{"id":5368893,"date":"2023-09-14T16:22:46","date_gmt":"2023-09-14T14:22:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=5368893"},"modified":"2025-12-17T08:17:13","modified_gmt":"2025-12-17T07:17:13","slug":"tierversuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/tierversuche\/","title":{"rendered":"Verzicht auf Tierversuche zum Nachweis der Biokompatibilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p>Um die Biokompatibilit\u00e4t von Standardmaterialien nachzuweisen, k\u00f6nnen Medizinproduktehersteller in den meisten F\u00e4llen auf Tierversuche verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Johner Institut ist es in den letzten Jahren immer gelungen, Alternativen zu Tierversuchen aufzuzeigen, selbst wenn Beh\u00f6rden und Benannte Stellen diese forderten.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahren Sie hier, wie Sie einen Beitrag zum Tierwohl leisten und dabei sowohl Geld sparen als auch Ihre Medizinprodukte schneller in den Markt bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. \u00dcber Tierversuche<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Nachweise, f\u00fcr die sich Tierversuche eignen<\/h3>\n\n\n\n<p>Hersteller m\u00fcssen die Sicherheit, Leistungsf\u00e4higkeit und Wirksamkeit von Medizinprodukten nachweisen. Tierversuche sind eine M\u00f6glichkeit, um diese Nachweise zu f\u00fchren:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Nachzuweisende Eigenschaft<\/strong><\/td><td><strong>Beispiel<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Biologische Sicherheit, Biokompatibilit\u00e4t<\/td><td>Tiere werden in Kontakt mit einem Material\/Extrakt des Medizinprodukts gebracht, um nachzuweisen, dass es keine biologischen Reaktionen zeigt.<\/td><\/tr><tr><td>Leistungsf\u00e4higkeit<\/td><td>Tieren werden neu entwickelte orthop\u00e4dische oder kardiologische Implantate eingesetzt, um die Leistung zu bewerten.<\/td><\/tr><tr><td>Wirksamkeit<\/td><td>Tiere mit Leberversagen werden an ein Ger\u00e4t zur Leberdialyse angeschlossen, um nachzuweisen, dass es die leberpflichtigen Substanzen ausreichend entfernt und die \u00dcberlebensrate der Tiere erh\u00f6ht.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tab. 1: Tierversuche k\u00f6nnen zum Nachweis der Sicherheit, Leistungsf\u00e4higkeit und Wirksamkeit  beitragen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 576 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><path d=\"M569.5,440c18.5,32-4.7,72-41.6,72H48.1c-36.9,0-60-40.1-41.6-72L246.4,24c18.5-32,64.7-32,83.2,0L569.5,440 L569.5,440z M288,354c-25.4,0-46,20.6-46,46s20.6,46,46,46s46-20.6,46-46S313.4,354,288,354z M244.3,188.7l7.4,136 c0.3,6.4,5.6,11.3,12,11.3h48.5c6.4,0,11.6-5,12-11.3l7.4-136c0.4-6.9-5.1-12.7-12-12.7h-63.4C249.4,176,244,181.8,244.3,188.7 L244.3,188.7z\"><\/path><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Bitte beachten!<\/span><\/div>\n<p>Diese Tabelle sagt nicht aus, dass die nachzuweisenden Eigenschaften nur mit Tierversuchen erbracht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Nachweis der Biokompatibilit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 576 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><path d=\"M569.5,440c18.5,32-4.7,72-41.6,72H48.1c-36.9,0-60-40.1-41.6-72L246.4,24c18.5-32,64.7-32,83.2,0L569.5,440 L569.5,440z M288,354c-25.4,0-46,20.6-46,46s20.6,46,46,46s46-20.6,46-46S313.4,354,288,354z M244.3,188.7l7.4,136 c0.3,6.4,5.6,11.3,12,11.3h48.5c6.4,0,11.6-5,12-11.3l7.4-136c0.4-6.9-5.1-12.7-12-12.7h-63.4C249.4,176,244,181.8,244.3,188.7 L244.3,188.7z\"><\/path><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Hinweis: &#8222;Scope&#8220; dieses Artikels<\/span><\/div>\n<p>Dieser Artikel konzentriert sich auf den Nachweis der biologischen Sicherheit bzw. Biokompatibilit\u00e4t, d. h. der Vertr\u00e4glichkeit von Materialien des Produkts, die direkt oder indirekt (z. B. \u00fcber Fl\u00fcssigkeiten oder Gas) in Kontakt mit dem menschlichen K\u00f6rper kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/systems-engineering\/biokompatibilitaet\/\">Artikel zur Biokompatibilit\u00e4t<\/a> erfahren Sie, weshalb Materialzertifikate nicht immer ausreichen. