{"id":762427,"date":"2017-04-12T09:00:40","date_gmt":"2017-04-12T07:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/?p=762427"},"modified":"2023-04-16T16:21:11","modified_gmt":"2023-04-16T14:21:11","slug":"internet-der-dinge-iot-im-gesundheitswesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/gesundheitswesen\/internet-der-dinge-iot-im-gesundheitswesen\/","title":{"rendered":"Internet der Dinge (IoT) im Gesundheitswesen"},"content":{"rendered":"\n<p>Beim <strong>Internet der Dinge<\/strong> (engl. &#8222;<strong>Internet of Things<\/strong>&#8220; kurz <strong>IoT<\/strong>) geht es um die digitale Vernetzung von physischen Objekten (\u201ethings\u201c) \u00fcber das Internet (bzw. Internet-Technologien) mit dem Ziel, Prozesse zu automatisieren und zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Von den Chancen, die das Internet der Dinge (IoT) erm\u00f6glicht, m\u00f6chte auch das <strong>Gesundheitswesen<\/strong> bzw. die <strong>Medizin<\/strong> profitieren. Dabei sind dort die Risiken und die regulatorischen H\u00fcrden besonders hoch.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">IoT: Chancen und Anwendungsf\u00e4lle im Gesundheitswesen<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Aspekt der Digitalisierung des Gesundheitswesen ist&nbsp;das Internet of Things. Es erm\u00f6glicht zahlreiche neue Anwendungsf\u00e4lle, die bereits Realit\u00e4t sind oder die uns die n\u00e4here Zukunft bringen wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IoT-Gesundheitswesen-Anwendungen.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IoT-Gesundheitswesen-Anwendungen-1024x472.jpg\" alt=\"IoT im Gesundheitswesen: Anwendungsbeispiele\" class=\"wp-image-762447\" srcset=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IoT-Gesundheitswesen-Anwendungen-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IoT-Gesundheitswesen-Anwendungen-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IoT-Gesundheitswesen-Anwendungen-768x354.jpg 768w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IoT-Gesundheitswesen-Anwendungen-150x69.jpg 150w, https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IoT-Gesundheitswesen-Anwendungen.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anwendung-medizin\">a) Verbesserung der Gesundheitsversorgung dank Internet der Dinge<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">i) H\u00e4usliche Versorgung mit IoT<\/h4>\n\n\n\n<p>Die station\u00e4re Versorgung von Patienten in Krankenh\u00e4usern ist der gr\u00f6\u00dfte Kostenblock im <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/gesundheitswesen\/\">Gesundheitswesen<\/a>. Daher zielen viele Bem\u00fchungen daraufhin, die Patienten m\u00f6glichst lange in der h\u00e4uslichen Umgebung zu versorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim <strong>Ambient Assisted Living AAL<\/strong> geht es darum, Alte und Kranke in der h\u00e4uslichen Umgebung zu \u00fcberwachen und zu versorgen. Dazu kommen IoT-Technologien zum Einsatz wie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sturzsensoren, die z.B. in Teppichen eingewebt sind<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberwachungskameras, die Gesundheitsprobleme selbst\u00e4ndig erkennen und melden (z.B. wenn der Patient von gewohnten Tagesabl\u00e4ufen abweicht)<\/li>\n\n\n\n<li>Vernetzte Briefk\u00e4sten, die ebenfalls die Aktivit\u00e4t&nbsp;aufzeichnen und melden<\/li>\n\n\n\n<li>Bewegungs- und Feuchtigkeitssensoren in Betten machen einen Pflegedienst auf Probleme aufmerksam<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das Internet der Dinge soll auch beitragen, die \u201e<strong>Compliance<\/strong>\u201c der Patienten zu \u00fcberwachen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vernetzte Medikamenten-Dispenser detektieren, ob Medikamente genommen werden<\/li>\n\n\n\n<li>Sensoren in der Toilette oder im K\u00fchlschrank stellen fest, ob der Patient den Ern\u00e4hrungsvorschriften folgt<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eActivity Tracker\u201c \u00fcberpr\u00fcfen, wie sehr die Patienten