Kategorien: Gesundheitswesen, Health IT & Medizintechnik, Regulatory Affairs

4 Kommentare

  1. Ralf Gieseke | Dienstag, 18. Januar 2022 um 09:09 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Prof. Johner,
    vielen Dank für den informativen Artikel zu dem aktuell leider kontrovers diskutierten Thema „Telematikinfrastruktur und Umsetzung der TI-Fachverfahren in den verschiedenen Primärsystemen (PVS, KIS, …).

    Nur der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, dass sowohl die Konnektoren als auch das KIM Client Modul nicht zwangsläufig in der Einrichtung des Leistungserbringer verortet sein müssen. Viele Einrichtungen lassen ihre Konnektoren mittlerweile (bei uns) zentral in Rechenzentren hosten, um den „lokalen“ Aufwänden bei Updates und Störungen zu entgehen.

    Regards
    Ralf Gieseke


    • Prof. Dr. Christian Johner | Dienstag, 18. Januar 2022 um 19:51 Uhr - Antworten

      Danke, lieber Herr Gieseke!

      Das ist ein sehr wertvoller Hinweis, den wir gerne und gleich freigeschaltet haben, so dass ihn jeder lesen kann.

      Nochmals vielen Dank!

      Beste Grüße, Christian Johner


  2. Max Ruther | Montag, 24. Januar 2022 um 14:56 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in welchen Umfang beschränkt sich dies auf Software, die ggf. die gleichen Infrastruktur nutzen möchte, aber selbst keine medizinische Software ist. Z. B. Software die z. B. Wundmanagement in die Pflegedokumentation übertragen möchte.

    PS Gilt in diesen Kontext Pflege-Doku auch als Medizinprodukt?

    Viele Grüße
    M. Ruther


    • Prof. Dr. Christian Johner | Montag, 24. Januar 2022 um 17:39 Uhr - Antworten

      Sehr geehrter Herr Ruther,

      der Gesetzgeber spricht von „informationstechnische[n] Systeme in der vertragsärztlichen Versorgung[…], die zur Verarbeitung von personenbezogenen Patientendaten eingesetzt werden“. Eine Software zur Pflegedokumentation zählt m.E. dazu. Bei Integrationsservern hängt das wahrscheinlich von der Zweckbestimmung ab. Wenn das ein System ist, das nicht spezifisch für die „Verarbeitung von personenbezogenen Patientendaten“ entwickelt wurde, dürfte die Pflicht nicht greifen. Bei vielen dieser Integrationsservern geht es aber gerade um die Verarbeitung dieser Daten. Hier wäre es aber auch seltsam, wenn ausgerechnet die Software, die Interoperabilität erreichen soll, nicht interoperabel ist.

      Beste Grüße, Christian Johner


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