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Hersteller m\u00fcssen dabei nachweisen, dass keine Substanzen in Mengen aus dem Material heraus- oder von der Oberfl\u00e4che heruntergel\u00f6st werden (z. B. R\u00fcckst\u00e4nde aus Produktion\/Reinigung), die toxikologisch relevant sind, also gesundheitsgef\u00e4hrdende Effekte haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es k\u00f6nnen unterschiedliche gesundheitssch\u00e4dliche Effekte je nach Art und Dauer der Anwendung des Medizinprodukts auftreten. Diese Effekte werden klinische Endpunkte genannt. Man kann zwischen lokalen Endpunkten, also anwendungsortsbezogener Effekte und systemischen Endpunkten, die den ganzen Organismus betreffen, differenzieren. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die meisten Endpunkte k\u00f6nnen f\u00fcr die Bewertung Tierversuche herangezogen werden (s. Tab. 2). Je nach Anwendung und verwendeten Materialien muss die Biokompatibilit\u00e4t jedoch nicht mittels Tierversuchen bewertet werden. Es gibt geeignete M\u00f6glichkeiten, die Endpunkte auch ohne Tierversuche zu adressieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Endpunkte f\u00fcr die biologische Bewertung<\/strong><\/td><td><strong>Systemischer Endpunkt?<\/strong><\/td><td><strong>Ist das TTC-Konzept* daf\u00fcr vorgesehen?<\/strong><\/td><td><strong>Kann der Endpunkt mit Tierversuchen nachgewiesen werden?<\/strong><\/td><td><strong>Muss der Endpunkt mit Tierversuchen nachgewiesen werden?<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Physikalische und\/oder chemische Informationen (Materialeigenschaften)<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Zytotoxizit\u00e4t (Zellsch\u00e4digung)<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Sensibilisierung der Haut (z. B. allergische Reaktion)<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Irritation der Haut oder des Gewebes (z. B. R\u00f6tung und Juckreiz)<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Systemische Toxizit\u00e4t: akute, subakute, subchronische und chronische Toxizit\u00e4t (z. B. Organsch\u00e4den, Tod)<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Materialbedingte Pyrogenit\u00e4t (Erzeugen von Fieber)<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Genotoxizit\u00e4t (Sch\u00e4digung der DNA)<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Karzinogenit\u00e4t (Verursachen von Krebs)<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Reproduktionstoxizit\u00e4t (Beeintr\u00e4chtigung der Fortpflanzungsf\u00e4higkeit)<\/td><td>Ja<\/td><td>Ja<\/td><td>ja<\/td><td>Nein<\/td><\/tr><tr><td>Implantationseffekte (z. B. Absto\u00dfung von Implantaten)<\/td><td>Nein (lokale Effekte) <br>Ja (systemische Effekte)<\/td><td>Ja (systemische Effekte)<\/td><td>Ja (gemeinsame Betrachtung m\u00f6glich)<\/td><td>Meistens<\/td><\/tr><tr><td>Blutvertr\u00e4glichkeit (z. B. Thrombose)<\/td><td>Nein<\/td><td>Nein, aber In-vitro-Tests<\/td><td>Ja<\/td><td>Nein (au\u00dfer Implantate)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tab. 2: Tierversuche sind f\u00fcr die Nachweise der meisten Endpunkte geeignet, aber nicht notwendig. <br>* TTC-Konzept (Threshold of Toxicological Concern): s. Kap. 3<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ablauf von Tierversuchen<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Nachweis der Biokompatibilit\u00e4t werden die Tiere (z. B. deren Haut, Augen, Blut) in direkten Kontakt mit dem zu pr\u00fcfenden Material bzw. einem Extrakt davon gebracht. Dazu sind mehrere Tiere (\u00fcblicherweise mindestens f\u00fcnf pro Endpunkt, Dosis und Aufnahmeweg) notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr notwendige Konzentrationsbestimmungen werden Tiere Vorversuchen ausgesetzt. F\u00fcr die Pr\u00fcfung selbst werden zus\u00e4tzliche Tiere f\u00fcr die Kontrollgruppen gebraucht, um die Eignung des Pr\u00fcfsystems zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Versuchstiere dienen vorwiegend Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten oder M\u00e4use. Am Ende der Pr\u00fcfung werden diese schmerzfrei get\u00f6tet, um weitere Untersuchungen f\u00fcr die Bewertung des Endpunkts durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufwand und Kosten von Tierversuchen<\/h3>\n\n\n\n<p>Tierversuche dauern typischerweise einige Wochen. Manchmal verz\u00f6gern sie die Zulassung um mehrere Monate. Dies ist insbesondere der Fall, wenn<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>der Hersteller viele Endpunkte zu bestimmen hat (es kann meistens nur ein Endpunkt und Aufnahmeweg pro Versuch untersucht werden),<\/li>\n\n\n\n<li>der Versuchsaufbau erst noch zu entwickeln und validieren ist,<\/li>\n\n\n\n<li>die Ergebnisse nahelegen, dass die Biokompatibilit\u00e4t nicht gegeben ist sowie<\/li>\n\n\n\n<li>bei nicht eindeutigen Ergebnissen und produktunabh\u00e4ngigen Einfl\u00fcssen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Kosten h\u00e4ngen stark von Art und Anzahl der Endpunkte ab. Sie belaufen sich fast immer auf f\u00fcnfstellige Summen. Beispielsweise dauert die Bestimmung eines einzigen Endpunkts (z. B. ein Sensibilisierungstest) in der Regel 14 bis 16 Wochen. Die Kosten daf\u00fcr liegen ca. zwischen 5.000 und 10.000 EUR.