den Empfehlungen der \u00c4rzte und Physiotherapeuten folgen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Selbst ein Teil der <strong>Diagnostik<\/strong> wie Langzeit-EKG-Untersuchungen oder die Untersuchung des Schlafverhaltens \u2013 das Zuhause wird zum Schlaflabor \u2013 lassen sich Dank IoT von der klinischen in die h\u00e4usliche Umgebung verschieben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">ii) IoT bei der medizinischen Versorgung im klinischen Umfeld<\/h4>\n\n\n\n<p>Im klinischen Umfeld verbinden sich mit dem Internet der Dinge weitere Hoffnungen. Es geht meistens darum, die <strong>Patientensicherheit<\/strong> zu <strong>erh\u00f6hen<\/strong> oder\/und die <strong>Prozesse<\/strong> zu <strong>optimieren<\/strong>. Beispiele daf\u00fcr sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Patienten und Medizinger\u00e4te lassen sich Dank IoT-Technologien (Armband, Barcode, RFID usw) eindeutig identifizieren. Das erlaubt es, vor dem Einsatz eines Medizinger\u00e4ts oder der Gabe eines Medikaments zu pr\u00fcfen, ob f\u00fcr genau diesen Patienten tats\u00e4chlich genau diese Verschreibung gilt. Verwechslungen von Patienten sollen vermieden werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die gleiche Pr\u00fcfung kann auch f\u00fcr Medikamente erfolgen. Das setzt voraus, dass auch Perfusoren und Tabletten-Dispenser vernetzt sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Sensoren melden Verunreinigungen selbstst\u00e4ndig.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Sterilisationsgut (Skalpelle, Haken, Zangen usw.) wird&nbsp;eindeutig identifiziert. Man wei\u00df somit, wie oft welches Produkt welchen Desinfektions- oder Sterilisationsprozess durchlaufen hat. Nach einer OP l\u00e4sst sich feststellen, ob alle Produkte wieder aus dem Patienten entfernt wurden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Vernetzte Medizinger\u00e4te erm\u00f6glichen, auch w\u00e4hrend des Krankentransports (innerhalb der Klinik, im Rettungswagen, im Hubschrauber) kontinuierlich Daten zu \u00fcbermitteln und damit<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die n\u00e4chsten Behandlungsschritte vorzubereiten,<\/li>\n\n\n\n<li>notwendige Ressourcen bereitzustellen,<\/li>\n\n\n\n<li>den Zustand des Patienten zu \u00fcberwachen,<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eRemote\u201c darauf zu reagieren (z.B. durch Anweisungen an das \u201eTransportpersonal\u201c) und<\/li>\n\n\n\n<li>die Dokumentation automatisiert zu erstellen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">iii) Pr\u00e4vention mit Hilfe des Internets der Dinge<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Bereiche Wellness, Fitness und Pr\u00e4vention \u00fcberlappen. Das Internet der Dinge kann dazu beitragen, Gesundheitsprobleme fr\u00fchzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Die Sensorik steht gr\u00f6\u00dftenteils bereits:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wearables wie Fitnessarmb\u00e4nder, Schrittz\u00e4hle und Aktivit\u00e4tstracker<\/li>\n\n\n\n<li>Tragbare Blutpuls-, Blutdruck- und Blutzucker-Messger\u00e4te<\/li>\n\n\n\n<li>Vernetzte Waagen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Andere Technologien sind hingegen noch nicht soweit entwickelt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zahnb\u00fcrsten, die den Speichel analysieren<\/li>\n\n\n\n<li>Toiletten, die die Exkremente z.B. auf Blut untersuchen<\/li>\n\n\n\n<li>Im K\u00f6rper integrierte und nach au\u00dfen vernetzte Sensoren (der n\u00e4chste Schritt zum Cyborg)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dem Trend, dass den Patienten immer mehr Eigenverantwortung \u00fcbertragen wird \u2013 auch die f\u00fcr die eigene Gesundheit \u2013 spielt die Entwicklung des&nbsp;IoT in die H\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anwendung-sonstige\">b) Optimierung nicht-medizinischer Prozesse durch IoT<\/h3>\n\n\n\n<p>Von der Politik weniger beachtet und mit weniger Hype verbunden ist die Anwendung des Internets der Dinge bei nicht-medizinischen Prozessen im