Kategorien: Regulatory Affairs

Ein Kommentar

  1. Rosenberg | Dienstag, 22. November 2022 um 10:41 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für diese Arbeit – endlich Licht am Ende des Regularien-Tunnels!
    Der konkrete Lösungsansatz, der hier aufgezeigt wird, scheint tatsächlich eine Möglichkeit darzustellen, einen Weg aus dem Dschungel an Regularien herauszufinden, um zu nachvollziehbaren, klaren und widerspruchsfreien Vorgaben und entsprechende Ergebnisse zu gelangen, die einen nachvollziehbaren Nutzen haben. Der Weg dorthin dürfte sicher lange und beschwerlich sein, da sich unsere Behörden mit digitalen Lösungen sehr schwer tun.
    Die Mitarbeit an diesem Thema wäre absolut interessant – aber auch hier stellt sich die Frage der Verfügbarkeit geeigneter Ressourcen – schade.

    Vor dem Hintergrund genau der Problematik eines sich aufblähenden regulatorischen Systems, dessen Ziel es eigentlich sein sollte, korrekte, widerspruchsfreie, eindeutig identifizierbare Vorgaben bereitzustellen, finden sich Hersteller genau im Gegenteil wider: Weit auslegbare Formulierungen, die benannten Stellen ihre eigene Sicht der Regularien erlaubt und damit die Unsicherheit bei Herstellern extrem erhöht. Der Aufwand ist zum Teil exorbitant gestiegen, ohne einen signifikanten Nutzen. Fachkräfte für solche Aufgaben zu finden, ist nahezu unmöglich, weil sich niemand einer Aufgabe stellen will, deren grundsätzlicher Sinn nicht nachvollziehbar ist!
    Es drängt sich sehr stark der Eindruck auf, dass die Wettbewerbsfähigkeit kleinerer innovativer Unternehmen im Dschungel der Vorschriften ersticken soll, damit größere Unternehmen, die sich eigene QM-Abteilungen leisten können, mit ihrem Einfluß Märkte diktieren können. Das steht im eklatanten Widerspruch zum offiziell proklamierten Ziel. Leider ein politisches Thema.


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.