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Regulatorischer Rahmen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Eine gesetzliche oder normative Pflicht zu Tierversuchen besteht nicht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Normen zur Biokompatibilit\u00e4t (Normenreihe ISO 10993) verlangen \u201enur\u201c eine ad\u00e4quate Bewertung der Biokompatibilit\u00e4t des finalen Endprodukts.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ISO 10993-1:2025 fordert eindeutig ein Vorgehen, dass zun\u00e4chst eine Materialcharakterisierung und In-vitro-Tests erfolgen sollen und nur auf Tierversuche ausgewichen werden darf, falls die gewonnenen Daten nicht ausreichen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Any in vivo testing shall be conducted in accordance with ISO 10993-2. The conduct of any in vivo biological testing shall be minimised to that which is strictly necessary to complete the biological evaluation. In the following order, the biological evaluation shall where possible:<br>\u2014 refine biological risk estimation by considering additional i<strong>nformation in the literature or conducting additional data analysis, or by generating additional chemical and physical information<\/strong> (see 6.8.2);<br>\u2014 replace the use of animal testing with <strong>alternative techniques (e.g. in vitro or in silico<\/strong>) where these methods provide equally relevant information to that obtained from in vivo models;<br>\u2014 reduce the number of animals used to a minimum to obtain information from fewer animals or to maximize the amount of data collected from each animal in a way that is compatible with the study objectives; and<br>\u2014 refine the way experiments are carried out to minimize animal pain and distress.<br><strong>The approach taken shall be justified and documented<\/strong>.<\/em><\/p>\n<cite><em>ISO 10993-1:2025, 4.<\/em>4 Animal welfare<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ergeben sich aus der Materialcharakterisierung keine Hinweise auf freigesetzte Stoffe mit toxikologisch relevantem Potenzial, kann der Verzicht auf zus\u00e4tzliche Pr\u00fcfungen nicht nur gerechtfertigt, sondern sogar verpflichtend sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die FDA fordert ebenfalls einen \u201e3R-Ansatz\u201c bez\u00fcglich der Durchf\u00fchrung von Tierversuchen: \u201ereduce, refine and replace\u201c. Die FDA hat in diesem Zusammenhang in der aktuell \u00fcberarbeiteten Version der Guidance <a href=\"https:\/\/www.fda.gov\/regulatory-information\/search-fda-guidance-documents\/use-international-standard-iso-10993-1-biological-evaluation-medical-devices-part-1-evaluation-and\"><em>&#8222;Use of International Standard ISO 10993-1, &#8222;Biological evaluation of medical devices &#8211; Part 1: Evaluation and testing within a risik management process&#8220; <\/em><\/a>(Sept.2023) den Anhang G &#8222;Biocompatibility of Certain Devices in Contact with Intact Skin&#8220; ver\u00f6ffentlicht. Es werden Produktmaterialien mit geringem Risiko f\u00fcr den Kontakt mit intakten Hautoberfl\u00e4chen identifiziert, die seit Jahren sicher in Medizinprodukten eingesetzt werden, sowie ein Vorgehen beschrieben, um auf Pr\u00fcfungen\/Tierversuche zu verzichten. Hierzu werden Anforderungen an das Qualit\u00e4tssystem und andere Kontrollen aufgef\u00fchrt, um Biokompatibilit\u00e4tsprobleme bei Medizinprodukten, die mit intakter Haut in Ber\u00fchrung kommen, umgehend zu erkennen und zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Verzicht-auf-Tierversuche_Grafik_3R-Ansatz-1.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"408\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Verzicht-auf-Tierversuche_Grafik_3R-Ansatz-1-1024x408.png\" alt=\"Darstellung des 3R-Prinzips f\u00fcr die Minimierung von Tierversuchen.\" class=\"wp-image-5368985\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Verzicht-auf-Tierversuche_Grafik_3R-Ansatz-1-1024x408.png 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Verzicht-auf-Tierversuche_Grafik_3R-Ansatz-1-300x120.png 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Verzicht-auf-Tierversuche_Grafik_3R-Ansatz-1-768x306.png 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Verzicht-auf-Tierversuche_Grafik_3R-Ansatz-1-1536x612.png 1536w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Verzicht-auf-Tierversuche_Grafik_3R-Ansatz-1-2048x816.