Gesundheitswesen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">i) Logistik im Gesundheitswesen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medical-device-regulation-mdr-medizinprodukteverordnung\/\">Medizinprodukteverordnung MDR<\/a> formuliert die Erwartung an die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/unique-device-identification-udi\/\">Unique Device Identification UDI<\/a> klar:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Logistikprozesse sollen optimiert und die Kosten eingespart werden<\/li>\n\n\n\n<li>Fehler bei diesen Prozessen sollen minimiert werden<\/li>\n\n\n\n<li>Die notwendigen Lagermengen (Puffer) und damit verbundenen Kosten sollen verringert werden<\/li>\n\n\n\n<li>Verschwendung durch abgelaufene Produkte, die weggeworfen werden m\u00fcssen, soll vermieden werden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Eine Voraussetzung, um diese Erwartungen zu erf\u00fcllen, besteht darin, dass man wei\u00df, wo welche Produkte sind. Nur so lassen sich die G\u00fcterstr\u00f6me \u00fcberwachen und optimieren. Das Internet der Dinge schafft diese Voraussetzungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Identifikation von Produkten und Verpackungen (z.B. \u00fcber UDI)<\/li>\n\n\n\n<li>Automatische Erfassung beim Wareneingang und -ausgang<\/li>\n\n\n\n<li>Lager und Schubladen mit Gewichtssensoren oder\/und RFID-Sensoren, die die Entnahme von Artikeln automatisch detektieren und weitere Logistikprozesse ansto\u00dfen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Optimierung der Logistikkette betrifft alle Beteiligten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hersteller<\/li>\n\n\n\n<li>Distributoren<\/li>\n\n\n\n<li>Logistik-Unternehmen<\/li>\n\n\n\n<li>Betreiber: Lager (Zentrallager, Handverbrauch auf Station)<\/li>\n\n\n\n<li>Entsorgungsunternehmen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">ii) Service von Medizinger\u00e4ten<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Hersteller statten nicht nur ihre Medizinger\u00e4te, sondern auch deren Komponenten mit Technologien aus, die die Identifikation und \u00dcberwachung erm\u00f6glichen. Dadurch erhoffen Sie sich<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>niedrigere Kosten f\u00fcr Wartung,<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberblick \u00fcber die tats\u00e4chliche Nutzung (bei nutzungsbasierter Verg\u00fctung wichtig),<\/li>\n\n\n\n<li>h\u00f6here Sicherheit f\u00fcr Patienten und Anwender sowie<\/li>\n\n\n\n<li>Schutz vor Plagiaten und nicht-befugten Wartungst\u00e4tigkeiten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das kann gelingen durch Produkte, die nur gewartet werden, wenn es tats\u00e4chlich notwendig ist, d.h. wenn unn\u00f6tige Wartungen vermieden werden. Auch hilft die bessere Planbarkeit der Wartung beispielsweise doppelte Fahrten der Techniker zu vermeiden. Ein Stichwort ist die \u201e<strong>Predictive Maintenance<\/strong>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Vernetzte Medizinprodukte gestatten es, \u201eremote\u201c gewartet zu werden und Fahren teilweise ganz zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Weitere Chancen und Gesch\u00e4ftsmodelle durch IoT<\/h3>\n\n\n\n<p>Die obige Aufz\u00e4hlung der Gesch\u00e4ftsmodelle, die sich durch die Anwendung der IoT-Technologien im Gesundheitswesen ergeben, ist sicher nicht vollst\u00e4ndig. Zu den weiteren Anwendungsf\u00e4llen z\u00e4hlen Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr Versicherungen, die Versicherungstarife f\u00fcr gesundheitsbewusste Patienten anbieten. Die Sensorik (Bewegung, Puls, Zahnb\u00fcrste? Etc.) schafft daf\u00fcr die technologische Basis.