News für Medizinproduktehersteller

Fachartikel des Johner Instituts

Fast arbeitstäglich finden Sie als Medizinproduktehersteller neue Fachartikel zu Themen wie Risi-
komanagement
und ISO 14971, IEC 62304-konformer Software-Entwicklung, Requirements- und
Usability-Engineering
(IEC 62366), Regulatory Affairs s sowie QM-Systeme


Donnerstag, 29. Oktober 2020 | Prof. Dr. Christian Johner

Risikoprioritätszahl (RPZ): Definition und Berechnung

Firmen, die beispielsweise einen Bezug zur Pharmaindustrie haben, verwenden die Risikoprioritätszahl (RPZ).

Es gibt jedoch Branchen, in denen das Risiko nicht über eine RPZ bewertet werden darf. Beispielsweise in der Medizintechnik ist die Definition der Risikoprioritätszahl nicht konform mit der Definition des Begriffs Risiko gemäß der ISO 14971. Das kann im Audit und bei Produktzulassungen zu Beanstandungen führen.

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Dienstag, 27. Oktober 2020 | Prof. Dr. Christian Johner

Computer-based Modeling & Simulation (CM&S): Ein Tool nicht nur für die schnellere Zulassung

Die computerbasierte Modellierung und Simulation (CM&S) werden bei der Entwicklung und Zulassung von Medizinprodukten und für den Markterfolg vieler Hersteller zunehmend entscheidend.

Dieser Artikel

  • verschafft eine Übersicht über die Möglichkeiten der Modellierung und Simulation,
  • nennt Hürden und regulatorische Voraussetzungen,
  • verlinkt die wichtigsten Quellen und
  • gibt konkrete Tipps zum Einsatz speziell für Medizinproduktehersteller.
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Donnerstag, 22. Oktober 2020 | Prof. Dr. Christian Johner

FMEA: Defininition und Bedeutung am Beispiel von Medizinprodukten

Die FMEA, die Failure Mode and Effect Analysis (auf Deutsch „Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse“) ist ein Verfahren, um zu bekannten Ursachen unbekannte Auswirkungen zu untersuchen.

Bei Medizinprodukten nutzt man die FMEA beispielsweise bei der Risikoanalyse, um die Folgen einer fehlerhaften Komponente zu analysieren, insbesondere die sich daraus ergebende Gefährdungen.

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Dienstag, 20. Oktober 2020 | Prof. Dr. Christian Johner

ISO 27001: IT-Sicherheitsmanagement für alle Medizinproduktehersteller?

Die ISO 27001 und die Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) werden bei ISO-13485-Audits immer häufiger zum Thema. Die Regularien geben dazu Anlass. Dazu zählt u.a. die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV), die die ISO 27001 in den Fokus vieler Medizinproduktehersteller gerückt hat.

Hersteller müssen die regulatorischen Anforderungen erfüllen, um Ärger mit Behörden und Benannten Stellen zu vermeiden und um Patienten nicht zu gefährden. Sie sollten aber keine unnötigen Aufwände betreiben. Daher sollten sie verstehen,

  • ob sie das Thema ISMS und damit die ISO 27001 überhaupt betrifft,
  • welche Anforderungen die ISO 27001 an sie stellt und
  • wie sie ggf. ein solches ITSM einführen können (insbesondere, wenn es bereits ein QMS gibt).
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Montag, 19. Oktober 2020 | Margret Seidenfaden

Saudi-Arabien: Lohnt sich die Zulassung von Medizinprodukten?

Saudi-Arabien plant in seiner „Vision 2030“ den Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur. Bietet das Medizinprodukteherstellern interessante Wachstumsmöglichkeiten? Und rechnet sich der Aufwand für die Zulassung?

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Dienstag, 13. Oktober 2020 | Dr. Bettina Martin

MDCG 2020-5: Das Ende der Äquivalenzroute bei der klinischen Bewertung?