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Das 3R-Prinzip gibt vor, wie die Tierversuche und deren Auswirkungen minimiert werden k\u00f6nnen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201dFDA believes that these materials pose a very low biocompatibility risk because they have a long history of safe use in legally marketed medical devices that contact intact skin. The policy outlined in this Attachment describes a least burdensome76approach for these devices that recommends specific material information to be included in a premarket submission in lieu of biocompatibility testing. This approach also supports the principles of the \u201c3Rs,\u201d to replace, reduce, and\/or refine animal use in testing when feasible\u201d<\/em><\/p>\n<cite><a href=\"https:\/\/www.fda.gov\/regulatory-information\/search-fda-guidance-documents\/use-international-standard-iso-10993-1-biological-evaluation-medical-devices-part-1-evaluation-and\"><em>Guidance-Dokument der FDA zur Anwendung der ISO 10993-1:2023<\/em><\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem ist im Guidance-Dokument der FDA im Allgemeinen ein Vorgehen gefordert, welches Tierversuche bei der Bewertung der Biokompatibilit\u00e4t von Medizinprodukten aus Standardmaterialien vermeiden oder reduzieren soll. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201cSome devices are made of materials that have been well characterized both chemically and physically in the published literature and\/or have a long history of safe use in legally marketed medical devices. It may not be necessary to conduct testing for all or a portion of the biocompatibility endpoints suggested in the FDA matrix of this guidance.&#8220;<\/em><\/p>\n<cite><a href=\"https:\/\/www.fda.gov\/regulatory-information\/search-fda-guidance-documents\/use-international-standard-iso-10993-1-biological-evaluation-medical-devices-part-1-evaluation-and\"><em>Guidance-Dokument der FDA zur Anwendung der ISO 10993-1:2023<\/em><\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201cFor FDA submissions, biocompatibility information for the device in its final finished form, either developed through the risk management process or from biocompatibility testing (using both in vitro and in vivo models), and\/or adequate chemical, physical, morphological, and topographical characterization in conjunction with supplementary biocompatibility information that adequately address the biocompatibility risks of the device should be provided.\u201d (FDA)<\/em><\/p>\n<cite><a href=\"https:\/\/www.fda.gov\/regulatory-information\/search-fda-guidance-documents\/use-international-standard-iso-10993-1-biological-evaluation-medical-devices-part-1-evaluation-and\"><em>Guidance-Dokument der FDA zur Anwendung der ISO 10993-1:2023<\/em><\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>In der chemischen Charakterisierung findet dann das sogenannte TTC-Konzept Anwendung, um die Biokompatibilit\u00e4t der Medizinprodukte und somit die Patientensicherheit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Das TTC-Konzept: Threshold of Toxicological Concern<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Ziel des TTC-Konzepts<\/h3>\n\n\n\n<p>Das TTC-Konzept wurde entwickelt, um das Risiko durch Substanzen, die in kleinen Mengen vorkommen, qualitativ zu bewerten [<a href=\"https:\/\/www.efsa.europa.eu\/de\/topics\/topic\/threshold-toxicological-concern#:~:text=Das%20%E2%80%9EThreshold%20of%20Toxicological%20Concern,eine%20umfassende%20Risikobewertung%20erforderlich%20ist.\">EFSA<\/a>].<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel des Konzepts ist es, ein Expositionsniveau f\u00fcr alle Chemikalien festzulegen, unabh\u00e4ngig davon, ob es chemikalienspezifische Toxizit\u00e4tsdaten gibt oder nicht, unterhalb dessen kein nennenswertes Risiko f\u00fcr die menschliche Gesundheit besteht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Festlegung des TTC<\/h3>\n\n\n\n<p>Der TTC ist damit ein Schwellenwert f\u00fcr toxikologische Bedenken und wird in der Regel f\u00fcr Chemikalien mit unbekannter Toxizit\u00e4t festgelegt, unterhalb dessen die Wahrscheinlichkeit sch\u00e4dlicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit aufgrund der chemischen