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">d) Ein erstes Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Sowohl f\u00fcr Patienten, Krankenh\u00e4user und \u00c4rzte als auch f\u00fcr Medizinproduktehersteller ergeben sich nicht nur neue M\u00f6glichkeiten, sondern sogar die Pflicht, sich das Internet der Dinge zu Nutze zu machen. Dass dabei Herausforderungen und substanzielle Risiken beherrscht werden m\u00fcssen, ist offensichtlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"risiken\">Risiken und Herausforderungen durch das Internet der Dinge<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) IT-Security beim Internet der Dinge<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Mehr an Sensorik und Datenmengen steht diametral der Forderung des Datenschutzes nach Datensparsamkeit gegen\u00fcber. Das offensichtlichste Risiko beim Internet der Dinge (nicht nur in der Medizin) ist die Cyber-Security. Botnetze aus IoT-Ger\u00e4ten haben ihre Arbeit bereits aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">i) Patientensicherheit<\/h4>\n\n\n\n<p>Das h\u00f6chste Ziel der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/it-security\/\">Cyber-Security<\/a> besteht darin, die Sicherheit der Patienten zu gew\u00e4hrleisten. Das setzt voraus, dass Daten nicht manipuliert werden. Folglich muss die gesamte Datenverarbeitungskette von der Sensorik \u00fcber die Datenauswertung und Datenspeicherung bis zu den Aktoren gesichert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungesicherte Aktoren wie Herzschrittmacher oder Infusionspumpen, die \u00fcber einen offenen SSH-Port angreifbar sind, sind diesbez\u00fcglich kontraproduktiv. Dick Cheneys Angst, sein Herzschrittmacher k\u00f6nnte kompromittiert werden, war nicht ganz unbegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Weniger spektakul\u00e4r, aber nicht weniger kritisch sind Angriffe auf \u201epatientenfernere\u201c Ger\u00e4te wie auf Reinigungsger\u00e4te f\u00fcr OP-Gut. Dass diese Furcht nicht ganz unbegr\u00fcndet ist, zeigt <a href=\"http:\/\/www.silicon.de\/41643593\/iot-bug-bei-miele-zeigt-fallstricke-der-digitalisierung-auf\/\">ein erst k\u00fcrzlich aufgetretener Fall<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-color has-ji-banner-gradient-background has-text-color has-background is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-301020a0 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--50);padding-right:var(--wp--preset--spacing--50);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);padding-left:var(--wp--preset--spacing--50)\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-content-justification-center is-layout-constrained wp-block-column-is-layout-constrained\" style=\"flex-basis:40%\">\n<p class=\"has-large-font-size\">\u00dcberlassen Sie die Sicherheit Ihrer Patienten nicht dem Zufall<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/JI_Icon-Pentesting_we.svg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"32\" height=\"32\" src=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/JI_Icon-Pentesting_we.svg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5367787\" style=\"width:150px;height:150px\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:35%\">\n<p>Gehen Sie mit einem Pentest des Johner Instituts auf Nummer sicher!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fc4fd283 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-white-red\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/produktpruefungen\/pruefung-der-it-sicherheit\">Weitere Infos finden Sie hier<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">ii) Vertraulichkeit<\/h4>\n\n\n\n<p>Bereits der Zugang zum Mobiltelefon eines Menschen, der seine Vitalparameter und Aktivit\u00e4ten trackt, verr\u00e4t viel. Je&nbsp;mehr <strong>Gesundheitsdaten<\/strong> gesammelt werden, desto&nbsp;transparenter wird ein Patient. Ein Angriff auf diese Daten ist ein Angriff auf das Recht zur informationellen Selbstbestimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Werden solche Daten \u00f6ffentlich, kann das nicht nur unangenehm sein, sondern auch konkrete Folgen nach sich ziehen. Beispiele sind Versicherungskonditionen und Arbeitsverh\u00e4ltnisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Akteuren im Gesundheitswesen ist nicht bewusst, welche M\u00f6glichkeiten der Aussp\u00e4hung geschaffen werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Versicherungen<\/strong> k\u00f6nnen genau nachvollziehen, wer in Krankenh\u00e4usern welche Patienten wann und wie diagnostiziert und behandelt. Dass die Versicherten ebenso transparent werden, wurde bereits oben diskutiert.