Das Dokument MDCG 2020-5 (Clinical Evaluation – Equivalence) erhöht die Anforderung an die Äquivalenz von Medizinprodukten, die Hersteller bei der klinischen Bewertung ihres Produkts heranziehen dürfen.

Ein klares Verständnis der regulatorischen Anforderungen hilft Ihnen,

  • schnell zu entscheiden, ob Sie die Äquivalenzroute überhaupt anstreben oder gleich eigene klinische Daten und/oder Leistungsdaten nutzen, und
  • die Äquivalenz anderer Produkte belastbar nachzuweisen, um Ihre klinische Bewertung zur Zufriedenheit Ihrer Benannten Stelle zu erstellen.

Damit vermeiden Sie unnötige Iterationen und Aufwände und schaffen die Voraussetzungen für eine schnelle Zulassung Ihrer Produkte.

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Donnerstag, 8. Oktober 2020 | Prof. Dr. Christian Johner

Qualitätsziele und Qualitätspolitik: Wenn Chefs zu faul zum Denken sind

Regularien wie die MDR und die ISO 13485 fordern von den Herstellern, die Qualitätsziele und die Qualitätspolitik festzulegen. Sie bilden eine Voraussetzung für die Konformität des QM-Systems und damit für das Erreichen des zugehörigen Zertifikats.

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Dienstag, 6. Oktober 2020 | Prof. Dr. Christian Johner

Hybrid-Seminare: Weshalb viele daran scheitern

Hybrid-Seminare, Hybrid-Workshops und Hybrid-Konferenzen sind aufgrund der Corona-Pandemie entstanden. Sie erlauben es, Veranstaltungen trotz Reisebeschränkungen und limitierter Teilnehmerzahlen abzuhalten.

Doch was zunächst als innovative Lösung erscheint, wird für viele Teilnehmende zu einer Enttäuschung: Die Remote-Teilnehmer leiden an Zoom Fatigue oder fühlen sich abgehängt. Die Präsenzteilnehmer müssen in Kauf nehmen, dass die Veranstalter und Referenten mehr mit der Technik kämpfen, als sich um die Anwesenden zu kümmern.

Viele Hybrid-Veranstaltungen werden zu einem „Worst of Both Worlds“ – der physischen und der digitalen Welt.

Es bedarf mehr als nur etwas Technik, um Hybrid-Seminare erfolgreich anzubieten. Aber mit klugen Konzepten und der richtigen Technik gelingt es, eine weitgehend reibungslose Kommunikation zu ermöglichen und sogar neue Veranstaltungsformen zu etablieren.

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Mittwoch, 30. September 2020 | Prof. Dr. Christian Johner

Traceability – Die Alptraum-Anforderung vieler Normen

Unter Traceability versteht man die Nachvollziehbarkeit verschiedener Aktivitäten entlang des Entwicklungslebenszyklus. Die für Medizinprodukte spezifischen Normen wie die ISO 14971 und die IEC 62304 stellen teilweise konkrete Anforderungen an die Traceability.

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Dienstag, 29. September 2020 | Immanuel Bader

Mit User Centered Design die falschen Produkte entwickeln

Das User Centered Design zielt darauf ab, künftige Anwender von Anfang an in die Entwicklung einzubeziehen. So einleuchtend dieser Ansatz klingt, so häufig führt er zu fatalen Fehlentwicklungen. Sie erreichen das Gegenteil dessen, was Sie wollten, nämlich unsichere und gebrauchsuntaugliche Produkte, die gegen regulatorische Vorgaben verstoßen.

Doch mit drei Schritten wird es gelingen, das wirkliche Ziel des User Centered Designs zu erreichen: Gebrauchstaugliche Produkte, mit denen

  1. Nutzer ihre Patienten sicher und wirksam diagnostizieren, behandeln und überwachen können,
  2. Hersteller im Markt erfolgreich und
  3. Behörden und Benannte Stellen einverstanden sind.
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