Struktur und geringen Dosis vernachl\u00e4ssigbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Konzept basiert auf der Annahme, dass eine t\u00e4gliche Exposition von 1,5 \u00b5g einer unbekannten organischen Verbindung mit einem akzeptablen Krebsrisiko von unter 1:1.000.000 \u00fcber die gesamte Lebensdauer verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet demnach, dass Expositionen, die k\u00fcrzer als lebenslang sind, mit einer proportional h\u00f6heren t\u00e4glichen Aufnahme m\u00f6glich sind. Der TTC bei einer Anwendung von weniger als 10 Jahren betr\u00e4gt demnach 10&nbsp;\u00b5g\/Tag, bei Kurzzeitanwendungen von weniger als einem Monat 120 \u00b5g\/Tag.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Verwendung des TTC<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf Basis des ermittelten TTC wird eine analytische Bewertungsschwelle (AET = Analytical Evaluation Threshold) errechnet, von der die ben\u00f6tigte Bestimmungsgrenze der chemischen Analytik abh\u00e4ngt. Mit dem AET-Wert wird sichergestellt, dass die Analysen ausreichend empfindlich durchgef\u00fchrt werden. In die Berechnung des AET flie\u00dfen zus\u00e4tzlich zum TTC weitere Parameter wie die Anzahl eingesetzter Produkte, das Extraktionsvolumen, Patientengruppen, der Unsicherheitsfaktor und die Anwendung (Anzahl eingesetzter Produkte pro Patient und Tag) ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das TTC Konzept erm\u00f6glicht eine wertvolle Alternative zu Tierversuchen. Grunds\u00e4tzlich wurde dieser Ansatz zwar f\u00fcr systemische Endpunkte entwickelt. Dieser kann aber auch zur Bewertung von lokalen Endpunkten wie Irritation und Sensibilisierung von Standardmaterialien zur Bewertung des finalen Endprodukts herangezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>So beschreibt die ISO 10993-1 zum einen, dass eine chemische Charakterisierung nach ISO 10993-18 mit geeignetem TTC-Konzept ausreicht, um festzustellen, ob noch weitere Pr\u00fcfungen notwendig sind. Zum anderen fordert z. B. die ISO 10993-10 zur Pr\u00fcfung auf Hautsensibilisierung ein stufenweises Vorgehen mithilfe von Materialcharakterisierung und chemischer Analyse auch f\u00fcr die Bewertung dieses Endpunkts.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>ISO 10993-10:<\/em> <em>\u201c<\/em>Dieses Dokument fordert ein stufenweises Vorgehen, das einen oder mehrere der folgenden Schritte enthalten muss:<br>a) Charakterisierung des Pr\u00fcfmaterials, die eine chemische Charakterisierung und Analyse des Pr\u00fcfmusters nach den allgemeinen Grunds\u00e4tzen, wie in ISO 10993-9, ISO 10993-13, ISO 10993-14, ISO 10993-15, ISO 10993-17 und ISO 10993-18 beschrieben, einschlie\u00dft;<br>b) Literaturstudie, die eine Bewertung der chemischen und physikalischen Eigenschaften und die Gewinnung von Informationen \u00fcber das Sensibilisierungspotential aller Bestandteile des Produkts sowie \u00fcber strukturell nahe stehende Chemikalien und Materialien umfasst;<br>c) nach ISO 10993-2 muss die Bevorzugung von In-vitro-Pr\u00fcfungen gegen\u00fcber In-vivo-Pr\u00fcfungen beachtet werden und das Ersetzen letzterer, wenn neue In-vitro-Verfahren wissenschaftlich validiert und in vern\u00fcnftiger Weise und praktisch verf\u00fcgbar sind. Es gibt derzeit eine Reihe von international validierten und anerkannten In-vitro-Pr\u00fcfungen zum Nachweis des Hautsensibilisierungspotentials von Chemikalien; keine dieser Pr\u00fcfungen ist jedoch als geeignet f\u00fcr die Verwendung mit Medizinprodukten ausgewiesen.&#8220;<\/p>\n<cite><em>ISO 10993-10:2021, 4<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Vorhandene Daten aus der Literatur \u00fcber bereits durchgef\u00fchrte Tierversuche zum Material selbst, zu den verwendeten Additiven sowie gefundenen Freisetzungsprodukten k\u00f6nnen zur Bewertung der Exposition herangezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Verzicht auf Tierversuche<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Wann ein Verzicht notwendig ist<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei Standardmaterialien ist der Nachweis der Biokompatibilit\u00e4t \u00fcber Materialcharakterisierung, In-vitro-Tests und chemische Charakterisierung mittels TTC-Konzept nicht nur m\u00f6glich, sondern sogar gefordert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Wann ein Verzicht m\u00f6glich ist<\/h3>\n\n\n\n<p>Generell ist ein Verzicht auf Tierversuche bei allen o. g. Endpunkten m\u00f6glich (s. Tab. 2, rechte Spalte), insbesondere bei den Endpunkten, bei denen das TTC-Konzept anstandslos anwendbar ist (s. Tab. 2, mittlere Spalte).