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Arbeitgebern<\/strong> wird eine Transparenz \u00fcber das Tun ihrer Mitarbeitenden geschaffen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mitbewerber<\/strong> erhalten Einblicke in Vorg\u00e4nge, die Hersteller oder Betreiber gerne f\u00fcr sich behalten w\u00fcrden. Die von der MDR geforderte EUDAMED ist ein Beispiel daf\u00fcr.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kriminelle<\/strong> k\u00f6nnen nicht nur vertrauliche Daten stehlen, sondern durch Sabotage ganze Prozesse wie die Logistik, die Produktion oder die Patientenversorgung stilllegen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">iii) Verf\u00fcgbarkeit<\/h4>\n\n\n\n<p>Je mehr wir die Chancen des Internets der Dinge f\u00fcr das Gesundheitswesen und die Medizin nutzen, umso mehr sind wir von dessen Verf\u00fcgbarkeit abh\u00e4ngig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) Technische Herausforderungen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">i) Komplexit\u00e4t und Anf\u00e4lligkeit<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Internet der Dinge vernetzt Dinge. Daher der Name. Diese Vernetzung 1000er Endpunkte will beherrscht sein. Auf einmal werden Abl\u00e4ufe voneinander abh\u00e4ngig:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Bug in einer Schublade im Lager kann falsche Bestellungen ausl\u00f6sen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der fehlender Wert in der Datenbank l\u00e4sst den Arzt \u00fcbersehen, dass bei einem Patienten eine Behandlung kontraindiziert ist<\/li>\n\n\n\n<li>Ein unzuverl\u00e4ssiger Sensor l\u00e4sst die Verwendung des verschmutzten Skalpells zu<\/li>\n\n\n\n<li>Die ausgefallene Workstation im Wareneingang verz\u00f6gert die Kommissionierung dringend ben\u00f6tigter Lieferungen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Abh\u00e4ngigkeit der Prozesse, sondern auch die der Infrastruktur-Komponenten erh\u00f6ht die Komplexit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>10.000 Aktoren und Sensoren wollen nicht nur verbaut, sondern auch \u00fcberwacht und gewartet sein. Ein Internet des Internets der Dinge?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">ii) Standards<\/h4>\n\n\n\n<p>Um \u201eDinge\u201c zu vernetzen, bedarf es einer Interoperabilit\u00e4t. Zwar gibt es besonders auf den unteren Interoperabilit\u00e4tsebenen Standards. Doch auf semantischer Ebene wird es oft schwierig.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"defbox\">\n<div class=\"definition\"><i class=\"fa fa-external-link\"><\/i> Weiterf\u00fchrende Informationen<\/div>\n<p>Lesen Sie hier mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/interoperabilitat\/\">Interoperabilit\u00e4t<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Verst\u00e4ndnis<\/h3>\n\n\n\n<p>Daten zu sammeln, ist eine Sache. Aus Daten Informationen und Wissen zu generieren ist eine andere. Oft sind die Vorstellungen und Hoffnungen, die mit dem Internet der Dinge und \u201eBig Data\u201c verbunden sind, reichlich wage. Einfach Daten sammeln, damit IBMs Watson zu f\u00fcttern und sehen, was rauskommt, ist ein etwas naiver Ansatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Meist ist es zielf\u00fchrender, das Problem zu kennen, das man l\u00f6sen will, als ein Problem zu einer angeblichen L\u00f6sung zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"technologien\">Internet der Dinge (IoT): Die Technologien<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a) Sensorik f\u00fcr das Internet der Dinge<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine nahezu un\u00fcbersehbare Flut an Sensoren zu immer niedrigeren Kosten und mit immer kleineren Formfaktoren schwappt \u00fcber uns:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mobiltelefone: Kamera, Bewegung, GPS, Puls, Temperatur, NFC, iBeacon usw.