Kategorien: Software & IEC 62304
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2 Kommentare

  1. Erik | Montag, 2. Februar 2015 um 10:58 Uhr - Antworten

    Sehr informativer Artikel – gerade mit Fokus auf Medizintechnik, … beim „Agile Manifest“ sollte jedoch der Zusatz nicht vergessen werden: „Das heißt, obwohl wir die Werte auf der rechten Seite wichtig finden,schätzen wir die Werte auf der linken Seite höher ein.“

    Und ja, die potentiellen Gefahren und Punkt 2: „Wenn Sie die Agilität nutzen, um sich an die wirklichen “Kundenanforderungen” “heran-zu-iterieren”, verzichten Sie auf eine effiziente Entwicklung.“
    => Zwischenergebnisse als Sprint-Inkremente und Feedback á Retrospektive steigern m. W. die Effizienz und Effektivität 😉


  2. Dominik Pichler | Mittwoch, 24. Februar 2021 um 22:45 Uhr - Antworten

    “ Vielen Herstellern scheitern daran, diese Forderung zu erfüllen, weil das Ticket-System nur die Deltas zur Vorgängerversion enthält. “ – Genau daran erkenne ich, dass dieses angeblich agil-fähige System sehr weit von Agilität entfernt ist. Agilität bedeutet für kleine Änderungen und kleine Bugfixes: Ich schreibe ein Ticket, assigne und priorisiere das Ticket, implementiere und schreibe gegebenfalls neue Tests, danach kommen Code-Review und automatisierte Tests, danach verlinke ich den Pull Request und schließe das Ticket. Der bürokratische Aufwand des Delta-Ticketing entspricht ungefähr dem Aufwand eines Twitter-Posts, wie jeder GitHub-Nutzer erkennen kann. Ich halte es für einen groben Fehlschluss, dass diese aufgeblasenen Dokumentensysteme für mehr Qualität sorgen. Software-Qualität kann man viel mehr mit motivierten Top-Entwicklern sowie einer hocheffizienten automatisierten Testsuite erreichen. Einem Top-Entwickler Qualität einzudokumentieren ist ungefähr so, wie wenn man einem Fußballstar durch Dokumentenlenkung verbessern will.


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