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6 Kommentare

  1. Sieghard Wagner | Dienstag, 6. Oktober 2020 um 08:37 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für diesen Artikel, es ist für mich der erste, der versucht, die aktuellen Probleme mit Seminaren (hybrid oder komplett online) umfassender zu beschreiben. Da ich Ende Oktober selbst als Referent auf einem Hybridseminar als Vortragender auftrete, bin ich gespannt, wie der Veranstalter die oben genannten Herausforderungen meistert, insbesondere wie er die Online Teilnehmer einbezieht.
    Mein Vorschlag (- oder besser: Bitte) für den nächsten Artikel wäre, wie man die Interaktion mit den Remote Teilnehmern gestalten kann?


    • Prof. Dr. Christian Johner | Dienstag, 6. Oktober 2020 um 18:12 Uhr - Antworten

      Danke Herr Wagner für die Rückmeldung!

      Ich werde den Artikel aktualisieren. Ein paar Tipps mit den Remote-Teilnehmern hatte ich sogar schon versteckt:

      • Bitten Kamera anzuschalten, dass die tatsächlich mitmachen. Sonst hilft alles nichts.
      • Bitten, den richtigen Namen anzugeben, damit man sie ansprechen kann.
      • Die Teilnehmenden aktiv fragen, um Rückmeldung bitten und dabei mit Namen ansprechen.
      • Das Problem explizit ansprechen.
      • Viel aktiv werden lassen, weniger referieren.

      Vielleicht ist ein Gedanke dabei. Ich bin interessiert an Ihren Erfahrungen.

      Nochmals danke!

      Viele Grüße, Christian Johner


  2. O. Graus | Mittwoch, 7. Oktober 2020 um 08:43 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Prof. Johner,
    wichtig ist auch für diejenigen, welche vom Homeoffice aus das Meeting durchführen oder teilnehmen, dass der Router kurz vom Strom genommen wird.
    Zuerst initialisiert sich der Router neu und bei vielen privaten Internetanbieter gibt es nach 24 Stunden eine Zwangsunterbrechung der Internetverbindung
    Es wäre nicht so gut, wenn diese Zwangsunterbrechung während dem Seminar passiert. Durch die Unterbrechung beginnt der Countdown neu.
    Mit freundlichen Grüßen
    Oliver Graus


  3. Walter Baldus | Mittwoch, 14. Oktober 2020 um 08:27 Uhr - Antworten

    Danke für die sehr gute Beschreibung. Wir überlegen zur Zeit die Organisation eines solchen Formats.


  4. Paul Aschenbrenner | Montag, 19. Oktober 2020 um 16:49 Uhr - Antworten

    Ich sehe in den Web-Meetings fast nur Vorteile:

    • Spare mir sinnlose Fahrerei in die Firma und zurück

    • Habe genau die gleichen Besprechungen und Telefonate wie vorher, und die gleiche Anzahl,
    spare mir aber zwischen den vielen Besprechungen das Laufen von einem Besprechungsraum in den anderen, mit oft langen Wegen dazwischen.

    • Spare mir tagelange, anstrengenden Flug- / Auto- / Zugreisen, bei denen der Anreiseaufwand unverhältnismäßig größer ist als die Besprechungszeit,
    … vom Jetlag und der Zeitumstellung ganz zu schweigen …
    … und von den Kosten …

    • In langen Besprechungen, wo ich nicht selbst vortrage, kann ich zwischendurch in die Küche gehen und mir einen Kaffee holen, und parallel und aufmerksam zugleich mit meinem drahtlosen Headset zuhören, ohne etwas zu verpassen – Wo kann man das live, ohne zu stören?

    • Ich muss keine Maske tragen, wie wenn ich in der Firma bin, und dort den ganzen Tag (im Labor mit anderen) nur meine eigene verbraucht Luft durch meine Maske erneut einatme,
    das macht mich derart müde, dass es kaum auszuhalten ist, mit Maske zu arbeiten.

    • Das Kantinenessen / die Kantinenöffnungszeit , interessieren mich auch nicht ,
    denn ich koche mir zuhause was sich möchte, und wann ich möchte.

    … und wenn ich mich mit einem oder mehreren (lokalen) Kollegen treffen möchte, mache ich das gelegentlich außerhalb der Firma, … das ist noch entspannter so …

    Es gibt nur wenige Nachteile, z.B. dass die Non-Verbale Kommunikation sehr stark eingeschränkt ist, und dass der informelle Austausch in den Pausen fehlt, der bei kritischen Besprechungen zwar wichtig sein kann, bei den meisten kleinen Besprechungen aber unerheblich ist.


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