<\/li>\n\n\n\n<li>Aktivit\u00e4tstracker: Bewegung, Schritte, tw. H\u00f6he usw.<\/li>\n\n\n\n<li>Sonstige Wearables: EKG, Blutdruck usw.<\/li>\n\n\n\n<li>Waagen<\/li>\n\n\n\n<li>In Alltagsgegenst\u00e4nde integrierte Sensoren: Betten, Teppiche, Zahnb\u00fcrsten, Medikamenten-Dosen, Toiletten, K\u00fchlschr\u00e4nke, Briefk\u00e4sten, T\u00fcren usw.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b) \u00dcbertragungstechnologien<\/h3>\n\n\n\n<p>Um diese Sensoren ansprechen zu k\u00f6nnen, bedarf es (m\u00f6glichst standardisierter) APIs und \u00dcbertragungsprotokolle. Der an <strong>REST<\/strong> angelehnte Ansatz von <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/medizinische-informatik\/fhir-interoperabilitaetsstandard\/\"><strong>HL7 FHIR<\/strong><\/a> geht genau in die richtige Richtung. Auch die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Continua_Health_Alliance\"><strong>Continua Alliance<\/strong><\/a> engagiert sich im Bereich der Standardisierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Ebene der Daten\u00fcbertragung ist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bluetooth_Low_Energy\">BLE (Bluetooth Low Energy)<\/a> ein wichtiger Standard.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">c) Middleware<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Middleware hat die Aufgaben,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Sensoren und Aktoren zu verbinden,<\/li>\n\n\n\n<li>daf\u00fcr unterschiedliche Kommunikationsstandards und Protokolle zu \u00fcbersetzen,<\/li>\n\n\n\n<li>das Routing zu \u00fcbernehmen,<\/li>\n\n\n\n<li>Daten insbesondere bei Ausf\u00e4llen oder \u00dcberlastung von Knoten zwischenzuspeichern oder umzuleiten und<\/li>\n\n\n\n<li>den Datenverkehr zu \u00fcberwachen und zu protokollieren<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Hierf\u00fcr stehen zahlreiche Technologien und Standards zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/MQTT\">MQTT (Message Queuing Telemetry Transport)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/shop\/accessories\/all-accessories\/homekit\">Apples Homekit<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>LLAP (lightweight local automation protocol)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Advanced_Message_Queuing_Protocol\">AMQP (Advanced Message Queuing Protocol)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.xmpp-iot.org\/\">XMPP-IoT<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.postscapes.com\/internet-of-things-protocols\/\">\u00dcbersicht \u00fcber IoT-Protokolle finden Sie hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">d) IoT-Anbieter f\u00fcr das Gesundheitswesen<\/h3>\n\n\n\n<p>Zahlreiche Anbieter haben sich aufgemacht, um den Betrieb von IoT-Anwendungen zu erm\u00f6glichen. Dazu z\u00e4hlen Bosch, die deutsche Telekom und Amazon.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Regulatorische Anforderungen im Kontext IoT<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt derzeit keine dezidierten regulatorischen Anforderungen an IoT-Anwendungen im Gesundheitswesen. Es gibt allerdings viele Regularien mit Bezug zur Interoperabilit\u00e4t, zum Datenschutz und zur IT-Security:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/medical-device-regulation-mdr-medizinprodukteverordnung\/\"><strong>MDR<\/strong><\/a> fordert explizit die IT-Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten und die Interoperabilit\u00e4t zu spezifizieren und zu pr\u00fcfen<\/li>\n\n\n\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/category\/iec-62304-medizinische-software\/\"><strong>IEC 62304<\/strong><\/a> verlangt, dass die diesbez\u00fcglichen Anforderungen beschrieben und umgesetzt sind<\/li>\n\n\n\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/qualitaetsmanagement-iso-13485\/iso-13485-2016\/\"><strong>ISO 13485:2016<\/strong><\/a> fordert explizit die Verifizierung und Validierung der Interoperabilit\u00e4t<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>FDA<\/strong> hat gleich vier <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/fda\/fda-guidance-zur-cybersecurity\/\"><strong>Guidance Docments<\/strong> zum Thema <strong>Cybersecurity<\/strong><\/a> ver\u00f6ffentlicht<\/li>\n\n\n\n<li>Die Betreiber m\u00fcssen die Anforderungen an die Sicherheit vernetzter Medizintechnik erf\u00fcllen (z.B. wie in der <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/regulatory-affairs\/mpbetreibv-medizinprodukte-betreiberverordnung\/\"><strong>MPBetreibV<\/strong><\/a> formuliert). Die <a href=\"https:\/\/www.johner-institut.de\/blog\/tag\/iec-80001\/\"><strong>IEC 80001-1<\/strong><\/a> gibt daf\u00fcr Richtlinien an die Hand.