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M430.9,177.6c-0.3-96-78.1-174.1-174-174.9c-0.1,0-0.2,0-0.4,0c-0.2,0-0.4,0-0.5,0c-0.2,0-0.4,0-0.5,0 c-0.1,0-0.2,0-0.4,0c-95.9,0.8-173.7,78.9-174,174.9c-0.4,7.3-1.9,60.3,36.6,109.2c29.5,37.6,49.4,74.7,55,85.9v63.5 c0,0,0,0.1,0,0.1c0,0.5,0,0.9,0.1,1.4c0,0.3,0.1,0.6,0.1,0.9c0,0.1,0,0.2,0,0.2c0.4,2.7,1.4,5.2,3,7.4l33.7,55.1 c3.1,5.1,8.7,8.2,14.7,8.2h61.8c6,0,11.5-3.1,14.7-8.2l33.7-55.1c1.5-2.1,2.6-4.6,3-7.4c0-0.1,0-0.2,0-0.2c0-0.3,0.1-0.6,0.1-0.9 c0-0.5,0.1-0.9,0.1-1.4c0,0,0-0.1,0-0.1v-60.3c1.2-2.4,22.3-45.5,56.7-89.2C432.8,237.8,431.3,184.9,430.9,177.6z M303.3,418.8 h-96.2v-33.1h96.2V418.8z M276.4,475h-42.5l-13.3-21.6h69L276.4,475z M311.6,351.4H200.4c-8.6-16.3-28-50.6-55.7-85.9 c-32-40.6-29.3-85.7-29.3-86c0-0.4,0.1-0.9,0.1-1.3c0-77.6,63-140.8,140.5-141.1c77.5,0.3,140.5,63.5,140.5,141.1 c0,0.4,0,0.9,0.1,1.3c0,0.4,3.1,44.9-29.3,86C339.5,300.8,320.2,335.1,311.6,351.4z\"><\/path><path d=\"M257.8,64.4c-62,0-112.5,50.5-112.5,112.5c0,9.5,7.7,17.2,17.2,17.2s17.2-7.7,17.2-17.2 c0-43.1,35-78.1,78.1-78.1c9.5,0,17.2-7.7,17.2-17.2S267.3,64.4,257.8,64.4z\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Hinweis<\/span><\/div>\n<p>Dem Johner Institut ist es in den letzten Jahren immer gelungen, eine Argumentationslinie f\u00fcr den Verzicht auf Tierversuche zu finden, selbst wenn Beh\u00f6rden oder Benannte Stellen Tierversuche explizit gefordert haben.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Wann ein Verzicht nicht m\u00f6glich ist<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn keine Literaturdaten und Erfahrungen zum Material bzw. Produkt vorliegen und auch nicht abgeleitet werden k\u00f6nnen, sind Tierversuche notwendig. Das ist v. a. bei neuartigen Materialien der Fall.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">d) Vorteile des Verzichts auf Tierversuche<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Strategie \u00fcber In-vitro-Tests hat im Vergleich zu Tierversuchen viele Vorteile:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Tierwohl wird nicht beeintr\u00e4chtigt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Tests sind sensitiver.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Tests sind besser reproduzierbar.<\/li>\n\n\n\n<li>Mehrere Endpunkte und Aufnahmewege (oral\/dermal\/inhalativ) sind bewertbar.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Tests sind (deshalb) meist kosteng\u00fcnstiger und weniger zeitintensiv.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Tests erlauben eine bessere Vergleichbarkeit von Produkten.<\/li>\n\n\n\n<li>Ergebnisse k\u00f6nnen ggf. zur Ursachenanalyse auf Materialien \u00fcbertragen werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"jig_defbox\"><div class=\"jig_defbox-definition\"><div class=\"jig_defbox-icon-wrapper\" style=\"fill:#919191\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\" width=\"24\" height=\"24\" class=\"dashicons\" aria-hidden=\"true\"><g><path d=\"M430.9,177.6c-0.3-96-78.1-174.1-174-174.9c-0.1,0-0.2,0-0.4,0c-0.2,0-0.4,0-0.5,0c-0.2,0-0.4,0-0.5,0 c-0.1,0-0.2,0-0.4,0c-95.9,0.8-173.7,78.9-174,174.9c-0.4,7.3-1.9,60.3,36.6,109.2c29.5,37.6,49.4,74.7,55,85.9v63.5 c0,0,0,0.1,0,0.1c0,0.5,0,0.9,0.1,1.4c0,0.3,0.1,0.6,0.1,0.9c0,0.1,0,0.2,0,0.2c0.4,2.7,1.4,5.2,3,7.4l33.7,55.1 c3.1,5.1,8.7,8.2,14.7,8.2h61.8c6,0,11.5-3.1,14.7-8.2l33.7-55.1c1.5-2.1,2.6-4.6,3-7.4c0-0.1,0-0.2,0-0.2c0-0.3,0.1-0.6,0.1-0.9 c0-0.5,0.1-0.9,0.1-1.4c0,0,0-0.1,0-0.1v-60.3c1.2-2.4,22.3-45.5,56.7-89.2C432.8,237.8,431.3,184.9,430.9,177.6z M303.3,418.8 h-96.2v-33.1h96.2V418.8z M276.4,475h-42.5l-13.3-21.6h69L276.4,475z M311.6,351.4H200.4c-8.6-16.3-28-50.6-55.7-85.9 c-32-40.6-29.3-85.7-29.3-86c0-0.4,0.1-0.9,0.1-1.3c0-77.6,63-140.8,140.5-141.1c77.5,0.3,140.5,63.5,140.5,141.1 c0,0.4,0,0.9,0.1,1.3c0,0.4,3.1,44.9-29.3,86C339.5,300.8,320.2,335.1,311.6,351.4z\"><\/path><path d=\"M257.8,64.4c-62,0-112.5,50.5-112.5,112.5c0,9.5,7.7,17.2,17.2,17.2s17.2-7.7,17.2-17.2 c0-43.1,35-78.1,78.1-78.1c9.5,0,17.2-7.7,17.2-17.2S267.3,64.4,257.8,64.4z\"><\/path><\/g><\/svg><\/div><span class=\"jig_defbox-header\" style=\"color:#919191\">Beachten Sie auch den Podcast zum Verzicht auf Tierversuche!