\u00fcr Betreiber und Gesundheitseinrichtungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Den Betreibern sei v. a. Bewusstsein dar\u00fcber empfohlen, welche regulatorischen Implikationen ihr Handeln hat. Produkte \u201eeinfach zusammenschalten\u201c, neue Produkte und Verfahren am Patienten ausprobieren, das geht nicht. Ein Ethikvotum ist im letzteren Fall eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung. Die grundlegenden Anforderungen der Medizinprodukteverordnung MDR m\u00fcssen unter anderem erf\u00fcllt sein. Und deren Einhaltung und deren Nachweis sind nicht banal.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der MDR m\u00fcssen die Gesundheitseinrichtungen eine schriftliche Begr\u00fcndung bereithalten, weshalb es keine gleichwertigen Produkte auf dem Markt gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Betreiber das System im Rahmen der Zweckbestimmung parametrieren, konfigurieren oder programmieren, m\u00fcssen sie die Auswirkungen ihres Tuns im Sinne einer Risikobewertung analysieren. Das sorgf\u00e4ltige Testen z\u00e4hlt auch in Krankenh\u00e4usern zu den Best Practices!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Versionshistorie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>2022-09-22: Beitrag in Hinblick auf neues Recht \u00fcberarbeitet<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Eigenherstellung von Medizinprodukten gelten geringere regulatorische Anforderungen als bei solchen Produkten, die in Verkehr gebracht werden. Doch das gilt nur unter bestimmten Bedingungen. 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Doch Hersteller und Betreiber stehen h\u00e4ufiger vor der Frage, ob und wie sie ihre Medizinprodukte stilllegen, deren Vermarktung beenden und idealerweise die Verantwortung f\u00fcr\u2026","rel":"","context":"In &quot;Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte&quot;","block_context":{"text":"Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/regulatory-affairs\/"},"img":{"alt_text":"Stillegung, Au\u00dferbetriebnahme von Medizinprodukten","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Stillegung-Medizinprodukt.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pavawf-2bfL","jetpack_sharing_enabled":true,"authors":[{"term_id":1246,"user_id":83,"is_guest":0,"slug":"katrinschnetter","display_name":"Katrin Schnetter","avatar_url":{"url":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Katrin_Schnetter_300x300.png","url2x":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Katrin_Schnetter_300x300.png"},"0":null,"1":"","2":"","3":"","4":"","5":"","6":"","7":"","8":"","9":""}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519917","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/83"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=519917"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519917\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5366916,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519917\/revisions\/5366916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=519917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=519917"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=519917"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=519917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}