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"fazit\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was nicht geklappt hat<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit Jahrzehnten tr\u00e4umt die deutsche Politik von einer umfassenden Telemedizin. Aber noch heute vereinbart man telefonisch einen Termin mit dem Arzt, um Laborergebnisse zu besprechen. Und dann sieht man dem Arzt beim vergeblichen Suchen nach diesen Laborergebnissen in einem chaotischen Papierstapel zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten der unz\u00e4hligen Forschungskonzepte zum Ambient Assisted Living sind in der Schublade verschwunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Versuch, den Fortschritt durch neue Technologien zentral zu erzwingen, scheint noch erfolgloser zu sein, als der Versuch, einen Flughafen f\u00fcr Berlin zu bauen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was zu klappen scheint<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn es darum geht, die eigenen Prozesse zu optimieren und damit die Wirtschaftlichkeit zu erh\u00f6hen, bedarf es offensichtlich keiner staatlichen Intervention. Medizinproduktehersteller bauen Webserver in jedes Ger\u00e4t ein, bei dem man hofft, die Servicekosten senken zu k\u00f6nnen. Es sind nicht die gro\u00dfen Visionen, sondern der Pragmatismus, der das Internet der Dinge und die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranbringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht ist es auch die Technologiebegeisterung der einzelnen, die dazu beitr\u00e4gt, dass Apps zum \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Quantified_Self\">Quantified Self<\/a>\u201c boomen. Man misst, was sich messen l\u00e4sst, man vernetzt, was sich vernetzen l\u00e4sst: Nicht nur das eigene Haus, sondern nach M\u00f6glichkeit den eigenen K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Chancen und Risiken<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Risiken, die der Artikel oben nennt, sind alles andere als beherrscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chancen der Digitalisierung sind dennoch verlockend. F\u00fcr Medizinproduktehersteller tun sich viele M\u00f6glichkeiten auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die eigenen Produkte &nbsp;kosteng\u00fcnstiger produzieren, vertreiben, \u00fcberwachen und warten<\/li>\n\n\n\n<li>Auf Basis von IoT neue Produkte schaffen wie Cloud-Dienste, Wearables, vollautomatische Lager und Reinigungsmaschinen etc.<\/li>\n\n\n\n<li>Neue Dienstleistungen und Gesch\u00e4ftsmodelle wie die Wartung und die Bezahlung nach Nutzung (\u201eFee for Service\u201c), sowie die&nbsp;\u00dcbernahme des Lagers f\u00fcr den Betreiber<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Frage, ob das Internet der Dinge kommen wird, stellt sich nicht mehr. Es ist da und w\u00e4chst jeden Tag. Die Frage, welche Konsequenzen IoT f\u00fcr die Hersteller, Betreiber und die Patienten hat, ist hingegen noch lange nicht beantwortet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Internet der Dinge (engl. &#8222;Internet of Things&#8220; kurz IoT) geht es um die digitale Vernetzung von physischen Objekten (\u201ethings\u201c) \u00fcber das Internet (bzw. Internet-Technologien) mit dem Ziel, Prozesse zu automatisieren und zu optimieren. Von den Chancen, die das Internet der Dinge (IoT) erm\u00f6glicht, m\u00f6chte auch das Gesundheitswesen bzw. die Medizin profitieren. 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