<\/span><\/div>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Professor Johner berichtet unsere Leiterin des Bereichs &#8222;Biocompatibility&#8220;, was bei der Biokompatibilit\u00e4t nachzuweisen ist und wie es dabei gelingt, (fast) immer auf Tierversuche zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese und weitere Podcast-Episoden finden Sie auch&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/podcast\/medical-device-insights\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\t\t\t<style type=\"text\/css\">#pp-podcast-3770 a, .pp-modal-window .modal-3770 a, .pp-modal-window .aux-modal-3770 a, #pp-podcast-3770 .ppjs__more { color: #dc1a22; 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Damit hilft er Herstellern, Audits sicher zu bestehen und mit ihren Produkten im Markt erfolgreich zu sein.<\/p>\n<p>Mit diesem Podcast sind die H\u00f6rerinnen oder H\u00f6rer bestens informiert und diskutieren mit Beh\u00f6rden, Benannten Stellen und Herstellern auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"pp-podcast__content pod-content\"><div class=\"pp-podcast__single\"><div class=\"pp-podcast__player\"><div class=\"pp-player-episode\"><audio id=\"pp-podcast-3770-player\" preload=\"none\" class=\"pp-podcast-episode\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/audio.podigee-cdn.net\/1013616-m-5b2e7f40a53a58fe0d9317edf2bcb445.mp3?source=feed\" \/><\/audio><\/div><\/div><div class=\"pod-content__episode episode-single\"><button class=\"episode-single__close\" aria-expanded=\"false\" aria-label=\"Close Single Episode\"><span class=\"btn-icon-wrap\"><svg class=\"icon icon-pp-x\" aria-hidden=\"true\" role=\"img\" focusable=\"false\"><use href=\"#icon-pp-x\" xlink:href=\"#icon-pp-x\"><\/use><\/svg><\/span><\/button><div class=\"episode-single__wrapper\"><div class=\"episode-single__header\"><div class=\"episode-single__title\">2023-02: Weshalb Tierversuche fast immer unn\u00f6tig sind<\/div><div class=\"episode-single__author\"><span class=\"byname\">by<\/span><span class=\"single-author\">Sarah Gruber , Prof. Dr. Christian Johner<\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"pod-content__launcher pod-launch\"><button class=\"pod-launch__button pod-launch__info pod-button\" aria-expanded=\"false\"><span class=\"ppjs__offscreen\">Show Podcast Information<\/span><span class=\"btn-icon-wrap\"><svg class=\"icon icon-pp-podcast\" aria-hidden=\"true\" role=\"img\" focusable=\"false\"><use href=\"#icon-pp-podcast\" xlink:href=\"#icon-pp-podcast\"><\/use><\/svg><svg class=\"icon icon-pp-x\" aria-hidden=\"true\" role=\"img\" focusable=\"false\"><use href=\"#icon-pp-x\" xlink:href=\"#icon-pp-x\"><\/use><\/svg><\/span><\/button><\/div><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Vorgehen<\/h2>\n\n\n\n<p>Um auf Tierversuche verzichten zu k\u00f6nnen, sollten Sie als Hersteller die folgenden Schritte gehen:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" style=\"list-style-type:1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Erstellen Sie einen <strong>Biological Evaluation Plan (BEP)<\/strong> individuell f\u00fcr das Medizinprodukt. Darin m\u00fcssen Sie Ihre Strategie zur Bewertung der Biokompatibilit\u00e4t ohne Tierversuche rechtfertigen und das Vorgehen beschreiben. Au\u00dferdem sind die Testparameter sowie die jeweiligen Grenzwerte spezifisch f\u00fcr das Medizinprodukt festzulegen, und zwar abh\u00e4ngig von der Exposition (z. B. \u00fcber das TTC-Konzept).<br><\/li>\n\n\n\n<li>Das Johner Institut empfiehlt bei Unsicherheiten, diesen BEP mit den Beh\u00f6rden bzw. Benannten Stellen abzustimmen.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Suchen Sie ein geeignetes Labor, welches auf die notwendigen Pr\u00fcfungen spezialisiert ist. Vorzuziehen sind akkreditierte\/zertifizierte Labore mit entsprechender Erfahrung in dem jeweiligen Bereich.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Fassen Sie die Ergebnisse des Labors in einem <strong>Biological Evaluation Report (BER)<\/strong> zusammen. Der BER enth\u00e4lt auch eine toxikologische Bewertung dieser Daten basierend auf den im BEP festgelegten Grenzwerten sowie Daten aus Literatur und Erfahrung.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-color has-ji-banner-gradient-background has-text-color has-background is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-a666d811 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--40);padding-right:var(--wp--preset--spacing--40);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--40);padding-left:var(--wp--preset--spacing--40)\">\n<p class=\"has-medium-font-size\">Unser Team hilft Ihnen dabei, die biologische Sicherheit Ihres Produkts auch ohne Tierversuche nachzuweisen!<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren ist es uns immer gelungen, eine stichhaltige Argumentation und gute Strategien zu entwickeln, um die biologische Sicherheit auch ohne Tierversuche nachzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-white-red\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/produktpruefung\/pruefung-der-biokompatibilitaet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mehr erfahren<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Zusammenfassung und Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Unn\u00f6tige Tierversuche durchzuf\u00fchren ist unethisch, teuer und langwierig. <\/p>\n\n\n\n<p>In vielen F\u00e4llen sind Tierversuche sogar ungeeignet. Es ergibt wenig Sinn, bei Standardmaterialien wie einem Polyethylen-Geh\u00e4use eines Bedienelements ein weiteres Mal durch einen Tierversuch zu pr\u00fcfen, ob eine allergische Reaktion ausgel\u00f6st werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar ist die Bewertung des finalen Endprodukts gefordert, aber nicht grunds\u00e4tzlich \u00fcber Tierversuche. Im Gegenteil: <\/p>\n\n\n\n<p>Die ISO 10993-1 fordert, die Materialcharakterisierung als Methode vorzuziehen und Tierversuche zu vermeiden. Auch die FDA fordert in ihrem ver\u00f6ffentlichten Guidance-Dokument zum Thema Biokompatibilit\u00e4t von Medizinprodukten, Tierversuche zu reduzieren und durch geeignete In-vitro-Strategien zu ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft: Beh\u00f6rden und Benannte Stellen k\u00f6nnen sich in diesen F\u00e4llen einer stringenten und datenbasierten Argumentationslinie nicht verweigern und m\u00fcssen auf eine Forderung nach Tierversuchen verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p>So k\u00f6nnen Sie als Hersteller nicht nur zum Tierwohl beitragen, sondern gleichzeitig Aufw\u00e4nde, Kosten und Zeit sparen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>\u00c4nderungshistorie<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>2025-12-17: Anpassung: Zitat aus der aktuellen ISO 10993-1:2025<\/li>\n\n\n\n<li>2023-09-14: Zitate und Verlinkung auf aktuelle FDA Guidance zur Anwendung der ISO 10993-1:2023 angepasst sowie Verweis auf den neuen Anhang G der Guidance eingef\u00fcgt<\/li>\n\n\n\n<li>2023-02-09: Erstellung des Blogbeitrags<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um die Biokompatibilit\u00e4t von Standardmaterialien nachzuweisen, k\u00f6nnen Medizinproduktehersteller in den meisten F\u00e4llen auf Tierversuche verzichten. 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Erfahren Sie hier, wie Sie einen Beitrag zum Tierwohl leisten und dabei sowohl Geld sparen als auch&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":86,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1108],"tags":[1272,1065],"ppma_author":[1211],"class_list":["post-5368893","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-regulatory-affairs","tag-biokompatibilitaet-iso-10993","tag-grundlegende-anforderungen","category-1108","description-off"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Verzicht auf Tierversuche zum Nachweis der Biokompatibilit\u00e4t<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Tierversuche sind zwar meist zum Nachweis der Biokompatibilit\u00e4t m\u00f6glich, aber nicht notwendig. 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Dieser Artikel verschafft einen \u00dcberblick \u00fcber die chemische Charakterisierung und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte&quot;","block_context":{"text":"Regulatory Affairs: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/regulatory-affairs\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Materialgefaehrdungen-ISO-10993-18.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Materialgefaehrdungen-ISO-10993-18.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Materialgefaehrdungen-ISO-10993-18.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Materialgefaehrdungen-ISO-10993-18.jpg?resize=700%2C400&ssl=1 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Materialgefaehrdungen-ISO-10993-18.jpg?resize=1050%2C600&ssl=1 3x, https:\/\/i0.wp.com\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Materialgefaehrdungen-ISO-10993-18.jpg?resize=1400%2C800&ssl=1 4x"},"classes":[]},{"id":5371621,"url":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/unterschiede-zwischen-mdr-und-mdd\/","url_meta":{"origin":5368893,"position":3},"title":"Unterschiede zwischen MDR und MDD","author":"Prof. Dr. Christian Johner","date":"20. 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